Kochbuchchallenge 7.2: Honestly Healthy for Life

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Zur Zeit ist so viel los.. Im Wortsinne stehen seit November eigentlich fast wöchentlich außerordentliche Veranstaltungen für die Arbeit an. Fortbildung, Konferenzen, Sprechtage, Tag der offenen Tür, Ersthelferschulung.. ach ja. Solche Phasen gehen bei mir leider oft mit zu wenig oder wenig erholsamem Schlaf einher. Dabei wäre es die perfekte Zeit für Winterschlaf. Wer ist noch dafür? Hand hoch!

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Gut, ich gäbe mich auch mit Winterruhe zufrieden. Ab und zu mal aus dem gerade zugeschneiten Haus rausgucken, Vorräte und nach Möglichkeit auch Frisches zu leckeren Häppchen verarbeiten, verspeisen und zurück unter die warme Decke, Augen zu.

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Aber bis auf ein Gedankenspiel oder eine Romanvorlage wie in Im Winter dein Herz* ist diese Idee wohl nicht mehrheitsfähig. Schade.

Aber schauen wir mal, welche kleinen Häppchen aus Vorräten und frischen Kräutern zuzubereiten sind! Die beiden Rezepte sind mir im Buch* schnell ins Auge gefallen und daher musste ich sie für die Kochbuchchallenge auch zubereiten, obwohl sie im Kapitel „Garden Party“ zu finden sind.

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Es gibt: Linsenfalafel aus dem Ofen mit Buchweizenfladenbroten und Joghurt-Kräuter-Dip. Uns beiden hat das gut geschmeckt. Die Falafel schmecken gar nicht so viel anders als reine Kichererbsenbällchen, das Backen im Ofen ist unkompliziert und macht sie nicht trocken. Die Buchweizenfladenbrote sind eine gute Alternative, wenn man aber nicht auf Gluten verzichten muss, würde ich die altbekannten Fladenbrote vorziehen. Die Kombination mit dem frischen Joghurtdip und zusätzlich frischer Minze und Granatapfelkernen hat uns gut gefallen. Für die, die Wert darauf legen: Beide Rezepte sind mit sehr basisch gekennzeichnet, die Falafel sind – wie üblich – vegan.

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Man kann in Lübeck durchaus sehr gute Falafel und vegane Dürum bekommen. Frische Minze ist da essentiell.

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Also einmal rausgeschlüpft in den Schnee, frische Minze und Granatapfel besorgen und los geht’s!

Ofengebackene Linsenfalafel

für etwa 16 tischtennisballgroße Bällchen

  • 1/2 Stange Lauch oder 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Sesamöl
  • 200g gekochte Puy-Linsen (etwa 80g Trockengewicht)
  • 85g Kichererbsen aus der Dose
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 5 EL Hummus (ich: 3 EL Tahini)
  • Salz

Lauch und Zwiebel putzen und in möglichst feine Ringe/Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln. Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Lauch, Zwiebel und Knoblauch zugeben und bei mittlerer Hitze weich dünsten.

Währenddessen den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Linsen, Kichererbsen und Sonnenblumenkerne im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer homogenen Masse zerkleinern. Hummus/Tahini und den Pfanneninhalt zugeben und gut untermengen. Mit Salz abschmecken.

Mit leicht angefeuchteten Händen 16 etwa tischtennisballgroße Kugeln formen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. 15 Minuten im Ofen backen (ich habe dann noch etwa 5 Minuten den Grill zugeschaltet, damit die Bällchen bräunen).

Buchweizenfladenbrot

für etwa 8 Stück

  • 60g Buchweizenmehl und mehr zum Ausrollen
  • 100g gemahlene Chiasamen (habe ich in der Gewürzmühle fein gemahlen)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemischte getrocknete Kräuter
  • 2,5 TL Backpulver
  • 2,5 TL Kümmel, ganz
  • 4 Eier
  • etwas Öl zum Ausbacken (ich habe Olivenöl verwendet, angegeben ist Sonnenblumenöl)

Mehl, Chia, Salz, Kräuter, Backpulver und Kümmel in einer Schüssel vermengen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Eier zugeben und alles zu einem feuchten Teig vermengen. 15 Minuten quellen lassen.

Den Teig in acht gleich große Portionen teilen und nacheinander auf (reichlich) bemehlter Arbeitsfläche und dünn ausrollen.

In einer Pfanne portionsweise Öl stark erhitzen und die Fladenbrote darin nacheinander goldbraun ausbacken (etwa 2 Minuten pro Seite). Dann auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen und nach Wunsch warmhalten.

