Geburtstagsbrötchen

Kein Geburtstagskuchen? Nee, nee. Wer Zorra vom Kochtopf kennt, kann sich vorstellen, dass Brot auch eine große Rolle zum 14. (!) Bloggeburtstag spielen kann. Schließlich hat sie jahrelang den Bread Baking Day, auch den World Bread Day organisiert und auch beim Synchronbacken stehen oft Brote und herzhaftes Gebäck auf dem Plan.

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Da ist es verwunderlich, dass Brötchen nach ihrer Aussage als Angstgegner gelten. Vielleicht kann da eine Sammlung von Geburtstagsbrötchenrezepten helfen. Ich stelle jedenfalls ein Körbchen Elsässer auf den Gabentisch.

Mir liefen gerade pünktlich zum Eventbeginn die Elsässer von Ketex über den Weg, Weizenbrötchen mit toller Kruste und großporiger Krume. Das Rezept ist unkompliziert, braucht aber ein wenig Zeit, da der Vorteig einen ganzen Tag zur Reife benötigt.

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Ich habe sie etwas abgewandelt und zur Hälfte Dinkel- und Weizenmehl gemischt. Das Ergebnis: 12 recht große Brötchen, die zwar meist keinen so schönen Ausbund hatten, wie die Vorlage, aber innen locker und außen knusprig geraten sind. Vom Duft zu Hause ganz zu schweigen!

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Elässer halb-und-halb

für 12 Brötchen

Vorteig:

  • 150g Weizenmehl 405
  • 150g Dinkelmehl 1050
  • 1g frische Hefe
  • 330ml Wasser

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 350g Weizenmehl 405 und etwas zum Arbeiten
  • 350g Dinklmehl 1050
  • 15g frische Hefe
  • 20g Salz
  • 350ml Wasser

Für den Vorteig alle Zutaten zu einem klumpenfreien Teig verkneten und abgedeckt 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Am nächsten Tag den Vorteig mit den restlichen Zutaten für den Hauptteig mischen und 8 Minuten bei geringer, 12 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten lassen. Der Teig sollte sich oben vom Schüsselrand lösen und leicht sehr dünn ausziehen lassen.

Weitere 100 Minuten abgedeckt in einer mit Öl ausgestrichenen großen Schüssel gehen lassen, dabei nach 30 Minuten einmal falten.

Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche stürzen und Teigportionen von etwa 150g abstechen. Sanft etwas platt drücken, die Mitte mit etwas Mehl bestreuen und den Rand von oben und unten jeweils zur Mitte hin einschlagen. Mit dem Schluss nach unten in ein Backleinen geben und 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei zwei Backbleche mit heiß werden lassen. (Ich habe wiederverwendbare Silikonbackmatten verwendet, da bäckt definitiv nichts an.) Dabei eine ofenfeste Schale mit Wasser hineinstellen, damit Dampf erzeugt wird.

Teiglinge anschließend mit dem Schluss nach oben auf die Backbleche geben und nacheinander (idealerweise gleichzeitig, vielleicht funktioniert auch Heißluft bei geringerer Temperatur) 10 Minuten bei 250°C backen, dann die Ofentür öffnen, um den Dampf zu entlassen und bei 200°C weitere 10-15 Minuten knusprig goldbraun backen.

Bild oben links: Vorteig nach 24 Stunden, rechts: Hauptteig nach 100 Minuten, unten: Teiglinge
Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)So, jetzt fehlt nur noch die Kerze auf dem Brötchen, oder? Happy Bloggeburtstag, Zorra! Oder Pflaumenmus 😉

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An jeder Ecke

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Eine alte Bloggerweisheit lautet: Je mehr offline los ist, desto weniger ist online los. Und genau so ist das gerade auch hier, auch, wenn ich euch damit nichts Neues erzähle. Die Arbeit geht wieder los, damit auch reichlich Termine, dann sind wir an den Wochenenden auch gut verplant… An jeder Ecke lauert Ablenkung. Naja, es wird wieder ruhigere Zeiten geben!

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Immerhin kam ich durch Zorras BlogEvent zum Thema Brötchen endlich mal wieder dazu, welche zu backen. Eine schnelle Variante, die schon lange auf meiner to-do-Liste stand und die uns beide begeistert hat: Dattel-Cheddar-Ecken. Lecker! Sowohl pur, als auch belegt und da passen Käse (ja, noch mehr Käse!), Salat und Frischkäse oder einfach etwas Butter und Salz wunderbar.

