Tarte Caprese

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Tomate, Mozzarella, Basilikum, Olivenöl, Pfeffer und Salz, die Kombination kennt jeder. Als Insalata Caprese, Salat nach Capri-Art. Die Farben schreien Italien, entsprechen sie doch der italienischen Flagge, der Geschmack ruft Sommer. Doch auch im Herbst können diese Zutaten vereint ein Lächeln aufs Gesicht zaubern: Als Tarte!

Basilikum landet hierfür nicht nur frisch obenauf, sondern bereits im Mürbeteig. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt für etwas mehr Würze. Der Mozzarella darf zum einen in der Creme zusammen mit Ricotta verschmelzen und bildet mit den herrlich aromatischen Tomaten das Herz der Tarte, zum anderen sorgen ein paar Scheibchen Käse an der Oberfläche auch für eine Käsekruste und eine schöne Bräune.

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Der Teig kann zudem bereits am Abend zuvor oder morgens bereitet werden, so dass die Tarte dann nur noch backen muss, eventuelle Reste dürfen gern am nächsten Tag mit zur Arbeit, aufgewärmt oder kalt.

Tarte Caprese

für eine Springform mit 18-20 cm Durchmesser, 2 gute Portionen

(Menge verdoppeln für 26-28cm Springform)

  • 125g Weizenmehl
  • 65g kalte Butter
  • 2 gute Handvoll frische Basilikumblätter, gewaschen, trocken geschleudert oder getupft
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 gute Prise Salz
  • 50g Ricotta
  • 1 Ei
  • 2 EL Sahne
  • 125g Büffelmozzarella
  • 3-4 Rispentomaten oder entsprechend mehr Cherrytomaten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Muskat, gerieben
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Basilikum zum Verzieren
  • Butter für die Form

Basilikumblätter grob hacken. Mehl und Salz mischen, mit in Flöckchen geschnittener Butter und Basilikum mit den Fingerspitzen zu einem krümeligen Teig verkneten, Wasser zugeben und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. In Klarsichtfolie mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

Mozzarella zur Hälfte würfeln, die zweite Hälfte in dünne Scheiben schneiden. Mozzarellawürfel mit Ricotta, Sahne, aufgeschlagenem Ei, Salz und Pfeffer nach Geschmack, Muskat und Cayenne vermengen. Tomaten nach Größe halbieren oder in dicke Scheiben schneiden. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den Springformboden mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter einfetten. Die Hälfte des Mürbeteiges zwischen den Händen schnell zu einer dünneren Scheibe formen, in die Springform legen und mit dem Handrücken oder den Fingern nach und nach bis zum Rand drücken und so einpassen. Die zweite Teighälfte nochmals halbieren, zu einer länglichen Rolle formen und mit einem Ende an den Rand der Springform legen. Mit den Fingern umlaufend den Teig dünn an den Rand drücken. Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren. Käsemischung auf dem Boden verteilen und die Tomatenstücke mit der Schnittseite nach oben darauf legen. Die verbleibenden Mozzarellascheiben zwischen die Tomaten legen. Etwa 45 Minuten backen. Die Käsemischung muss gestockt sein und sollte einen schöne Bräune bekommen haben, auch der Rand der Tarte soll durchgebacken und gebräunt sein.

Tarte aus dem Ofen nehmen und in der Form weitere 5-10 Minuten abkühlen lassen. Rand vorsichtig mit einem Messer von der Springform lösen, Springformrand abnehmen und die Tarte entweder direkt in Stücken servieren oder auf einen Teller/auf eine Tortenplatte o.ä. anrichten. Frische Basilikumblätter zur Zierde auflegen.

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Diese Idee ist mein Beitrag zum monatlichen Ich backs mir-Blogevent von tastesheriff, dieses mal unter dem Motto Backen mit Kräutern.

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Etwas aus dem Kasten haben

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Dass ich in der Situation bin, ein wenig selbstversorgend Kräuter und Salat auf dem Balkon anzubauen, macht mich glücklich. Ich beobachte gern das Wachsen und Heranreifen der Pflanzen und Früchte. Streiche gern über die Blätter, die ihr Aroma mitteilen und verwende natürlich möglichst viel davon auch in der Küche. Dieses Jahr wächst das Basilikum – rot und grün – ordentlich und da ich es am liebsten frisch mag, möchte ich heute ein Rezept zeigen, in dem dieses Kraut mindestens die zweite Hauptrolle einnimmt und damit als Salatersatz in Aktion tritt. Aufgrund der Einfachheit und der schönen Kombination der Aromen ist dies wohl eines der am meisten gebloggten Rezepte aus Ottolenghis Genussvoll vegetarisch. Für mich ein komplettes Mittag- oder Abendessen, aber auch eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem, Brot, zum Picknick oder fürs Lunchpaket.

