Wechselwirkungsbenefit

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Es gibt Lebensmittel, die sich positiv verstärken. Dazu gehören Banane und Schokolade. Eine unschlagbare Kombination! Noch besser wird es, wenn sich Cashews und Sesam dazugesellen, wie hier in diesem Bananenkuchen mit Tahini und Schokolade!

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So ein Rührkuchen muss definitiv saftig sein. Dieser ist es durch das Bananenpüree und die Schokolade, dazu das tiefe Aroma von Tahini und knackige Cashews – mjamm!

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Und noch etwas: Er ist ganz einfach und recht schnell gemacht, eine gute Verwertung für überreife Bananen und hält sich – in der Theorie, denn er ist ruckzuck weggegessen – länger saftig und frisch.

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Bananen-Tahini-Kuchen mit Schokolade

für eine kleine Kastenform von etwa 20cm Kantenlänge

  • 60ml neutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 3 EL Tahini
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 3 gehäufte EL brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 4 (sehr) reife Bananen
  • 90g gemahlene Mandeln
  • 1 leicht gehäufter TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 100g Dinkelmehl 630
  • 125g Schokolade (ich habe Zartbitter und Vollmilch gemischt)
  • 75g Cashews
  • etwa 2 TL Sesam (ich habe schwarze und helle Sesamsamen gemischt)

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und eine Kastenform entweder fetten oder mit Backpapier auslegen.

Schokolade grob hacken und die Cashews in einer Pfanne fettfrei anrösten, dann grob hacken.

Öl, Tahini, Honig und Zucker zusammen mit den Eiern schaumig schlagen. 3 der Bananen schälen, klein schneiden und mit einer Gabel zerdrücken (oder, wenn die Küchenmaschine stark genug ist direkt als dünne Scheiben zugeben, während die oben genannte Mischung aufgeschlagen wird).

Die übrigen Zutaten bis auf die letzte Banane und den Sesam zugeben.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und ggf. glatt streichen. Die letzte Banane schälen und längs halbieren. Mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen und den Sesam darauf streuen.

Etwa 50-60 Minuten backen. Die Stäbchenprobe zeigt, ob der Kuchen gar ist, es dürfen (bis auf geschmolzene Schokolade) keine flüssigen Teigreste mehr am Holzstab haften bleiben.

Wird der Kuchen zu dunkel ggf. mit Alufolie bedecken. Etwas abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form heben oder stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Angeregt und leicht verändert von hier.

Lasst es euch schmecken!

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Aschenputtels Liebling: Haselnuss-Schokokuchen mit Rosmarinbirnen

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Dank der Zeitumstellung und natürlich allgemein der Jahreszeit geschuldet, wird es wieder früher dunkel. Zeit für Kerzen, Märchen, Zeit, sich vor den Kamin zu kuscheln und – man merkt es deutlich am vorhandenen Angebot – es ist auch die Zeit für Nüsse. Haselnüsse waren in den letzten Jahren deutlich teurer als zuvor. Zum einen, weil es aufgrund des ungünstigen Klimas Ernteausfälle gab, zum anderen, weil die (türkischen) Händler die Preise nicht mehr frei gestalten können, sondern die Regierung mitmischt.

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Dennoch bringe ich euch die Haselnuss hier als kleine Leckerei mit. Seit langer Zeit gilt sie als Fruchtbarkeitssymbol und Glücksbringer. Nicht nur im Märchen steht sie für Frieden und Schutz. Aschenputtel pflanzte einen Haselstrauch, der ihr drei goldene Nüsse schenkte. Brautpaare bewirft man im Südwesten Deutschlands wohl auch heute noch mit Haselnüssen (Aua! Kann das wer bestätigen/dementieren? Quelle: Wiki).

Das Schokoladenaroma harmoniert bekanntlich wunderbar mit Nüssen, mit Haselnüssen sowieso. Dazu habe ich Birnen pochiert, in einem Sirup, der mit Rosmarin hergestellt wird. Diese leichte harzige Note wird von den Birnen aufgenommen.

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Der Kuchen ist schön saftig und hält sich daher mehrere Tage (wenn er denn überlebt). Ein kleiner Hinweis noch vorweg: Die Rosinen solltet ihr zuerst in Sherry einlegen – zwei Stunden sollten es sein!