Joghurt-Kräuter-Dip

  • 125g griechischer Joghurt (original 100g Joghurtalternative wie Sojajoghurt oder Ziegenjoghurt)
  • 5g Korianderblätter (ich: glatte Petersilie)
  • 5g Minzeblättchen
  • Salz
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • nach Wunsch 1-2 EL Wasser

Kräuter waschen, trocken tupfen. Alle Zutaten zusammen im Mixer oder mit dem Pürierstab zerkleinern und vermengen. Abschmecken.

Außerdem:

  • frische Minze, grob gehackt
  • Granatapfelkerne

Aus:

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Saure Kirschenzeit

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Hach ja. Alle Jahre wieder: Drei Flocken fallen vom Himmel und (nicht nur) Lübeck versinkt im Chaos – Busse fahren eingeschränkt oder gar nicht, Autofahrer schleichen, nichts ist geräumt, gestreut. Und dass, obwohl der Wetterbericht ja schon seit Tagen Schnee vorhersagt. Aber gut, dann nehme ich eben eine doppelte Fahrzeit in Kauf, höre dabei einen Podcast oder Hörbuch* und lass mich nicht ärgern. Nützt ja nichts!

Im Moment haben wir recht wenig wirkliche Ruhezeit. Von der Arbeit zum Einkaufen nach Hause, Arbeit, Haushalt, Jans Hobbykeller fertig machen. Essen, duschen, schlafen. Puh.

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Aber wir versuchen das einigermaßen auszutarieren. Nichts soll zu kurz kommen, auch, wenn das nicht immer einfach ist. Zur Zeit gibt es bei uns daher abends oft Salate, die gut sättigen und schmecken und auch am nächsten Tag noch gut sind, wenn wir sie zum Mittagessen mitnehmen. Wegen der großen Fülle an Rezepten wird immer neu probiert und auch einige Rezepte, die ich schon seit Ewigkeiten gespeichert habe, werden getestet.

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Richtig gut hat uns dabei ein Salat gefallen, der auch wunderbar aussieht als Beilage geeignet ist, aber auch für sich selbst funktioniert: Salat mit Buchweizen, Reis und getrockneten Sauerkirschen. Dabei ist wirklich alles: süßsaure Kirschen, knackige Haselnüsse, der nussige Buchweizen, voller, nährender Reis und frische Kräuter. Dazu scharfe Frühlingszwiebeln und ein zitroniges Dressing. Was will man mehr? Im Winter wie Sommer ist dieser Salat eine gelungene Kombination von Aromen.

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Buchweizen-Reis-Salat mit Sauerkirschen und Haselnüssen

für 4-6 Portionen als Hauptgericht

  • 125g Buchweizen
  • 75g Haselnüsse
  • 130g Schwarzer Reis*
  • 150g Naturreis
  • 1 Bio-Zitrone, Schale und Saft
  • 130ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100g getrocknete Sauerkirschen
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • etwa 30g Petersilie (1 großes Bund)
  • 10g Basilikumblätter
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Zwei Handvoll Salat z.B. Rucola oder Feldsalat

Zunächst nacheinander Buchweizen und Haselnüsse fettfrei in einer Pfanne anrösten, bis sie aromatisch duften. Die Haselnüsse in ein sauberes Geschirrtuch geben und die Samenschalen abreiben.

Den Reis nach abnehmender Garzeit zubereiten. Dazu einen ausreichend großen Topf mit gesalzenem Wasser aufkochen und zunächst den schwarzen Reis zugeben. Etwa 20 Minuten kochen. Der Reis ist noch nicht gar. Nun den Naturreis zugeben und weitere 10 Minuten zusammen köcheln lassen. Zum Schluss den gerösteten Buchweizen zufügen und weitere 12-15 Minuten gar kochen lassen. Alle (Pseudo-)Getreide sollten gar aber bissfest sein.

Abgießen und kurz mit kaltem Wasser überbrausen.

Haselnüsse grob hacken, Frühligszwiebeln putzen, waschen und in feien Ringe schneiden. Die Zitrone heiß waschen, abreiben und die Schale mit einem Sparschäler so dünn abschneiden, dass keine weiße Haut auf der Unterseite zu sehen ist.

Die Zitronenschale in eine Pfanne geben, das Olivenöl zufügen und auf mittlerer Hitze erwärmen. Sobald die Zitronenschale leichte Bläschen wirft, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Knoblauch schälen und sehr fein schneiden, Kirschen je nach Wunsch grob hacken. Kräuter waschen, Blätter abzupfen und trocken tupfen, grob hacken. Salat waschen und putzen.

Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Kirschen, Nüsse mit den Reissorten und dem Buchweizen in einer großen Schale mischen.

Nach Belieben die Zitronenschale aus dem Öl nehmen und das Öl (zumindest den Großteil) mit zwei EL gepresstem Zitronensaft und Salz und Pfeffer verschlagen, über den Reis geben. Mit Kräutern und Salat servieren.

Quelle: Ottolenghi

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Von um die Ecke

Wenn man sich malad fühlt und keinen rechten Appetit hat, Schluckbeschwerden noch dazu und der Nacken schmerzt, hat man nicht allzu große Lust zu kochen, nicht mal zu bloggen.

Also schnell aufgeholt, was schon längst geschrieben werden sollte!

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Sina und Christina suchen zur Zeit Gerichte mit einheimischem Superfood. Es wird auch Zeit, dieses wieder mehr zu beachten, denn seit immer mehr Trends wie Chiasamen, Acerola, Guarana und Co in vielen Produkten und Rezepten auftauchen, werden Leinsamen, Sanddorn und viele weitere nicht schlechtere „Superfoods“ vernachlässigt. Dabei hat man so viele gesunde Lebensmittel direkt vor der Haustür, was auch die CO2-Bilanz nicht gerade verschlechtern dürfte.

Buchweizen und rote Bete haben es in mein Rezept geschafft. Buchweizen ist wie so viele Nutzpflanzen ein Immigrant aus dem asiatischen Raum und wird dort heute auch noch viel stärker konsumiert als hierzulande. Seit dem Mittelalter ist Buchweizen aber auch im mitteleuropäischen Raum kultiviert worden und heute auch noch ab und an in unseren Wäldern zu finden. Genau wie Quinoa auch gehört Buchweizen zu den sogenannten Pseudogetreiden, gehört also nicht zur Pflanzenfamilie der Süßgräser, sondern in diesem Fall zu den Knöterichgewächsen. Wie Quinoa auch enthält Buchweizen sehr hochwertiges Eiweiß, das eben sehr viele essentielle (d.h. unbedingt mit der Nahrung aufzunehmende, nicht selbst zu produzierende) Aminosäuren (die Grundbausteine der Eiweiße) beinhaltet. Zu den wichtigen Mineralstoffen gehören Eisen (kennt man: Bestandteil von Hämoglobin, das in roten Blutkörperchen für den Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidtransport benötigt wird, aber auch Bestandteil von Enzymen, den Biokatalysatoren, ohne die in unserem Körper so gar nichts läuft) und Zink (wichtig für das Immunsystem und ebenfalls wichtiger Bestandteil vieler Enzyme, die z.B. wiederum die Eiweißproduktion im Körper, aber auch den Fett- und Zuckerstoffwechsel regulierenwichtig für das Immunsystem und ebenfalls wichtiger Bestandteil vieler Enzyme, die z.B. wiederum die Eiweißproduktion im Körper, aber auch den Fett- und Zuckerstoffwechsel regulieren) sowie Selen (hier ist das nicht ganz so einfach, bzw. teilweise noch nicht erforscht – Selen ist aber auch als Bestandteil von Enzymen wichtiges Spurenelement. Man weiß inzwischen, dass es die Zerstörung von Zellmembranen durch Sauerstoff verhindertBestandteil von Enzymen wichtiges Spurenelement. Man weiß inzwischen, dass es die Zerstörung von Zellmembranen durch Sauerstoff verhindert.) Des Weiteren enthält Buchweizen auch Rutin, welches venenstärkend wirkt.

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Also viel Gutes in einem verhältnismäßig preiswerten Lebensmittel, das nicht über den großen Teich geflogen werden muss. Zudem ungemein lecker! Rezepte mit Buchweizen habe ich ja schon vorgestellt: „Ris“otto mit Buchweizen, Erbsen und Ziegenfrischkäse, Salat mit geröstetem Buchweizen, Apfelmüsli mit Zimt, Kroketten mit Buchweizenmehl und Maronen…ungemein vielfältig ist es auch noch, dieses Pseudogetreide!

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Heute noch eine warme, leichte Variante, wie schon gesagt, mit roter Bete und Champignons: Grechka s Greebami.