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Zucchini-Haselnuss-Salat

für eine Person

  • ein kleiner Zucchino (etwa 200g)
  • 12g Haselnüsse, ganz
  • 1 TL Olivenöl
  • ein Spritzer Balsamico
  • eine gute Handvoll Basilikum rot und grün
  • Parmesan nach Belieben (20g sind empfohlen, mir reicht etwas weniger)
  • 1 TL Erdnussöl (ideal: Haselnussöl)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die ganzen Haselnüsse im Ofen bei 150°C auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech etwa 12 Minuten rösten (ich nutze dazu den Umluftgrill, 2. Schiene von oben). Währenddessen eine Pfanne stark auf der Herdplatte erhitzen (im Original wird eine Grillpfanne erhitzt, bis sie fast glüht), Enden vom Zucchino ab- und den Rest in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schale vermengen und dann etwa 2 Minuten von jeder Seite scharf anbraten. Die Zucchinischeiben sollten dabei nicht ganz gegart werden, sondern noch Biss behalten. Dann aus der Pfanne nehmen, in eine Schale geben und mit dem Balsamico beträufeln, abkühlen lassen. Die Haselnüsse erkalten lassen, evtl. vorhandene Schalenhaut abreiben, indem man die Nüsse mit einem Tuch abreibt und mit einem Messerrücken grob zerdrücken. Basilikumblätter abzupfen, waschen und trockenschleudern oder -tupfen. Zucchinischeiben und Basilikum kurz mischen und anrichten, Haselnüsse und Parmesanhobel darüber geben und mit Nussöl beträufeln.

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Ein Schälchen Sommersalat

Ich bin ein Sammler. Das ist ja vielleicht schon bekannt und geht vielen ebenso: Geschirr, (Koch)Bücher, Gewürze, Kräuter,.. für einiges hab ich leider einen ziemlich ausgeprägten Sammeltrieb. Bei Schuhen und Taschen hält sich das eher in Grenzen – ist ja jeder anders. Bei den kostenlosen Zeitungen, die man an der Kasse findet, greife ich auch öfter zu, denn da verstecken sich ab und an richtig gute Rezepte! So dann auch bei einem Magazin, dass ich auf dem Tresen meiner Tanzschule entdeckte. Darin ein Rezept für Tomatensalat mit gerösteten Zitronen von Yotam O. Empfohlen zum Grillen, da kann ich mir den Salat auch wirklich gut vorstellen, auch zu Bulgur, Feta, einem guten Brot…

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Frische Kräuter, aromatische Tomaten, ein bisschen „Zing“ und beim nächsten Mal ein Tick mehr Schärfe (Chili?), ein richtiger Sommersalat eben!

Ich habe die Mengen etwas verändert, wer das originale Rezept sehen möchte, schaut hier: Klick (S. 20). Auf den Fotos sind die Zutaten und die Salatmenge für eine Portion zu sehen.

Tomatensalat mit gerösteten Zitronen

für 2 Portionen

  • 1 Bio-Zitrone, heiß abgespült und abgetrocknet, längs halbiert und in 2mm dünne Scheiben geschnitten, ohne Kerne
  • 3 TL Olivenöl
  • 1/4 TL Zucker
  • 6 Salbeiblätter, gewaschen, trocken getupft, in feine Streifen geschnitten
  • 260g Kirschtomaten rot, gelb, orange, grün, geviertelt
  • 2 gute Prisen Piment, gemahlen
  • 8g Minzeblättchen (Orangenminze)
  • 5g rotes Basilikum, grob gehackt
  • 60g Granatapfelkerne
  • 2,5 TL Grenadine (Granatapfelsirup)
  • 1/2 Schalotte, fein gehackt
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Ofen auf 170°C (Umluft) vorheizen, Zitronenscheiben in kochendem Wasserbad zwei Minuten blanchieren, dann in ein Sieb geben und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit Salbei mit 1 TL Olivenöl, 1/4 TL Salz und Zucker in einem Schälchen mischen, die abgetropften Zitronenscheiben zugeben und alles mischen. Diese Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und etwa 15-20 Minuten in den Ofen geben, bis die Zitronen leicht trocken sind. Zum Abkühlen herausnehmen.

Die restlichen Zutaten mit dem übrigen Öl in einer Schale vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zitronen-Salbei-Mischung zugeben und vorsichtig unterheben, abschmecken.

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Pan(galaktischer italienischer Brotsalat mit Erdbeeren und Fenchel)zanella?