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Der Cheddar schmilzt zu kleinen würzigen Bläschen im Teig, die Datteln sind als süße Komponente ein schöner Gegensatz dazu.

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Die Ecken sind so schnell fertig, dass man sie auch vor dem Frühstück noch backen kann, solange einem der Magen noch nicht in den Kniekehlen hängt, schmecken aber auch am nächsten Tag noch.

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Dattel-Cheddar-Ecken

für 8 Brötchen

  • 500g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz (ich: 1/4)
  • 200g Datteln (Softdatteln)
  • 100g kalte Butter
  • 80g würziger Cheddar
  • ca. 325ml Milch
  • etwas Sahne oder Eistreiche

Den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel sieben und die Datteln grob hacken. Zugeben und unterheben, so dass alle Stücke gut mit Mehl ummantelt sind. Die Butter grob würfeln und mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis eine streuselartige Konsistenz entsteht. Den Cheddar reiben und mit dem Teig vermengen.

Milch zufügen, bis alles gerade zu einem Teig zusammenkommt, der ohne zu bröseln ausgerollt werden könnte.

Auf einem leicht bemehlten Untergrund zu einem Zylinder von etwa 25cm Durchmesser und 2cm Höhe formen und mit einer Teigkarte oder einem Messer in acht etwa gleichgroße Stücke teilen. Diese mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit Sahne oder Eistreiche bepinseln.

15-18 Minuten goldbraun backen.

Von hier.

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Mehr Brötchenideen und Infos zum Blogevent findet ihr hier:
Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)

Synchronwurzeln

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Sowohl Finanzexperten als auch (Mikro)Biologen wissen, dass synchrones Wachstum begrenzt ist. Irgendwann sind die Ressourcen erschöpft, die Konkurrenz zu groß und dann wars das mit der Vergrößerung des Vermögens oder der Kolonie.

Anders der (Synchron)Bäcker. Der weiß: Wenn wir (mehr oder weniger) synchron nach einem Rezept backen, kommt da viel Gutes bei raus, wobei sich dieser Effekt auch bei mehr Teilnehmern nicht umkehrt.

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Da hier schon wieder Zeitnot an der Frau ist, stelle ich euch das Rezept nur kurz vor, was die Qualität desselben aber auf keinen Fall schmälern soll, denn das ist eine absolut Empfehlung, mit der man auch als Brotbackneuling kaum Probleme haben sollte.

Ein Stangen-Wurzelbrot, das als Pain Paillasse sogar patentiert wurde, mit krachender Kruste und luftiger Krume, welches noch mit weiteren Zutaten wie Röstzwiebeln, Baconwürfeln, getrockneten Tomaten oder Oliven ergänzt werden kann (entsprechende Varianten findet ihr bei den Links).

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Pain Paillasse – Wurzelbrot

für 2 mittlere Brote

für den Vorteig

  • 55g Mehl
  • 35g Wasser
  • 0,5g Frischhefe
  • 0,5g Salz

Levain

  • 100g Weizenmehl
  • 20g Vollkornweizenmehl
  • 60g Wasser

für den endgültigen Teig

  • 600g Weizenmehl
  • 200g Vollkornweizenmehl
  • 2 TL Backmalz oder Honig
  • 590g Wasser
  • 6g Frischhefe
  • 12g Salz (bei Zugabe von Bacon oder Käse weniger)
  • nach Belieben: pro Brot z.B. 3 EL getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, Baconwürfeln, Röstzwiebeln,…

Zur Herstellung des Vorteiges am Morgen des Vortages alle Zutaten verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur 8-12 Stunden gehen lassen.

Nach abgelaufener Zeit sollte der Teig das Volumen stark vergrößert haben und Blasenbildung zeigen. Am Abend die Zutaten für den Levain zum Vorteig geben, alles gut verkneten und zugedeckt über Nacht (9-15 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Für den endgültigen Brotteig am Morgen des Backtages Weizen- und Vollkornweizenmehl mischen, ca. 560ml Wasser zugeben und 5 Minuten kneten (lassen). Abedecken und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Frischhefe mit dem verbliebenen Wasser verrühren. Mehlmischung und Hefewasser zum Levain geben und 15 Minuten kneten (lassen).

Restliche Zutaten zugeben und unterkneten falls gewünscht. Mit Frischhaltefolie abgedeckt 2,5 Stunden gehen lassen, dann den Teig in der Schüssel falten (den Teig vom Rand nach Innen klappen, am besten mit einer Teigkarte oder einem Schaber), erneut abdecken und weitere 1,5 Stunden gehen lassen

Zum Ende der Gare hin den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei entweder einen Backstein oder ein Blech mit aufheizen. Für eine schöne Kruste eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Rost oder den Ofenboden stellen.