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Haselnuss-Schokokuchen mit pochierten Rosmarinbirnen

für eine Springform von 24-26cm

für die Rosmarinbirnen

  • 2 eher feste Birnen (ich habe Abate Fetel verwendet)
  • 100g Zucker
  • 1 guter EL Honig
  • 500ml Wasser
  • Schale von 1/2 Biozitrone mit dem Sparschäler breit abgeschält
  • 4 Zweige getrockneter Rosmarin (oder 2 frische)

Birnen waschen, schälen und längs halbieren. In einem Topf Wasser, Zucker, Honig und Rosmarin mit der Zitronenschale verrühren und aufkochen. Zucker und Honig sollen sich vollständig aufgelöst haben. Die Birnen vorsichtig in den Sirup legen und bei sanfter Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Birnen weich gegart sind, aber nicht auseinander fallen.

Birnen mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen und gut abtropfen lassen. Den Sirup noch weiter einköcheln lassen, bis er dicker wird und anschließend durch ein feines Sieb abseihen. Es sollten etwa 200-250ml übrig bleiben. Er schmeckt nicht nur in Cocktails (mit Gin z.B.), sondern auch in Sekt und Mineralwasser.

für den Haselnuss-Schokokuchen

  • 90g Rosinen
  • 60ml Sherry
  • 25g ganze Haselnüsse
  • 150g gemahlene Haselnüsse
  • 20g Mehl
  • 10g Backkakao
  • 150g (brauner) Zucker & 1 EL
  • 150g zimmerwarme Butter und etwas zum Einfetten
  • 300g Zartbitterschokolade
  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben etwas Puderzucker

Rosinen mit Sherry in einer flachen Schale etwa 2 Stunden einlegen. Danach abgießen, Sherry auffangen.

Ofen auf 160°C vorheizen. Die ganzen Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 15 Minuten im Ofen rösten. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen und mit einem Küchentuch die trockene Haut abreiben. Grob hacken und beiseite legen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand mit Butter einfetten

Gemahlene Haselnüsse, Mehl und Kakao in einer Schüssel mischen. Schokolade in groben Stücken über einem warmen Wasserbad schmelzen. In der Zwischenzeit die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen.

Eigelbe nach und nach unter die Zucker-Butter-Mischung rühren. Mehl-Mischung gut und zügig unterrühren und zum Schluss das Eiweiß unterheben. In die Springform füllen und die Oberfläche mit dem Spatel glatt streichen.

Die abgetropften Birnenhälften in je drei Spalten schneiden und diese 12 Spalten auf dem Teig verteilen.

Bei 160°C Umluft 40-45 Minuten lang backen (Stäbchenprobe!)

Währenddessen die restlichen Haselnüsse karamellisieren: Dazu den verbliebenen Zucker in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, etwa 1 EL Rosmarinsirup und 1 EL Sherry zugießen und die Nüsse zugeben. Unter Rühren karamellisieren. Dabei wird der Zucker langsam bröselig, schmilzt aber wieder. Die Haselnüsse nach etwa 2 Minuten aus der Pfanne auf das Backpapier geben und verteilen. Abkühlen lassen.

Den Kuchen in der Form auskühlen lassen. Nach Belieben Puderzucker darüber sieben, mit den karamellisierten Haselnüssen dekorieren.

Abgewandelt von Nigel Slater.

Mein erstes Rezept zum BlogEvent „HochgeNuss“ bei Ina isst!

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Nicht nur Sättigungsbeilage

Eigentlich hatte ich zu Zorras 13. Bloggeburtstag noch eine zweite süße Gugelidee, aber die habe ich erstmal vertagt. Die Versuchung einen herzhaften Gugelhupf zu probieren, war einfach zu groß!

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Schon am letzten Wochenende wollte ich den herzhaften Hirsekuchen zubereiten und dann auch schon längt verbloggt haben.. der Konjunktiv, mal wieder..  Dieses Mal kam mir jedoch nicht der obligatorische Zeitmangel, sondern ein Reflex dazwischen.