Oder nicht? Ist es eine Panzanella? Wiki meint, dazu müsse das Brot doch bitte mit Wasser vollgesogen und wieder ausgepresst worden sein. Klassisch ist eine Kombination dieses altbackenen Brotes mit Tomaten, Gurke und Zwiebeln, dazu ein Dressing aus Olivenöl, Essig und Gewürzen, die diesen toskanischen Salat ausmacht. In dieser Mischung kann das trockene Brot auch einfach so etwas durchziehen, ohne, dass man es zuvor in Wasser einweicht. Mein Brot war dazu noch zu frisch, also wurde es in Würfeln angeröstet. Also keine Panzanella? Croûtonsalat? Egal, die Panzanellapolizei wird ja wohl nicht gleich mit Blaulicht vorfahren!

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Die Tomaten wurden durch Erdbeeren ersetzt, neben Gurke kam noch Fenchel dazu, der eine tolle Unterstützung für die Beeren darstellt. Mit reichlich Basilikum und dem tollen Olivenciabatta ein sommerlicher Salat, der auch gut zum Grillen passt.

Panzanella mit Erdbeeren und Fenchel

für 2 Personen als Hauptgericht oder 4-6 als Beilage

– 200 g Erdbeeren

– 100g Ciabatta vom Vortag (bei mir: mit schwarzen Oliven)

– 1/2 grüne Gurke

– 1/4 einer kleinen Fenchelknolle

– 2 Hände voll (rotes) Basilikum

– 2 EL Balsamico

– Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

– 1 TL Honig

– 2 EL Olivenöl und etwas zum Anrösten des Brotes

– etwas milder Ziegen(frisch)käse

Das Ciabatta in mundgerechte Würfel schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne rösten. Gurke waschen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Erdbeeren waschen, putzen und nach Größe halbieren oder vierteln. Fenchel waschen, in kurze Streifen schneiden, alles in eine Schale geben. Basilikum waschen, trocken tupfen und grob zerreißen, dazugeben. Für das Dressing Balsamico mit Honig, Salz und Pfeffer verschlagen, Öl dazugeben und weiter verschlagen, über den Salat geben. Mit den Brotwürfeln vermengen, Ziegenkäse in Stücken darauf verteilen und servieren.

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Kalt und innig geliebt

Da ist er ja, der Sommer! Fast von jetzt auf gleich, von Aprilwetter auf azurblauen Himmel mit Lämmchenwolken, von Schreibtischlampenbräune zu Bikinistreifen, von Herbstsuppenbauchgefühl zu kalter Gazpacho.

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Und die kommt – entgegen des Klassikers – ganz ohne Gurke aus. Stattdessen greifen wir zum Standarderfrischer in dieser Zeit – der Wassermelone. Reife Tomaten, ein richtig gutes Ciabatta, knusprige Croûtons. Lecker kann so einfach sein! Weil dieses Rezept auch noch schnell zubereitet ist, eignet es sich hervorragend als leichtes Abendessen, aber auch als Mittagspausenmitbringsel oder zum Picknick ist es nicht zu verachten.

Also, ran an den Pürierstab/Blender und los geht’s!

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Wassermelonen-Tomaten-Gazpacho

für eine gute Portion oder zwei kleinere

– 35g Olivenciabatta ohne Kruste oder anderes Weißbrot

– 1 TL Olivenöl

– 1/2 TL Rotweinessig

– Meersalz

– 420g reife Tomaten

– 120g Wassermelone, ohne Schale, ohne Kerne

– 35g Olivenciabatta ohne Kruste oder anderes weißes Brot

– 1 Selleriestange, geputzt

– 1 kleine Schalotte

– 2 EL Olivenöl

– 1/2 TL Rotweinessig

– Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

– eine Handvoll Basilikum, gewaschen und trocken getupft

– 30ml Gemüsebrühe (original Tomatensaft oder Passata)

Zunächst für die Croûtons den Ofen auf 180°C vorheizen, das Brot in 2-3 cm große Stücke reißen, mit Öl, Essig und Salz in einer Schale mischen und dann in eine heiße Pfanne geben. Etwa zwei Minuten goldbraun anbraten, dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen weitere 12 Minuten rösten.

In der Zwischenzeit Tomaten häuten und grob würfeln, Melone, Schalotte und Sellerie grob würfeln und mit Tomatenstücken, Brühe, grob zerteiltem Brot mit einem Pürierstab oder im Blender fein zerkleinern. Basilikum, Öl und Essig zugeben, dabei weiter pürieren. Salz und Pfeffer zugeben, untermischen und abschmecken. Kalt stellen.

Die Suppe mit den Croûtons, dem Basilikum und einem Spritzer Olivenöl anrichten.