Den Teig aus der Schüssel heben und in zwei Portionen teilen (Teigkarte) und etwas in die Länge ziehen (ggf. etwas Mehl verwenden), dabei leicht zwirbeln, sodass die typische Wurzelbrotform entsteht. (Daran kann ich noch arbeiten…)

Die Brote auf das heiße Backblech bzw. den Backtstein setzen und 15 Minuten backen, dann den Dampf durch Öffnen der Ofentür entlassen und weitere 15 Minuten knusprig goldbraun backen.

Herzlichen Dank für die Organisation wie immer an Zorra und Sandra!

Die weiteren Teilnehmer und ihre Rezepte:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Steffi von dulcipessa
Sylvia von Brotwein
Ingrid von auchwas
Katrin von Summsis Hobbyküche
Jutta von Jutt-ah!
Tina von Küchenmomente.de
Manuela von mrsflax.net
Anna von teigliebe
Dagmar von Dagmars brotecke
Petra von Obers trifft Sahne
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Sandra von From Snugs Kitchen

Sieben auf einen Streich

Dieser Beitrag wird durch Werbung für Schweizer Käse unterstützt.

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Käse – das ist für uns eine echte Leckerei. Von Reisen, Messen oder anderen Ausflügen bringen wir gerne welchen mit oder probieren zumindest. Allerdings darf nicht jeder mit, denn die Qualitätsunterschiede sind immens.

Bei dem Käsepaket, das hier vor einiger Zeit gut gekühlt landete, gibt es da allerdings keine Bedenken. Bei den sieben Schweizer Käsesorten (Appenzeller Mildwürzig, Le Gruyère AOP, Schweizer Emmentaler AOP, Tête de Moine AOP, Sbrinz AOP, Vacherin Fribourgeois AOP und Tomme Vaudoise) stimmt alles, vor allem auch der Geschmack!

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Wer sich jetzt fragt, was dieses AOP hinter dem Namen zu bedeuten hat, den kann ich aufklären: Es kürzt Appellation d’Origine Protégée ab, das ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Das heißt, dass in diesem Fall die Milch in der jeweiligen namensgebenden Region verarbeitet wird und auch der Reifeprozess in diesem Gebiet stattfindet. Viel Interessantes und auch tolle Rezepte findet ihr hier.

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Auf eine gute Käseplatte gehören Käsesorten für jeden Gaumen und so war es auch hier: Vom milden Tomme bis zum kräftigen Vacherin. Dazu gehört aber ebenso frisches Brot und würzige Beigaben wie Chutneys oder Senfe, frisches Obst und/oder Gemüse und für den Mann auch etwas Fleischiges: Salami und Schinken.

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Für die Käseplatte habe ich zum einen Physalischutney und Bacon Jam gekocht, zum anderen Schüttelbrot gebacken und Käsekügelchen zusammengemischt.

Da davon viel aus unserem Garten kommt, war der Anteil regionaler Zutaten sehr hoch 😉

Natürlich könnt ihr nach Geschmack auch frisches Weiß- oder Mischbrot verwenden, aber das kräftige Schüttelbrot passt ebenso sehr gut. Es kann lange gelagert werden, da es schnell trocknet, wird aber dadurch auch recht hart. Das ist nicht für jeden Gaumen – oder jedes Gebiss etwas.

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Wenn ihr diese Käseplatte so zubereiten wollt, solltet ihr auch mit dem Brot beginnen, denn es braucht eine Weile zum Gehen. Die richtige Schütteltechnik zum Herstellen der Fladen ist mir nicht gelungen, daher habe ich ganz fix Fladen durch Ausziehen des Teiges geformt. Beachtet bitte auch: Käse sollte Raumtemperatur haben, wenn er gegessen wird und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen! Daher könnt ihr gerne vor dem Ansetzen des Brotteiges auch den Käse aus dem Kühlschrank nehmen. Es kann dann zwar passieren, dass der kleine Weichkäse Tomme dann etwas zerfließt, das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

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Und unsere Lieblingskäse? Ich mag Gruyère, Tête de Moine und den Vacherin sehr gern, Jan bevorzugt Tomme Vaudoise und den Appenzeller.