Im Allgemeinen ist man ja durchaus dankbar für die Abkürzung, die die Information von z.B. einer Hand über das Rückenmark wieder zur Hand zurück nimmt. Das Gehirn bleibt außen vor und so wird wichtige Zeit zur Reaktion gespart. So können Unebenheiten, die zum Fall führen würden, mit Ausgleichsbewegungen (Kniesehnenreflex), der Griff an etwas Heißes durch schnelles Zurückziehen der Hand ungefährlicher gemacht werden. Der Reflex etwas Fallendes vor dem Aufprall auffangen zu wollen, kann aber schmerzhaft enden, insbesondere dann, wenn es sich um ein Messer handelt.. um ein scharfes Messer.. Da war dann eben mal die „Schwimmhaut“ zwischen Zeige- und Mittelfinger durch. Ich erspare euch weitere Details. Nachdem Jan mich verarztet hatte, konnte ich immerhin einwandfrei die Pistolengeste oder den Hund im Schattenspiel zeigen, mit Schnippeln und Stricken war es erstmal vorbei.

Inzwischen geht beides soweit wieder, dass der Kuchen nicht länger warten musste.

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Die Hirse wird zunächst mit Gemüsebrühe gegart, mit gebratenen Zwiebeln, Tomaten und Rosinen sowie Kräutern verfeinert und am besten zu einer Sauce gegessen. Die Tomatensauce, die ihr auf den Tellern seht, fanden wir beide zu wässrig, daher hier nur das Rezept für den Kuchen. Lecker ist der auf jeden Fall, der Mann hat das Ergebnis als perfekt bezeichnet – wenn das nicht runter geht wie Öl!

Bei der Gugelhupfform sollte man eine eher schlichte, nicht zu ausgeschmückte Form wählen. Umso leichter lässt sich der Kuchen dann stürzen. In meiner Silikonform blieb tatsächlich nichts kleben. Man kann den Kuchen natürlich auch in einer Kastenform backen. Er lässt sich auch gut am nächsten Tag mitnehmen und schmeckt ebenso kalt.

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Mediterraner Hirsekuchen

für eine Gugelhupfform mit ca. 24 cm Durchmesser, das entspricht 4-6 Portionen

  • 200g Hirse
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 4 Schalotten
  • 75g getrocknete Tomaten in Öl
  • 2 EL Olivenöl
  • 50g Rosinen
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin, gerebelt
  • 4 Eier
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Butter zum Einfetten
  • ca. 2 EL Semmelbrösel

Hirse mit Thymian in der Gemüsebrühe garen. Dazu alles zusammen aufkochen und mit leicht geöffnetem Topfdeckel bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei mehrfach umrühren. Das dauert etwa 25-30 Minuten.

Inzwischen die Zwiebeln schälen und fein hacken, Tomaten in kleinere Stücke schneiden und etwa 2 EL Öl von den Tomaten abnehmen. Beide Sorten Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Tomaten, Rosmarin und Rosinen zugeben und kurz mit anbraten. Hirse und Zwiebelmischung abkühlen lassen.

Währenddessen eine Gugelhupfform mit etwas Butter gründlich einfetten und mit etwas Semmelbröseln ausstreuen. Den Ofen auf 155°C Umluft vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Die Eigelbe mit den Zwiebeln unter die Hirse mischen und das Eiweiß vorsichtig unterheben. Alles in die Kuchenform geben und glatt streichen. Etwa 50 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig stürzen.

Quelle: Köstlich vegetarisch

Beitrag Nummer zwei für Zorras Geburtstagsevent Gugelhupf
– da gibt es einiges zu entdecken, auch weitere herzhafte Hupfe!

Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

 

Apfelträumchen

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Ein Apfelbäumchen, das wär ja mein Traum im Garten. So ein richtig schöner, alter, mit Flechten an der rissigen Borke, mit einem windschiefen Stamm und vor Früchten herabhängenden Ästen. Eine robuste, gerne alte Sorte. Aber so ein altes Bäumchen kommt natürlich nicht so mir nichts dir nichts, man kann es ja nicht verpflanzen.

Da muss vielleicht ein Zierapfelbäumchen reichen. Im nächsten Jahr, wie immer.. große Pläne und Träume, wenig Zeit.. Unfair irgendwie..

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Zumindest am Äpfel haltbar machen und in wunderbare Kuchen verwandeln, hindert mich der Mangel eines eigenen Apfelbaumes aber nicht. Ein Apfelträumchen von einem Kuchen! Er kommt mit luftigem Quark-Öl-Teig, der in der Struktur einem Hefeteig nicht unähnlich ist, und einer Apfel-Mohn-Haselnuss-Füllung daher. Die saftige Füllung bietet gleichzeitig noch etwas zum Beißen, denn die Nüsse bleiben schön knackig.