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Abgeschaut von Ottolenghi

Mensch, der Otto! Was für eine geniale Idee Melone anstelle von Gurke zu verwenden – leicht süß und sämig, erfrischend und mit diesem Brot – wirklich, wirklich gut!

Baby, hilf mir Melonen tragen!

Es gibt Leute, die müssen mindestens einmal im Jahr Dirty Dancing schauen. Dazu gehöre ich nicht. Stattdessen würden sich viele andere Filme finden, die diesen Platz einnehmen könnten. Dirty Dancing erschien als ich in der Grundschule war und ich erinnere mich an ältere Schüler, die im Schulflur Hebefiguren übten und Time of my life sangen. Und auch, wenn ich mit dem Film nicht viel verbinde, so hat sich der Soundtrack doch mit Erinnerungen an Klassenfahrten, Abi- und Gartenpartys verwoben. Den Satz „Ich habe eine Melone getragen“ kann wohl auch fast jeder diesem Film zuordnen. Dass sich diese Anstrengung auch im wahren Leben lohnt, insbesondere, wenn man einen sommerlichen, erfrischenden Salat möchte, der gar nicht viele weitere Zutaten braucht, beweise ich euch! Melone kann nämlich auch herzhaft! Und da reichen die Möglichkeiten viel weiter als die bekannte Honigmelone mit Schinken.

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Zwei frische, herzhaft süße Rezepte, die zudem noch schnell gemacht sind, möchte ich gerne mit euch teilen. Beide stammen von englischen (zumindest derzeit in GB lebenden) Köchen.IMG_7451

Wassermelone mit Feta und Basilikum oder Minze nach Ottolenghi

Als reichliche Beilage für 2 Personen (z.B. zum Grillen)

– ein Viertel einer normalgroßen Wassermelone, gekühlt

– etwa 100g Feta (echten!)

– eine gute Handvoll Basilikum oder Minze

– Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

– ein guter Schuss Olivenöl

* im Original kommt noch 1/8 einer roten Zwiebel dazu

Wassermelone aus der Schale schneiden, in Scheiben und dann in nicht zu große Würfel schneiden. Feta in Scheiben schneiden, diese noch 2-3 mal teilen. Beides in eine Schüssel geben, mit den gewaschenen, trocken getupften und grob zerkleinerten Kräutern und dem Olivenöl vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Das eigentliche Rezept sieht Basilikum vor. Ich mag die Minze aber auch sehr gern dazu. Bei beiden Kräutern empfiehlt es sich, verschiedene Sorten zu testen, da sie sich stark unterscheiden können. Ich verwende gern Pfefferminze oder Marokkanische Minze. Basilikum ist auch verschieden scharf oder aromatisch – rotes oder Thaibasilikum passen für mich gut, aber auch das Genoveser kann verwendet werden.IMG_7259

Jamie Oliver schlägt Wassermelone zu Garnelen und Cashews vor – Großartig! Die marinierten Meerestiere bringen Säure und Biss mit, der Salat bildet den Rahmen für dieses Gericht. Und auch hier: Minze!

Salat mit Wassermelone und Garnelen nach Jamie Oliver

für eine Portion

– 6 Garnelen, entdarmt und ohne Schale

– eine unbehandelte Limone

– etwa 50g ungesalzene Cashews

– 1 TL Sesam

– eine Handvoll Minze

– 1/2 TL Chiliflocken, original 1/2 rote Chili ohne Kerne

– eine gute Handvoll Salat (bei mir Spinat, Rauke, Blutampfer), original Spinatsalat

– 200g Wassermelone (möglichst ohne Kerne)

– ein Spritzer Sesamöl

– Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

* eigentlich gehören noch 2 Frühlingszwiebeln roh in den Salat. Aber ich und rohe Zwiebeln, naja..

Limette heiß abwaschen und Zesten abziehen, dann Saft auspressen und die Garnelen mit Saft und Zesten marinieren. Cashews in einer Pfanne ölfrei rösten, am Ende die Sesamsamen zugeben und kurz anrösten (wenn sie fertig sind, springen sie). Grob zerkleinern und in eine Schale geben. Salat waschen und wenn nötig grob zerkleinern, mit Chiliflocken, und der gewaschenen, trocken getupften und grob zerkleinerten Minze in eine Schale geben. Melone aus der Schale und in Würfel schneiden. Zufügen und mit Nüssen untermischen. Garnelen mit Salz würzen und mit etwas Öl in einer Pfanne braten (max. 1min von jeder Seite), pfeffern. Zum Salat geben, evtl. noch einen Spritzer Öl und Limonensaft zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Wenn diese Salate einen Nachteil haben, dann den, dass man sie nicht lange im Voraus zubereiten sollte. Sie schmecken frisch einfach am besten und verwässern so auch nicht.IMG_7678