Südtiroler Schüttelbrot

für 4-5 handgroße Brote

  • 20g Hefe (1/2 Würfel)
  • 375g Roggenmehl 1150 und Mehl zum Formen
  • 125g Weizenmehl 405
  • 550ml lauwarmes Wasser
  • 10g Salz
  • 2,5g Fenchelsamen
  • 2,5g Kümmelsamen
  • 2,5g Bockshornklee (gibt es z.B. auch in türkischen Lebensmittelläden)

Für den Vorteig 10g Hefe, 125g Roggenmehl und 125g Wasser zu einem Teig verrühren und bei etwa 30°C eine Stunde lang aufgehen lassen.

(In der Zwischenzeit könnt ihr das Chutney, Bacon Jam und die Käsekugeln vorbereiten s.u.)

Dann die restlichen Zutaten in einer großen Schüssel mit dem Vorteig mischen und weitere 15 Minuten gehen lassen. Spätestens jetzt sollte der Ofen mit Backstein oder Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu Fladen formen und noch weitere 10 Minuten gehen lassen. Auf den Backstein/auf Backpapier legen und etwa 15 Minuten knusprig backen.

Von hier.

Das fruchtige Chutney aus Physalis ist ein idealer Begleiter für würzige und milde Käsesorten, besonders aber zu harten und mittelharten Käsen. Zudem ist es sehr unkompliziert zuzubereiten.

Physalischutney

für ein Gläschen von etwa 200ml

  • 200g Physalis
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 rote Chili
  • 1 TL neutrales Öl
  • 50g brauner Zucker
  • 1 TL Amchur* (Mangopulver), ersatzweise Senfpulver
  • 60ml Aceto balsamico bianco
  • 1/4 TL Salz

Physalis aus den Fruchthüllen entfernen, waschen und halbieren. Zwiebel schälen und würfeln, Chili waschen, entkernen und fein würfeln.

Die Zwiebeln im Öl in einem Topf glasig dünsten. Zucker zugeben und die Zwiebeln etwas karamellisieren lassen, dann mit dem Essig ablöschen und die Hitze reduzieren. Übrige Zutaten zugeben und bei geringer Hitze so lange köcheln lassen, bis die Physalis weich sind und beginnen zu zerfallen, das dauert etwa 20 Minuten. Falls die Flüssigkeit dabei zu schnell verdampft, etwas Wasser zugeben. Wenn das Chutney haltbar sein soll, noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und verschließen. Vor dem Genießen vollständig abkühlen lassen.

Für den Mann gab es etwas, dass er sich schon länger gewünscht hatte: Bacon Jam. Nachdem das schon verbloggte Gegenstück mit Chorizo schon in großen, ich meine wirklich großen 2-l-Gläsern, gewünscht wurde, jetzt also die Speckvariante.

Bacon Jam

für etwa 600ml

  • 550g Frühstücksspeck
  • 1 süße Zwiebel
  • 160g Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa 2/3 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen,
  • 1 TL Habanerosenf
  • 2/3 TL Pimentón de la Vera
  • etwas Salz
  • 40ml Balsamico
  • 40ml Ahornsirup
  • 40ml Single Malt Whisky

Speck, Zwiebel, Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und anschließend knusprig braten. Das dauert seine Zeit.

Den Speck anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Zwiebeln, Schalotten und den Knoblauch in der gleichen Pfanne ggf. mit etwas Öl glasig dünsten und dann die Gewürze zugeben.Kurz mitbraten. Mit Balsamico, Ahornsirup und Whisky ablöschen und die Speckwürfel wieder zugeben. Bei kleiner Hitze bis zu marmeladiger Konsistenz einköcheln lassen und noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und verschließen.

Die Käsebällchen schmecken wunderbar auf Brot und sind dazu schnell gemacht. Mit den essbaren Blüten bringen sie außerdem Farbe auf den Tisch.

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Käsebällchen

für etwa 6, tischtennisballgroß

  • 50g Appenzeller
  • 100g Frischkäse, z.B. Ziegenfrischkäse
  • 1,5 EL Kürbiskerne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 4-5 frische essbare Blüten (ich habe Ringelblume und Kapuzinerkresse verwendet)
  • 1 EL frische Kräuter,z.B. Basilikum, Oregano, Thymian

Den Käse in feine Würfel schneiden und mit Frischkäse, Kürbiskernen und Gewürzen mit einer Gabel vermengen. Kräuter und Blüten gut waschen und auf eventuelle Besetzer untersuchen, gut trocken abtupfen, Blättchen abzupfen und grob hacken. Untermengen, nochmals abschmecken. Mit zwei Löffeln zu Bällchen formen.

