Kalender to go mit Rezepten

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Etwas spät diese Idee hier zu präsentieren, aber die Zeit fliegt und inzwischen brennt schon die zweite Kerze im Adventsschmuck.

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Der Freund hat einen Kalender to go bekommen, jeden Tag gefüllt mit kleinen Aufmerksamkeiten. Manchmal selbstgemachte Leckereien, manchmal Badezusatz oder eine Whiskyminiatur, ein Gutschein,…

Im ersten Becher gab es die Erklärung zum Kalender und dazu ein Apple Crumble mit Spekulatius. Nachdem die Variante mit Himbeeren und Marzipan so gut ankam, hier jetzt eine weihnachtlichere Version:

Apple Crumble mit Spekulatius

für 2-4 Portionen

  • 2 mittlere Äpfel (z.B. Elstar)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100g Butter, leicht gekühlt
  • 60g brauner Zucker
  • 1 TL Spekulatiusgewürz
  • 1 kleine Prise Salz
  • 175g Dinkelmehl
  • 80g Spekulatius (selbstgebacken s. unten oder gekauft)

Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen, dann grob würfeln und in eine ofenfeste Form geben. Mit den 2 EL braunem Zucker bestreuen. Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

In einer Schüssel Butter, Zucker, Gewürz, Salz und Mehl miteinander zu Streuseln verreiben. Spekulatius in grobe Stücke brechen und daruntermengen. Die Streusel auf die Äpfel geben und das Crumble für 30-35 Minuten im Ofen knusprig backen.

Warm servieren. Dazu passt Eis, Sahne o.ä.

Für die selbstgebackenen Spekulatius kann ich dieses Rezept empfehlen. Ich habe statt der Haselnüsse Mandeln verwendet und die Model leicht mit Mehl bestäubt in passend ausgerollte Teigvierecke gedrückt. Den überstehenden Teig habe ich jedoch so belassen – rustikale Spekulatius eben.

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Herbstliches Himbeer-Apfel-Geschmuse

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Während andere Lieder darüber singen, dass sie Stifte in Äpfel und Ananas stecken (fieser Ohrwurm, lasst es lieber bleiben!), stecke ich lieber Äpfel und Himbeeren in ein warmes Bett. Ziehe ihnen eine warme Decke aus Haferflocken-Streuseln mit Marzipan über, damit sie nicht frieren bei der nun fast täglichen Kälte. Ich bin froh, dass der Kamin hier nun funktioniert (der Innenraum musste neu ausgekleidet und eine Bodenplatte gelegt werden, deren Lieferung einige Zeit in Anspruch genommen hat). Auch das Obst schicke ich in die Wärme, das tut ihm gut, bringt Aroma und zeigt es von seiner zarteren Seite.

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Am Ende darf es sich aber ruhig etwas abkühlen – mit einem Schlag saurer Sahne, Schlagsahne oder, wenn es jemand doch lieber kühler mag, auch mit Eis!

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Hier kommt ein herbstliches Crumble mit Himbeeren und Äpfeln, perfekt als Kuchenersatz beim Kaffee oder – in kleinen Mengen – als Nachtisch. Wer möchte, nutzt die anfallenden Apfelschalen gleich für einen Tee.

Himbeer-Apfelcrumble mit Marzipan-Haferflockenstreuseln

für 6-10 Portionen

  • 500g Himbeeren (wenn TK dann aufgetaut und weitestgehend abgetropft)
  • 4 kleine Äpfel (ich hatte Braeburn)
  • 2-3 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
  • 200g Mehl
  • 100g Haferflocken (kernig)
  • 50g brauner Zucker oder 40g Rohrohrzucker
  • 175g geschmolzene Butter
  • 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt
  • 1 Prise Salz (Vanillesalz)
  • 75g gehobelte Mandeln
  • 100g zerkrümeltes Marzipan

Äpfel waschen, schälen und vom Kerngehäuse befreien. In größere Stücke schneiden. Mit den Himbeeren zusammen in eine ofenfeste Form geben und mit dem Vanillezucker bestreuen.

Den Ofen auf 165°C Umluft vorheizen. Dann Mehl, Haferflocken, Zucker und Gewürze vermischen und die geschmolzene Butter mit einem Löffel unterrühren. Mandeln und Marzipan daruntermischen. Die Masse über das Obst geben und 40-45 Minuten goldbraun backen.

Warm servieren (s.o.).

Apfel-Pfeffer-Ingwer-Tee

für etwa 1l

  • Schalen von 4 Äpfeln
  • 8 schwarze Pfefferkörner
  • ca. 2x 3cm großes Stück Ingwer
  • nach Wunsch etwas Honig

Apfelschalen mit Pfeffer und Ingwer sowie 1 l Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Bei geringer Hitze ca. 12 Minuten köcheln lassen. Nach Belieben mit Honig süßen.

 

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Einen schönen Novemberbeginn wünsche ich euch!

 

Jetzt crumbelts in der Form! Fruchtig – sommerlich – scharf II

Beim Aussuchen der Vorspeise für das Blogevent-Menu kamen mir vier Grundzutaten in den Sinn, kurz vorm Einschlafen: Garnelen, Mango, Limette und Chili. Die Ceviche habe ich euch schon vorgestellt, heute möchte ich eine weitere Variante zeigen, die diese Zutaten beinhaltet und gut als Vorspeise oder zu einer guten Portion grünem Salat auch als Hauptgang geeignet ist:

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Garnelen-Mango-Crumble mit Limettenstreuseln

für zwei Portionen als Vorspeise

– 125g Garnelen/Scampi

– Saft und Zesten von 2 Limetten

– 1 mittelscharfe Chili

– 1 Mango

– 75g Mehl

– 30g Butter

– 1/2 TL und eine Prise Salz

Garnelen vorbereiten (schälen, entdarmen, waschen, abtupfen). Mit dem Saft von 1 1/2 Limetten und den Zesten einer Limette in eine Schale geben. Chili halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden und mit einer Prise Salz zu den Garnelen zufügen. Einige Minuten marinieren lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C Umluftgrill vorheizen und die Streusel zubereiten. Dazu Mehl mit Butter, Salz, dem Limettensaft und die Hälfte der verbleibenden Zesten verreiben. Garnelen und Chili durch ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Mango schälen, Fruchtfleisch in Spalten schneiden und abwechselnd mit den Garnelen in einen leicht gebutterten Dessertring oder eine gefettete feuerfeste Form schichten. Die Streusel darüber krümeln und etwa 12 Minuten im Ofen auf der zweitobersten Schiene backen, bis die Streusel leicht gebräunt und knusprig sind. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Mit den verbliebenen Limettenzesten dekoriert anrichten.

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Und einmal im Ring:

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