Der leckere Gugelhupf wird abwechselnd mit weißer Schokoladenglasur und einer hellen Konfitüre (ich habe Holunderblütengelee verwendet) bestrichen und mit Mohne bestreut. Dazu gibt es noch selbstgemachte Apfelchips, die zwar süßer sind, als die gekauften, aber dafür auch viel knuspriger!

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Also egal, ob ihr eure Äpfel vom eigenen Baum pflücken könnt, oder nicht, probiert doch mal diese Variante des Apfelkuchens!

Für die Apfelchips solltet ihr etwas mehr einplanen, (ca. 2,5 Stunden, am besten den Vortag nutzen!) der eigentliche Kuchen dauert etwa anderthalb Stunden. Da die Chips hier nur zur Deko zum Einsatz kommen, würde sich das Herstellen allein dafür nicht lohnen, ich habe also gleich zwei Bleche gemacht.

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Apfel-Mohn-Gugelhupf & Apfelchips

für eine Form mit 22-24 cm Durchmesser

für die Apfelchips

  • 50g Zucker & nach Belieben etwas Zimt (habe ich nicht verwendet)
  • 1/2 TL Vitamin C Pulver (bekommt man z.B. in der Apotheke oder hier*)
  • 75ml Wasser
  • 1 Apfel (funktioniert auch mit festen Birnen)

Ofen auf 100°C Umluft vorheizen. In einem kleinen Topf Wasser und Zucker mischen und etwa 2-3 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und das Vitamin C einrühren. Den Äpfel nach Bedarf waschen und abreiben. Mit einem Gemüsehobel o. ä. in etwa 1mm dünne Scheiben schneiden. In den Sirup legen, wenden und anschließend überschüssigen Sirup abfließen lassen bzw. durch leichtes Schütteln abtropfen. Auf mit Backpapier, oder besser: Dauerbackfolie aus Silikon, ausgelegte Backbleche verteilen und etwa 2 Stunden trocknen lassen. Abkühlen lassen und vorsichtig von der Unterlage abziehen. Zur Aufbewahrung einen luftdichten Behälter wählen.

Den restlichen Sirup nicht wegschütten, den habe ich noch für die Apfelfüllung verwendet!

für die Apfel-Mohn-Füllung

  • 2 mittlere, feste Äpfel
  • 100ml Apfelsaft, alternativ Amaretto oder Rum (ggf. anteilig mit Apfelsaft mischen)
  • 250g gemahlenen Mohn
  • 80g Zucker
  • 50g Butter
  • 125ml Milch
  • 150g Haselnüsse
  • 15g Vanillezucker, selbst gemacht
  • abgeriebene Zitronenschale von 1 Biozitrone
  • 25g Haferflocken (ich habe kernige verwendet)
  • 4 EL flüssiger Honig

Äpfel nach Belieben schälen, sonst Kerngehäuse entfernen, in etwa 1cm große Würfel schneiden. Im restlichen Sirup mit dem Apfelsaft (s.o.) sanft köcheln lassen, bis sie zwar gar sind aber nicht auseinander fallen. Der Saft sollte dabei annähernd vollständig eindicken.

In einem kleinen Topf Butter zerlassen und Mohn mit Zucker vermischt zugeben, kurz unter Rühren erhitzen. Milch zufügen und gut unterrühren, weiter unter Rühren etwa 2 Minuten sanft erhitzen. Bis zur weiteren Verwendung stehen lassen.

Haselnüsse grob hacken- In einer Schüssel mit den Äpfeln, dem Mohn und den restlichen Zutaten gut vermengen.

für den Quark-Öl-Teig

  • 500g Mehl (405) und etwas zum Ausrollen
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250g Magerquark
  • 160ml Milch
  • 160ml Öl
  • 1 EL Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • etwas Butter zum Einfetten der Form
  • 150g weiße Schokolade/Kuvertüre
  • 2 EL Öl
  • etwa 100g helle Konfitüre
  • ca. 2 EL gemahlenen Mohn
  • ein paar Apfelchips

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Form mit Butter einfetten.

Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermengen. Restliche Zutaten zufügen und mit Knethaken zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwa auf Backblechgröße (30×40) ausrollen.