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Ich hoffe, euch gefällt diese Käseplatte! Weitere Inspirationen findet ihr bei Zorra, die dieses Event ausrichtet.

Blog-Event CXLIII - Kreative Chäsplättli mit Schweizer Käse gesucht  (Einsendeschluss 15. Juli 2018)

{Werbung} Knusprig gebettet

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Wie schön es doch ist, in Kissen zu versinken. In kleinen knusprigen Kissen. Natürlich sind diese hier gebacken und mit einer schokoladigen Mischung aus Neapolitanerwaffeln gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Ein Träumchen!

Einfach gemacht sind die Kissen zudem auch noch. Der Teig muss ein wenig ruhen, dann kann es losgehen. Entweder mit der kleinen Küchenhilfe, die bei Meine Backbox beilag, oder mit Ausstechern, Ravioliform, einem Teigrädchen.. das bleibt euch überlassen!

Dann die Füllung dazu und ab in den Ofen!

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Neapolitaner-Kissen

je nach Ausstechergröße für 40-50 Stück

  • 480g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Ei und etwas für die Eistreiche
  • 2 EL neutrales Öl
  • 200g Wasser
  • 150g Neapolitanerwaffeln
  • 50g flüssige Butter
  • 3-4 TL Milch
  • Puderzucker

Zuerst Mehl, Zucker, Ei, Öl und Wasser verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Waffeln grob zerbrechen und in einer Küchenmaschine fein mahlen oder im Mörser fein zerstoßen. Mit flüssiger Butter und etwas Milch zu einer streichfähigen Masse verrühren.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen. Auf die Hälfte der ausgestochenen Teilchen in der Mitte etwa 1/2 TL Neapolitanermasse geben und ein weiteres Teigteilchen daraufsetzen. An den Rändern mit den Ringerspitzen festdrücken. Ggf. etwas Wasser als „Kleber“ verwenden.

Auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und 18-10 Minuten goldbraun und knusprig backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Das Rezept stammt auch aus der Maibox von MeineBackbox.

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Dirnendessert

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Wiebittewas? Was soll das denn sein?

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Tjaja, mir wären da noch ganz andere Namen eingefallen, aber belassen wir es dabei. Das Dessert heißt im Original „leichtes Mädchen“. Nach einer Stammkundin im hamburgischen Café Schmidt. Soso! Weitere etymologische Ausführungen konnte ich nicht finden.

Was ich aber sagen kann: Uns hat es sehr gut geschmeckt. Dem Mann insbesondere. Und: Wir konnten Himbeeren verbrauchen, denn da haben wir täglich gut 1/2 kg zu ernten. Und man kann ja nicht immer Marmelade kochen..

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Gut, hier also ein leichtes Mädchen, das aus knusprigem Mürbeteig und einer intensiven Himbeercreme, die durch Rote Bete eine tiefere Note bekommt. Leicht zu machen? Schon! Sieht toll aus? Ja!

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Leichtes Mädchen – Mürbteigtörtchen mit Himbeercreme

für 8-10 Stück in Muffingröße (12er Blech)

  • 60g weiche Butter
  • 125g kalte Butter in Stücken & etwas zum Einfetten (oder Backtrennspray)
  • 160g Zucker
  • 1/2 TL abgriebene Zitronenschale
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150g Mehl & etwas zum Ausrollen
  • 150g frische Himbeeren
  • 2 gestrichene EL Vanillepuddingpulver (gerne selbstgemacht)
  • 100ml Rote Bete Saft
  • zum Dekorieren: ungesalzene Pistazien, Baiser oder weiße Schokolade

Für den Teig die weiche Butter mit 40g Zucker, Zitronenschale, Vanillemark und Salz cremig aufschlagen. Ei zufügen und dann 125g Mehl kurz unterrühren. Das restliche Mehl mit den Händen unterkneten. In Frischhaltefolie eingewickelt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech verkehrtherum hinlegen. Die Mulden von Außen fetten (ich habe Backtrennspray benutzt, das hat prima geklappt). Alternativ können kleine Tarteletteförmchen verwendet werden (Durchmesser etwa 10cm).

Den Teig 2-3mm dünn ausrollen und etwa 9-10cm große Kreise ausstechen. Die Teigkreise auf die Muffinmulden legen und leicht andrücken. Etwa 15-17 Minuten goldbraun und knusprig backen. (In Tarteletteförmchen müssen die Teigkreise zum Rand hochgezogen, mit Backpapier abgedeckt und mit Hülsenfrüchten oder Tonkugeln zum Blindbacken versehen werden.)