Grechka s Greebami – Buchweizen mit rote Bete und Champignons

für 2 Portionen

  • 200g Buchweizen
  • 100g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200g (braune) Champignons
  • ca. 200g vorgegarte rote Bete (kann auch gerne etwas mehr sein)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Dill (frisch oder getrocknet)
  • 2-4 EL Joghurt

Buchweizen in einem großen (kann aber flach sein) Topf ohne Fett anrösten. Wenn er nussig zu duften beginnt, mit 400ml Wasser aufgießen und etwas Salz zugeben. Etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze halb abgedeckt gar kochen. Anschließend vom Herd nehmen und gut durchrühren, etwas ausdampfen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln, Pilze putzen, Stielenden dabei entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Rote Bete abgetropft würfeln.

Öl in einem weiteren Topf erhitzen und die Zwiebeln darin etwa 5 Minuten unter Rühren kräftig anbraten, Pilze zugeben und weitere 5 Minuten braten, rote Bete unterrühren.

Buchweizen zum Gemüse geben und unterrühren, alles mit Dill, Salz und Pfeffer abschmecken und einige Minuten braten.

Mit etwas Joghurt servieren.

Hier gefunden.

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Kochbuchchallenge 3.2: Veggiestan

Wenn der Mann sagt „Ich bin ja wirklich ein Reiskind, aber das hier könnte ich mir wirklich als gute Alternative, vielleicht sogar als Ersatz vorstellen. Das schmeckt richtig, richtig gut!“, dann will das was heißen.

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Im Gegensatz zu mir könnte er viel leichter auf Kartoffeln als auf Reis verzichten. Zumindest war das bisher so. Denn jetzt – tada – hat er Buchweizen, genauer gesagt Kasha – also gerösteten Buchweizen kennen und schätzen gelernt. Und diesen nussigen Geschmack, den dieses Korn mitbringt, kennt man von Reis so natürlich nicht. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach, aber dazu später.

Das Rezept stammt auch wieder aus dem Buch Veggiestan (ich muss dazu sagen, dass ich die englische Ausgabe besitze, aber die deutsche als Quelle verlinke). Im Buch findet man Rezepte, die orientalischen Ursprungs, oder orientalisch inspiriert sind und zumeist auch bebildert. Meistens gibt es kleine Anekdoten zu den Reaktionen auf das Essen, zur Geschichte oder Herkunft des Rezepts oder Hinweise wie man das Gericht kombinieren kann. Von Salaten, Suppen, Getreide- und Hülsenfrüchten über Gemüse und Süßes bis zu Eingemachtem und Konserviertem reicht die Bandbreite und noch viele Merkzettel stecken in diesem Buch.

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Jan hat sich also auch Kasha ausgesucht. Der Buchweizen wird geröstet und dann mit der Gemüsebrühe gegart, ähnlich wie Risotto (ich habe ein Buchweizenrisotto auch hier schon verbloggt). Dazu kommt pfannengeschwenktes Gemüse und frischer Dill.

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Salat mit geröstetem Buchweizen – Kasha

für 3-4 Portionen als Hauptgericht – am besten warm gegessen

  • 100g Buchweizen
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Radieschen (im Original kommt noch 1/2 Fenchelknolle dazu – der Mann mag sie nicht, wenn er sie sehen kann 😉 )
  • ca. 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl zum Braten
  • 150g Kaiserschoten/Zuckerschoten
  • 1 kleine Handvoll frischer Dill (oder 1 gehäufter TL getrocknete Dillspitzen)
  • 42g Erdnüsse (ich habe Haselnüsse verwendet)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2-3 EL griechischer Joghurt

Buchweizen ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis er anfängt nussig zu duften und zu knistern. Abkühlen lassen.

Die Hälfte der Frühlingszwiebeln in feine Ringe, den Rest in Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und  die Frühlingszwiebelringe anbraten. Buchweizen und Brühe zugeben und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren, sodass die Mischung nur eben leicht köchelt. Etwa 40 Minuten garen lassen, dabei nach etwa 20 Minuten gut auflockern.

In der Zwischenzeit Radieschen putzen und in nicht zu dünne Scheiben, Zuckerschoten putzen und schräg in Stücke schneiden. Dill abbrausen, trocken tupfen und grob hacken.

Wenn der Buchweizen gar ist, Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die verbliebenen Frühlingszwiebeln, Radieschen, Zuckerschoten und Dill zugeben und etwa 2 Minuten andünsten. Das Gemüse soll immer noch bissfest bleiben. Nüsse zugeben und weitere 1-2 Minuten braten, dann vom Herd nehmen. Kasha gut mit Salz und Pfeffer abschmecken, das Gemüse unterrühren oder darauf servieren und einen EL Joghurt dazu geben.