Die Füllung gleichmäßig mit etwas Platz zum Rand hin auf dem Teig verstreichen. Den Teig von der kurzen Seite her aufrollen und mit der Nahtseite nach oben vorsichtig in eine Gugelhupfform (oder eine lange Kastenform) geben. Etwa eine Stunde backen, mit der Stäbchenprobe überprüfen.

Noch etwa 15-20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf eine Platte stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen und Öl unterrühren. Jede zweite Rippe des Gugelhupfs mit einem Pinsel mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Im Wasserbad auch die Konfitüre erwärmen und ebenfalls mit einem Pinsel auf die restlichen Rippen auftragen (wenn man vorher einmal durchzählt, merkt man nicht – wie ich – zu spät, dass eine ungerade Anzahl an Stücken vorgesehen ist…). Mit dem gemahlenen Mohn bestreuen und mit Apfelchips dekorieren.

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Jana und Sarah suchen leckere Apfelkuchenrezepte und haben auch selbst einige beigesteuert zum Event:

Da darf meiner also auch mitmachen 😉 Guckt mal rein, ihr findet Anregungen für die verschiedensten Kuchen!

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Gib dem Affen Zucker

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Zum Geburtstag kann man einem ja kaum einen Wunsch abschlagen, oder? Und wenn es dann noch so ein leicht erfüllbarer ist wie ein Gugelhupf, dann muss ich gar nicht lange überlegen – klar back ich dann einen.. oder zwei..!

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Der erste Gugelhupf zu Zorras 13. (!) Bloggeburtstag ist eigentlich ein wenig „konstruiert“ und das sogar im Wortsinn, denn anstatt den Teig nur in die Form zu füllen, werden hier zunächst kleine Kügelchen geformt und mit Karamell, Schokolade und Salzflöckchen verfeinert.

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Klingt gut? Ist es auch und dazu komplett unproblematisch! Das Monkey Bread oder Zupfbrot lädt zum portionsweise Bällchen abknibbeln ein, aber es lassen sich natürlich auch richtige Kuchenstücke abschneiden. Interessant, dass das Brot ursprünglich wohl aus Ungarn kommt. Das passt aber zum Hefeteig, der hier verwendet wird.

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Also ran an die Teigschüssel und fertig zum Geburtstagsgugelhupf-Affenbrot-Backen!

Monkey Bread mit Karamell, Salzflöckchen und Schokolade

für eine Gugelhupfform 

  • 5g Trockenhefe
  • 450g Mehl (ich habe etwas gemixt, denn 1050er Type hatte ich nicht da: 200g 405er, 150g Dinkelvollkornmehl, 100g 550er Type)
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Salz
  • Samen aus 8 Kardamomkapseln, im Mörser fein zerrieben
  • 290ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 1 Dose Karamell (ich habe das* hier verwendet)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • Meersalzflöckchen (z.B. hier*)

Mehl(e), Hefe, Salz, Zucker, Kardamom, Ei und Milch zu einem feuchten Hefeteig vermengen und kräftig durchkneten. In einer leicht geölten Schüssel mit Frischhaltefolie bedeckt etwa eine Stunde zum doppelten Volumen aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und ggf. das Karamell erwärmen, damit es leichter zu gießen ist. In eine leicht gefettete Gugelhupfform (oder eine Silikonform ohne Fett) etwas Karamell verteilen.

Aus dem Hefeteig etwa walnussgroße Kugeln formen und diese mit etwas Abstand zueinander in die Form schichten, dabei gleichmäßig mit Schokolade, Karamell und Salzflöckchen bestreuen/begießen.

Etwa 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Etwa 45 Minuten goldbraun backen, nach 30 Minuten mit etwas Alufolie abdecken, damit der Teig nicht zu dunkel wird (goldbraun sollte er da aber schon sein).

5-10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einen Teller oder eine Platte stürzen.

Ich halte es nicht für nötig noch Puderzucker, mehr Karamell oder eine Schokoglasur zuzufügen, da der Kuchen auch so reichhaltig genug ist, aber tut euch keinen Zwang an!

Quelle: Klick.

Mein (erster) Beitrag zum Geburtstags-Blogevent vom kochtopf!Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)

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Über die Konsequenz von Schokoladenkuchen

Am Kochen und Backen mag ich vor allem auch die Abwechslung. Ich probiere gern Neues, die wenigsten Gerichte gibt es mehr als ein paar mal, selbst, wenn ich sie toll finde. Denn es gibt ja so viel mehr, das man testen, kosten, zubereiten kann!