Teigschalen abkühlen lassen und dann von den Mulden abheben.

In der Zwischenzeit Himbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit 100g Zucker und dem Rote Bete Saft in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Währenddessen Puddingpulver mit 20g Zucker und 3 EL kaltem Wasser anrühren. Diese Mischung zu den Himbeeren geben und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen.

Dann vom Herd nehmen und die kalte Butter nach und nach einrühren, bis alles geschmolzen ist. In die Förmchen füllen und etwa 2 Stunden kalt stellen.

Mit Pistazien und Baisers bzw. Schokolade dekorieren.

Quelle: Lecker Bakery 1/2013

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{Werbung} Salatergänzung

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Wie versprochen möchte ich euch noch zwei weitere Rezepte aus Meine Backbox vorstellen, die uns gut gefallen haben. Als Snack zu mächtig, als Ergänzung zum Salat aber genau richtig sind die Blätterteigröllchen mit Frischkäse.

Mit einem schnellen Blätterteig, der leicht zu verarbeiten ist, je nach Wunsch auf Zucchini oder Bacon aufgebacken und dann mit einer würzigen Frischkäsefüllung versehen wird.

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Im Gegensatz zum Blätterteig aus dem vorletzten Synchronbacken, wird die Butter in Stücken nur grob eingearbeitet, so dass die Frickelei mit der Butterplatte wegfällt. Das sorgt für weniger Arbeitszeit, aber natürlich auch für eine geringere Lamination, d.h. Blättrigkeit. Nichtsdestotrotz sind diese Röllchen schön knusprig und halten sich -ungefüllt- auch noch einen weiteren Tag.

Etwas knifflig war das Umwickeln der Zucchinischeiben. Obwohl diese sehr dünn waren, hielt der Teig auf dem Gemüse recht schlecht, im Gegensatz dazu gut auf dem Bacon.

Dazu gab es einen frisch geernteten Salat mir fruchtigem Dressing und frischen Himbeeren.

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Meine Backbox hat dazu nicht nur das Rezept, sondern auch die Schaumrollenformen sowie die Pfeffer Orange Mayonnaise geliefert. Und, was ich gerne noch ergänzen möchte, da ich solche Startups gerne unterstütze: Meine Backbox ist derzeit ein Dreimannbetrieb und kümmert sich seit Ende 2016 um fertige Boxen, die fast alles beinhalten, um sofort mit dem Backen loszulegen!

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So, auf zum Rezept für die Rollen:

Blätterteigrollen mit Frischkäsefüllung

für 8-10 Rollen

  • je Rolle etwa 2 dünne Zucchinischeiben (z.B. mit dem Sparschäler) oder 1 Scheibe Frühstücksspeck (Bacon)
  • 170g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 100g kaltes Wasser
  • 135g kalte Butter in Stücken
  • 1 Ei & etwas Milch (oder übrige Eistreiche/Sahne)
  • 300g Frischkäse
  • 80g Pfeffer Orange Mayonnaise
  • Salz
  • Pfeffer
  • ggf. noch frische Kräuter

Mehl, Salz und kaltes Wasser verkneten, dabei entweder mit der Maschine/Mixer arbeiten oder schnell arbeiten, da sich der Teig nicht zu sehr erwärmen darf. Butter kurz unter den Teig kneten, sie soll stückig bleiben.

In eine mit etwas Mehl bestäubte Frischhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten einfrieren.

Den Teig nun in eine Richtig ausrollen, ein Drittel von der Seite zur Mitte falten, das zweite Drittel von der anderen Seite darüber und erneut ausrollen (zur offenen Seite hin). Diesen Vorgang weitere 4  Male wiederholen, dabei immer zur offenen Seite hin ausrollen. Falls der Teig inzwischen zu warm und klebrig wird, in Folie eingewickelt erneut kurze Zeit einfrieren.

Nach dem letzten Ausrollen soll der Teig etwa 3mm dick sein und eine Breite von etwa 45cm haben. Nun den Teig der Länge nach in etwa 1,5cm breite Streifen schneiden.

Den Ofen auf 180°C Heißluft vorwärmen.

Die Schaumrollenformen mit Zucchini oder Bacon umwickeln und anschließend die Teigstreifen darumwickeln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Eistreiche (ein verschlagenes Ei mit etwas Milch verquirlt) bepinseln. 15-18 Minuten goldbraun backen. Anschließend etwas abkühlen lassen und die Formen entfernen. Für die anderen Rollen ebenso verfahren.