Aus:

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Müsliplikator

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„Und, was macht dein Haus?“ Gefühlt ist das in den letzten Wochen die meist gestellte Frage gewesen.Verständlich irgendwo, aber meine Antwort bleibt auch immer gleich: „Steht! Es ist noch hier und da was zu machen, aber das wird.“ Und so ist es auch. Es fehlt in ein paar Zimmern noch eine Kleinigkeit, die einfach deswegen etwas Zeit braucht, weil es nichts von der Stange ist, sondern eben selbst zugesägt oder anderweitig angepasst werden muss. Am Ende lohnt sich das, da bin ich sicher.

Über die Gartengestaltung grüble ich auch. Was möchte ich? Wohin? Wie kann ich das umsetzen? Gar nicht so einfach. Einen Obstbaum hätte ich gern. Birnbäume sind nicht einfach aufgrund des Birnengitterrostes. Die Nadelbaumhecke zum Nachbarn allein schließt das schon aus. Ein Apfel? Gerne, aber eine Quitte wäre doch auch.. oder Walnuss..? Alles hat seinen Reiz und der Platz ist endlich. Die eigenen Äpfel im Müsli… hm… Lecker wäre das in jedem Fall. Auch mit käuflich erworbenen Apfelringen. Eine Variante für duftendes knuspriges Apfelmüsli gibt es jedenfalls heute schon!

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Apfelmüsli mit Zimt

für 8-10 Portionen

  • 200g Haferflocken (ich nehme die kernigen)
  • 90g Buchweizen, ganz
  • 50g gehackte Walnusskerne
  • 25g kleingeschnittene Apfelchips
  • 50g Rosinen
  • 50g getrocknete Datteln ohne Stein, grob gehackt
  • 1 EL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 gute Prise Muskat
  • 120ml Honig oder Ahornsirup (ich habe beides probiert)
  • 2 EL geschmolzenes Kokosöl
  • 3 EL Wasser
  • 2 TL Vanilleextrakt

Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Haferflocken, Buchweizen, Walnüsse, Apfelchips, Rosinen, Zimt, Salz und Muskat gut vermengen. Datteln, Honig oder Ahornsirup, Wasser, Kokosöl und Vanille cremig pürieren und gleichmäßig mit den trockenen Zutaten mischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausbreiten und etwa 25 Minuten backen. Dabei 1-2 mal umrühren. Abkühlen lassen und in ein luftdichtes Gefäß abfüllen.

Ich esse dazu gern Milch, Joghurt und frisches Obst oder Kompott.

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Leicht abgeändert von hier.

 

Als Otto den Buchweizen traf…

…ging er dem Reis fremd. Mal wieder. Otto ist promisk, so viel steht fest. Inzwischen hat er einen ganzen Harem um sich geschart. Man sieht ihn mit der Perle Graupe, dem zarten Dinkel, der Hirse oder auch der dem Reis so ähnlichen Orzonudel. Selbst mit Linsen und Blumenkohl geht er Liebeleien ein. Cremig, schlotzig und doch mit Biss. Kommt Otto mit dem Buchweizen zusammen, wird es außerdem nussig.

Dazu viel Grün, keine Frage, die Buchweizen-Otto-Liäson sieht gesund aus!

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Buchweizen(ris)otto mit Erbsen und Ziegenfrischkäse

für 2 Portionen

  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1-2 Knoblauchzehe(n)
  • 200g Buchweizen
  • 500ml heiße Gemüsebrühe
  • 200g Erbsen frisch oder TK (aufgetaut)
  • 2 gute Handvoll Babyspinat
  • 10 Zweige Minze
  • Abrieb von 1/4 Zitrone
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Muskat
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 75g cremiger Frischkäse (idealerweise Ziegenfrischkäse)
  • nach Belieben Brunnenkresse, Sprossen oder frische Minze zum Dekorieren

Buchweizen in ein feines Sieb geben und waschen, abtropfen lassen.

Schalotte fein würfeln, Knoblauch schälen und Zehen mit der Seite der Messerklinge zerdrücken. Öl im einem Topf erhitzen, Schalotte und Knoblauch darin einige Minuten unter Rühren andünsten.

Buchweizen zugeben und kurz unter Rühren mit anbraten. Brühe angießen und bei kleiner bis mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Brühe fast vollständig aufgenommen bzw. verdampft ist.