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Ausnahmen kommen dann zustande, wenn sich jemand dieses Rezept wünscht. Der Mann wünscht sich zum Beispiel Flammkuchen mit Ziegenkäse, Apfel und roten Zwiebeln, obwohl er vor dem ersten Probieren sehr skeptisch war. Und er (und anscheinend viele Kollegen) möchte einen bestimmten Kuchen.

„Ich komme gerne zum Grillen… gibt es auch Schokokuchen…?“

Einen bestimmten Schokokuchen. Natürlich freue ich mich, wenn dieser so gut ankommt, dass er immer wieder „bestellt“ wird. Auch, wenn die Konsequenz für mich lautet: Im Ofen nichts Neues..

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Ein guter Schokokuchen gehört ins Standardrepertoire, daher teile ich das so beliebte Rezept gerne mit euch. Es handelt sich genauer um Schokoladenbrownies, für welche gilt: Wenig Mehl, viiiel Butter und Schokolade. Wenn ihr diese innen weichen und außen durch eine Zuckerkruste knusprigen Brownies backt, seid euch sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird!

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Als ich dann – so etwa nach dem 3. oder 4. Blech – auch einmal probieren konnte (ich stibitze ja nichts vom Blech, wie sähe das denn aus?!), war auch ich begeistert! Reichhaltig sind sie allerdings, die Brownies.

Im Gegensatz zum Originalrezept habe ich die Zuckermenge leicht reduziert. Eine weitere Verringerung hat nicht nur Auswirkung auf den Geschmack, sondern natürlich auch auf die Konsistenz, denn der Zucker karamellisiert und sorgt daher für die knusprige Kruste.

Für die Fotos habe ich dann doch ein Stückchen aus dem Blech herausgeschnitten (und nachher wieder reingepuzzelt..).

Schokoladenbrownies nach Cynthia Barcomi

Die Zutaten gelten für eine quadratische Backform (23x23cm), damit lässt sich aber auch eine mittlere Springform (bis 26cm) füllen. Die Zutaten für ein Backblech habe ich in Klammern angegeben.

  • 170g weiche Butter [255g]
  • 250g Zartbitterschokolade, grob gehackt [375g]
  • 1 TL Vanilleextrakt (am besten selbstgemacht aus Vanilleschoten und Rum o.ä.) [1,5 TL]
  • 80g weißer Zucker (original: 100g) [125g]
  • 125g brauner Zucker [180g]
  • 3 Eier [5 Eier]
  • 60g Mehl [90g]
  • 40g Backkakao [60g]
  • 1/4 TL Salz [1/3 TL]
  • 1/4 TL Natron (oder Backpulver) [1/3 TL]
  • nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Über einem Wasserbad in einer Schmelzschale (so etwas hier*) oder einem kleinen Topf, der kippelfrei im Wasserbad eines größeren Topfes hält, Butter, Schokolade, Vanilleextrakt und beide Zuckersorten unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Handwarm abkühlen lassen.

Währenddessen Mehl, Kakao, Salz und Backpulver oder Natron mischen, Backform fetten oder mit Backpapier auslegen Eier mit dem Handrührgerät unter die Schokoladenmasse schlagen, dabei schön aufschäumen. Mehlmischung zugeben gerade eben unterrühren, bis ein gleichmäßiger glatter Teig entstanden ist. In die Form einfüllen und glatt streichen. Etwa 20 Minuten für 26cm Springformen (ein Blech oder eine kleinere und höher gefüllte Form dauert je nach Ofen 25-30 Minuten) backen. Die Brownies sollten innen noch weich sein, es sollte bei der Stäbchenprobe aber kein Teig mehr am Holzstab kleben. Auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Etwas abgewandelt aus Let’s bake von Cynthia Barcomi

Vorgeschmack

Sie blühen, erste kleine Beeren sind schon zu sehen! Die Johannisbeerbüsche im Garten werden gut tragen. Weiße und rote Beeren habe ich quasi geerbt, ein Stämmchen mit schwarzen Johannisbeeren mitgebracht. Ich selbst mag die roten und weißen Beeren nicht so gerne pur, aber gern gebacken. Darum muss ich wohl etwas kämpfen, denn ich habe hier einen, der die Beeren sofort vom Strauch naschen wird.