Inzwischen die Frischkäsefüllung zubereiten. Dazu Frischkäse und Mayonnaise verrühren, mit Gewürzen und Kräutern abschmecken und mit einem Spritzbeutel oder einem an der Ecke aufgeschnittenen Gefrierbeutel in die Röllchen füllen.

Sollen die Blätterteigrollen vorbereitet werden, dann kurz vor dem Servieren füllen.

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{Werbung} Anpfiff zum Snacken

Man bemerkt es schon im Straßenbild: Irgendetwas ist anders. Überall Fahnen und überzogene Seitenspiegel an den Autos, Flaggen auch in den Fenstern von Restaurants und Kneipen.

In Whatsappgruppen erscheinen zusammenhangslose Nachrichten wie „JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA“ an Spieltagen und bei den Kollegen ist es lebenswichtig, dass zur jetzigen Konferenzzeit eine Leinwand mit Liveübertragung steht.

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Ok, man kann es gar nicht nicht mitbekommen: Es ist WM, inzwischen leider ohne die deutsche Nationalmannschaft

Für alle, die dieses sportliche Großereignis aktiv verfolgen, ist das insbesondere während der Spiele ein echter Kraftakt. So viel Emotionen werden erlebt, so intensiv wird gestikuliert, so laut gejubelt. Da braucht man eins: Nervennahrung!

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Für alle Backbegeisterten und solche, die es werden wollen, gibt es liebevoll zusammengestellte Boxen, die alles an Spezialzutaten und -gerät beinhalten, was man für solche Snacks braucht. Die Box von Meine Backbox war eine echte Überraschung für mich!

Die Maibox enthält zum Thema Fingerfood & Snacks folgendes:

  • Muffinförmchen mit Fußballmotiv von Staedter
  • kleine Deutschlandfähnchen von Fackelmann
  • eine Backmischung für leckeres Stockbrot von Kathi
  • Cupcakesticks von Demmler
  • Blütenhonig Delikatesssenf von Thomy
  • Pfeffer Orange Delikatess Majonaise von Thomy
  • Schaumrollenformen von Zenker
  • Original Neapolitanerschnitten von Manner
  • XL-& Snackboxen von Demmler
  • Querbeet Bio Feinschmecker Gewürz von Herbaria
  • Snack’N Roll von Silikomart

Alles war nicht nur sicher, sondern auch kreativ verpackt: Die Fußballfeldbanderole könnt ihr gleich als Untersetzer/Tischläufer für eure Mitfieberrunde verwenden!

Mit diesen Zutaten könnt ihr probieren, was auf vier übersichtlichen Rezeptkarten erklärt wird:

  • Stockbrot mit Schinken oder Paprika, welches ich euch hier vorstellen möchte,
  • Zucchinirosen
  • Rollen, die im nächsten Blogbeitrag gezeigt werden
  • Neapolitanerkissen (kommen auch demnächst!)

Die Karten geben sowohl den Zeitaufwand, die Schwierigkeit als auch die wichtigsten Schritte zusätzlich bebildert an. Damit kommen auch Backmuffel oder -beginner ins Snackfinale!

Auch, wenn ich selbst gar keine Backmischung (mehr) kaufe, habe ich das Stockbrot von Kathi als erstes probiert. Stockbrot erinnert mich an Lagerfeuer zu Klassenfahrten und ich habe es ewig nicht mehr gegessen. Hier kommen eine italienische Gewürzmischung und nach Wahl Paprika- oder Schinkenwürfel dazu. Eine schöne Idee! Zum Dippen gibt es zum Beispiel die Pfeffer Orangen Mayonnaise aus der Box.

Der Mann war begeistert. Wir beide lieben frisches Brot und dann noch als Fingerfood serviert – perfekt für den Fußballabend!

Meine Backbox gibt es im Abo, als Probierbox oder aber zum Verschenken für alle, die gerne süß oder herzhaft backen. Alle zwei Monate erscheint eine neue Box zu einem Themenschwerpunkt, der oft einen aktuellen Trend aufgreift. So kann man neue Produkte und Rezepte ohne großen Aufwand kennen lernen. Zudem kann man in der Community Tutorials und Tipps in Foren bekommen.