In der Zwischenzeit Spinat waschen und trockenschleudern. Minze waschen und trocken tupfen, Blätter von den kräftigeren Stengeln zupfen. Mit Erbsen, Zitronenabrieb und 180ml Wasser pürieren. Brunnenkresse/Sprossen/Minze für die Deko waschen und trocken tupfen, ggf. Blätter abzupfen. Ziegenkäse cremig rühren.

Erbsenmischung zum Buchweizen geben, den Frischkäse bis auf zwei EL zugeben und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Muskat verrühren und abschmecken. 3-4 Minuten unter Rühren erwärmen. Auf zwei Teller/Schalen aufteilen. Den restlichen Frischkäse mit zwei Teelöffeln zu Nocken formen und auf das Buchweizen(ris)otto setzen. Mit Kräutern/Sprossen servieren.

Inspiriert hiervon.

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Alte Worte, neue Worte

Im Zeitschriftenregal gibt es zehn Magazine mit den „Land“ im Titel. Minimum. Dazu noch mindestens halb so viele, die sich dem Kochen und Backen widmen. Landflucht? Stadtflucht. Dieses Phänomen wird gerne auch aufs Korn genommen, denn der Blick durch die rosarote Landromantikerbrille spiegelt eben nicht das Leben auf dem Bauernhof wieder. Ein bisschen Marmelade kochen, viel Ruhe, ein wenig Kleinvieh. Letzteres macht bekanntlich auch Mist, zuviel Ruhe kann einsam machen und das Einkochen macht verdammt viel Arbeit.

Dörte Hansen beschreibt die Landneulinge, die aufs Dorf ziehen, weil es eben „In“ ist. Die von Landreportagen und Marmeladenvermarktung leben wollen und von den Bauern nicht ernst genommen werden können. Sie beschreibt aber auch das Leben der Alteingesessenen, die Liebe zum alten Land und seinen Reetdachhäusern. Und, dass man finden kann. Und loslassen. Es geht um Familie, Nachkriegsgeschichte und Miteinander.

Ich konnte das Buch nicht lange aus der Hand legen. Das lag nicht nur an der Geschichte selbst, sondern auch am Schreibstil. Sprachwitz, Gefühl und eingestreutes Platt. Für mich zu Recht lange auf den Bestsellerlisten und – weil schon vor einem Jahr erschienen – kein Geheimtipp mehr. (Altes Land)

Und bei mir? Doch, selbst Gemüse anbauen, Marmelade kochen, Kleinvieh und Ruhe. Der Wunsch bleibt. Warum auch nicht? Romantisiere ich? Kaum. Denke ich. Ein wenig neues Altes kann nicht schaden. Neu waren für mich auch Bookweeten Janhinnerk. Buchweizenpfannkuchen mit Zwiebeln, Zuckerrübensirup, Honig und dazu Salat. Ok, abenteuerliche Kombination – aber ich komme aus einer Stadt, in der man Milchreis mit Zucker, Zimt und Bratwurst isst. Süß und herzhaft? Kein Problem!

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Bookweeten Janhinnerk

für 1-2 Portionen (6-7 handtellergroße Pfannkuchen)

  • 50g Weizenmehl
  • 45g Buchweizenmehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Fenchelsamen, gemahlen (Original: 1/8 TL)
  • 100ml Milch
  • 1 EL Joghurt (Original 1/2 Ei, daher ersetzt)
  • 1,5 TL Zuckerrübensirup
  • 1/4 rote Zwiebel
  • 2,5 TL Rapsöl
  • 1-2 TL Honig zum Servieren
  • nach Belieben Salat mit Joghurt- oder Buttermilchdressing als Beilage

Mehle, Backpulver, Salz und Fenchel mischen. Milch erwärmen, Joghurt und Sirup einrühren, zur Mehlmischung geben und mit einem Schneebesen glatt rühren. 10 Minuten ruhen lassen.

Währenddessen Zwiebel in feine Würfel schneiden und in 1/2 TL Öl goldbraun dünsten. Etwas abkühlen lassen, dann unter den Teig rühren.

Aus dem Teig in der leicht gefetteten Pfanne portionsweise Pfannkuchen goldbraun backen. Mit etwas Honig und Blattsalat servieren.

Als Hinweis steht im Rezept noch, dass das Rezept regional anstelle des Sirups mit Ostfriesentee oder Milchkaffee zubereitet wird und auch noch Rosinen zugegeben werden können. Lecker war’s jedenfalls – ich mag Buchweizen!

Quelle: Deutschland vegetarisch

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