Da hilft nur der Konkurrenz die Beeren in Kuchen und Desserts schmackhaft zu machen! Hier allerdings noch mit eingefrorenen Früchten.

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Am Muttertag gab es ja nicht nur die Rhabarberscones, sondern auch einen Johannisbeerkuchen. Das war tatsächlich eine Resteverwertung im besten Sinne. Eigentlich wollte ich nämlich Heidesand mit ins Paket für meine Mama (die Heidesand liebt) packen.. doch.. es kam anders. Der Teig für den Schokoheidesand war schon vor dem Backen „mürbe“, krümelig und wurde auch nach ewiger Kühlzeit nicht fest. Also hatte ich mehr als genug Schokostreusel produziert, die eben anderweitig eingesetzt werden konnten.

Auf Pinterest (Fundgrube für fast alles) wurde ich dann fündig: Quarkkuchen mit roten Johannisbeeren und Schokostreuseln. Na bitte! Der Mann war aufgrund der Beeren mit im Boot (der mag nämlich eigentlich keinen Käse-/Quarkkuchen). Und weil er lecker war, landet er auch hier mit meinem abgewandelten Heidesandstreuselteig auf dem Blog.

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Johannisbeerquarkkuchen mit Schokostreuseln

für eine 26cm Springform

  • 330g Butter
  • 30g dunkle Kuvertüre (mind. 70% Kakaoanteil), grob gehackt
  • 300g Zucker
  • 50g Vanillezucker
  • 1/8 TL Meersalz
  • 400g Mehl
  • 4 EL Kakaopulver
  • 500g Magerquark
  • 300g rote Johannisbeeren (aufgetaut & abgetropft)
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (oder man mischt selbst 5 EL Speisestärke, 1 EL Vanillezucker)

230g Butter in einer Pfanne leicht bräunen, Kuvertüre dazugeben und einrühren. In eine größere Schüssel füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Dann schaumig rühren, dabei nach und nach 250g Zucker und das Salz unterrühren.

Mehl und Kakaopulver in die Schüssel sieben und schnell mit den Händen zu einem krümeligen Teig verkneten. (Sollte das hier bei euch tatsächlich einer Heidesandmischung entsprechen, könnt ihr natürlich Rollen formen, in etwas Zucker wälzen, in Frischhaltefolie gepackt 1 Stunde kühlen. Dann bei 160°C Umluft in Scheiben von etwa 0,7cm Dicke etwa 15-18 Minuten backen.)

Kühl stellen. Währenddessen restliche weiche Butter mit dem verbleibenden Zucker & Vanillezucker schaumig schlagen, dann Eier nacheinander unterrühren. Quark mit Puddingpulver (resp. Stärke & Zucker) einrühren.

Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. In einer gefetteten Springform die Hälfte der Streusel als Boden andrücken, Quarkmasse darüber geben und die Johannisbeeren darauf verteilen, darüber die restlichen Streusel. 50-55 Minuten backen. (Stäbchenprobe), vollständig auskühlen lassen.

Quelle: Welt der Köstlichkeiten

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Von Überfluss und Mangel

Es wäre eine Wiederholung, sollte ich die mal wieder anführen, wie knapp doch die Zeit ist. Die freie Zeit ging dennoch so schnell rum. Der Osterurlaub auf Usedom mit der Familie war verregnet, daher gibt es tatsächlich auch kein einziges Strandbild von mir. Da sich jedes zweite Familienmitglied berufen fühlte, einen Kuchen zur österlichen Kaffeetafel beizusteuern, war hier jedoch Überfluss gegeben.

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Zu spät für dieses, aber vielleicht passend für das nächste Jahr als Nachtrag noch das Karottenkuchenrezept von mir (ich habe die Zutaten für ein Blech verdoppelt, Aprikosenmarzipaneier und Mandeln in Kakaohülle sowie diverse Schokoeier darauf gegeben). Rückblickend zum letzten Jahr – auch hier gab es Karottenkuchen und auch Soleier – wieder passend, denn so ein Kuchen hält sich einfach über mehrere Tage gut und wird sogar besser.

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Und – die Mama hat auf unterschwelliges, wirklich sehr subtiles Bitten von meiner Seite her – tatsächlich den gern getrunkenen Mälzer’schen Orangeneierlikör gemacht – noch ein Rezept für eine eventuelle Eierlikörschwemme. Mal ohne Kuchen und ohne Backen, ohne Zabaione oder Eis. Aber lecker – sogar vom eierlikörverschmähenden Freund als gut trinkbar befundenen – Longdrink.