Aber jetzt erstmal zum Stockbrotrezept, ausnahmsweise mit Backmischung:

Stockbrot mit Paprika- oder Schinkenwürfeln

für etwa 20 Brote

  • 1x Kathi Backmischung für herzhaftes Stockbrot
  • 1 Ei
  • 70g Sonnenblumenöl
  • 250g Magerquark
  • für je 10 Brote: 25g magere Schinkenwürfel und 1/4 rote Paprika (bzw. Menge verdoppeln)
  • etwas Eistreiche (Ei mit etwas Milch verquirlt) oder Sahne

Die Backmischung mit Ei, Öl, der Kräutermischung und Quark 2-3 Minuten verkneten. Die Hälfte des Teiges mit Schinkenwürfeln, die andere mit feinen Paprikawürfeln verkneten.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizenund zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Stockbrote lassen sich aber auch auf dem Grill zubereiten. Den Teig portionsweise auf leicht bemehlter Unterlage zu fingerdicken Röllchen formen und entweder um Cakepopsticks oder Schaschlikspieße wickeln. Alternativ kann man die Röllchen auch gerade auf das Backblech legen oder aber zu Schnecken aufgerollt.

Mit etwas Abstand auf die Backbleche verteilen und leicht mit einem Pinsel mit Eistreiche oder Sahne bestreichen. Etwa 18 Minuten goldbraun backen.

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Mit einem Whoops! sind sie im Mund

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Also mit einem ganz großen Whoops versteht sich. Bei diesen Whoopies sollte man besser öfter zubeißen. Umso schöner!

Passend zum Frühsommer hat sich zwischen die Vanillekekse dann aber auch noch eine Rhabarbersahnecreme und -kompott geschlichen. So wird ein richtiger kleiner süß0er Burger daraus! Ob ihr die Cookies dann doch wie einen Doppelkeks wieder löst und einzeln knuspert, oder doch kleinere Kekse backt, die man im Ganzen  weghapsen kann, ist euch überlassen! In jedem Fall kommt ihr zu einem knusprig-cremigen, süß-säuerlichem Geschmackserlebnis.

Die Creme solltet ihr zuerst, am besten sogar am Tag zuvor vorbereiten. Sie eignet sich auch wunderbar, um mit zerbröselten Keksen und Rhabarberkompott im Glas serviert zu werden, zum Füllen von Windbeuteln und Baisers,…

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Rhabarber-Sahnecreme

für etwa 500ml

  • 250g Rhabarber (etwa 2-3 dünne bis mittlere Stangen)
  • 50g selbstgemachter Vanillezucker
  • 10g brauner Zucker
  • 100ml Wasser
  • 2 Gelatineblätteroder 1 Packung Gelatinepulver
  • 175g Schlagsahne

Rhabarber putzen und die Schale in Streifen abziehen. Fein würfeln oder in dünne Scheiben schneiden. Mit Wasser und Zucker für 5 Minuten sanft köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen.

Währenddessen die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen und dann ausdrücken. In die lauwarm abgekühlte Masse rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Im Kühlschrank etwas gelieren lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Rhabarbermasse heben. Erneut kühl stellen, bis die Creme fest genug geworden ist.

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Rhabarberkompott

  • 100g Rhabarber
  • 15g brauner Zucker

Rhabarber wie oben putzen und schälen, in dünne Scheiben oder feine Würfel schneiden. Mit wenig Wasser und dem Zucker zusammen im Topf 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Abschmecken und ggf. mit etwas mehr Zucker verrühren.

Vanillecookies

für etwa 40 Stück mit 5cm Durchmesser

  • 2 Eier
  • 300g Zucker
  • 2 EL selbstgemachter Vanilleextrakt
  • 125g zerlassene Butter
  • 2 TL Backpulver
  • 480g Mehl

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Eier und Zucker weißschaumig schlagen. Vanilleextrakt und zerlassene (aber nicht heiße!) Butter zugeben und anschließend das Mehl mit dem Backpulver unterrühren.

Aus dem Teig Bällchen formen, die etwas kleiner als Tischtennisbälle sein sollten. Für Miniwhoopies sollten sie maximal 1,5 cm Durchmesser haben.

Mit Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und etwa 16 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Für Whoopies

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und ringförmig auf einen Keks aufspritzen, so dass in der Mitte eine freie Stelle bleibt, in die etwas Kompott gegeben wird. Einen zweiten Keks daraufsetzen.

Für ein Dessert im Glas

Die Gläser zu etwa drei Vierteln mit Creme füllen, etwas Kompott darauf geben und mit zerkrümelten Keksen auffüllen (den Trick mit den Keksen im Gefrierbeutel und dem Nudelholz kennt ihr ja sicher). Nach Belieben noch etwas Creme darauf spritzen.

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Genießt die Sonne! Und den freien 1. Mai.