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Frozen Eierlikör Daiquiri

für 2-3 Gläser

  • 200ml Eiswürfel oder Crushed Eis
  • 125ml (Orangen)Eierlikör
  • 200ml Zitronenlimo (ich: Holsten Fassbrause Zitrone, also quasi alkoholfreies Radler oder Alster)

Eis und Eierlikör mit Standmixer oder dem Pürierstab zerkleinern, auf die Gläser auffüllen und mit Zitronenlimo/Radler auffüllen.

Quelle: lecker.de

Herzlichst

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Blumenhändlergroßkampftag, Süßigkeitenoffensive, Rosaextremexpressionismus.. Schon aufgrund der so überproportional eingesetzten Farbe rosa bin ich nicht unbedingt der große Valentinstagsfreund. Ok, ein Anlass die Liebe im Allgemeinen zu feiern, ist schön. Keine Frage, dagegen bin ich definitiv nicht. Auch, wenn ich finde, dass es nicht zwingend eines besonderen Tages bedarf, um seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Die zunehmende Vermarktung finde ich eher bedenklich (ebenso wie Halloween, aber auch die größeren Festtage wie Weihnachten und Ostern). Schließlich sind kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke nicht teuer, sondern kreativ! (Hier gibt es unzählige Ideen, die so gut wie nichts kosten.) Und auch hier gibt es kleines Naschwerk, das nicht viel kostet, unkompliziert und lecker ist. Zudem könnt ihr die Füllung ganz nach eurem oder dem Geschmack eures Liebsten abwandeln!

Meine herzigen Hefeteilchen habe ich mit weißer Schokolade und meiner Holunder-Apfel-Marmelade gefüllt.

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Hefeherzen mit weißer Schokolade und Marmelade

für 24 Herzen

  • 21g Frischhefe
  • 100ml Milch, lauwarm und etwas zum Bestreichen
  • 110ml Wasser, lauwarm
  • 5g Salz
  • 40g Rohrohrzucker
  • 4g Vanillezucker
  • 125g Weizenvollkornmehl
  • 375g Weizenmehl 550 und etwas zum Ausrollen
  • 1 Ei
  • 30g Butter, geschmolzen
  • etwas Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 20g geschmolzene Butter zum Füllen
  • 1 EL Espresso oder Rum
  • 100g weiße Schokolade
  • etwa 250-300g Marmelade
  • Puderzucker zum Bestäuben

Wasser und Milch vermischen, die Hefe hineinbröseln. Salz, Zucker, Vanillezucker und die beiden Mehlsorten dazugeben. Ei aufschlagen und verquirlen. Die Hälfte mit der geschmolzenen Butter zu den Teigzutaten geben und alles gut für ein paar Minuten verkneten. Der Teig sollte wenig kleben. In eine mit etwas Öl ausgestrichene Schüssel geben, abdecken und für 1,5 Stunden an einem warmen Ort auf etwa doppelte Größe aufgehen lassen (z.B. im Backofen mit eingeschaltetem Licht).

Schokolade hacken. Butter für die Füllung mit Espresso/Rum vermengen.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf etwa 25x50cm ausrollen. Mit der Buttermischung bestreichen, dabei die Längsränder etwas aussparen. Schokolade darauf verteilen und mit Marmelade bestreichen. Von den Längsrändern her gleichmäßig zur Mitte einrollen, dabei etwas Platz in der Mitte lassen (1-1,5cm). Mit einem scharfen Messer in 1,5-2cm breite Scheiben schneiden und auf zwei mit Backpapier oder -folie ausgelegten Backblechen verteilen. Dabei Platz zwischen den Herzen lassen und noch etwas zum Herz nachformen. Eine weitere halbe Stunde warm gehen lassen.

Backofen auf 175°C Umluft aufheizen. Inzwischen die Herzen mit dem verbliebenen Ei und etwas Milch bestreichen (alternativ kann auch übrige Buttermischung für die Füllung benutzt werden, das gibt eine knusprige Kruste und ein schönes Aroma).

Für ca. 25 Minuten backen. Danach die Bleche auf einem Rost auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben.

Einen schönen Valentinstag – auch ohne Kommerz – an alle Paare & Singles! ♥

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