{Beitrag enthält Werbung} Franz kann auch herzhaft

Dieser Blogbeitrag wird durch Produktwerbung von IKEA Deutschland unterstützt.

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Hier im Norden kennt man den Franz. Meistens gibt er sich zuckerundzimtsüß, zeigt sich von seiner Schokoladenseite oder hat Rosinen dabei.

In Hamburg, der Heimatstadt von Franz, traut er sich sogar mit Kirschen oder Bananen aus dem Haus. Immerhin klingt das gesünder. Aber so richtig in die healthy food-Ecke lässt sich Franz nicht stellen. Er ist da eigensinnig und eher was für Naschkatzen, meint er.

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Hier auf dem Dorf konnte ich Franz immerhin davon überzeugen, herzhaft zuzugreifen. Seinen butterweichen Charakter hat er natürlich behalten dürfen, wir wollen hier ja keinen verbiegen. Also ging ich mit Franz in den Garten, zeigte ihm die Gemüsebeete und er entdeckte die reifen Radieschen im Beet. Nachdem er die hanseatisch weiß-roten knackig-scharfen Kugeln gewaschen und aufgefuttert hatte, blieb er ratlos mit den Radieschenblättern in der Hand stehen. „Und was nun? Auf den Kompost damit?“ Das ginge schon, Franz, klar. Aber es wäre doch schade. Da fällt uns bestimmt etwas Besseres ein!

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Und ich erklärte Franz, dass Radieschengrün frisch zu einem herrlichen Pesto werden kann und zu schade zum Wegwerfen oder Kompostieren wäre. Auch mit vielen anderen Gemüsen ist das so: Kohlrabi und Rote/Gelbe Bete (die Blätter blanchieren und Rouladen zubereiten), Möhren und Petersilienwurzel (ebenfalls für Pesto, zum Pfannkuchen- oder Brotbacken). Auch der Stiel vom Brokkoli landet zu oft im Müll, ebenso überreife Bananen. Dabei lassen sich damit noch so viele leckere Dinge anstellen (Links findet ihr weiter unten) und die Lebensmittelverschwendung (immerhin werden in Deutschland von jedem Einwohner etwa 82 Kilogramm !!! pro Jahr weggeworfen) etwas eindämmen.

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Franz war einsichtig. Probieren geht über Studieren und so fingen wir an zu backen:

Herzhafte Franzbrötchen

für 12 Stück

  • 500g Weizenmehl 405, 550 oder Dinkelmehl 603 oder eine Mischung daraus und etwas zum Ausrollen
  • 42g/1 Würfel frische Hefe
  • 30g Zucker
  • 1 EL Salz
  • 1 Ei
  • 250ml lauwarme Milch
  • 50g zimmerwarme Butter
  • 250g kalte Butter in 1-2mm dünnen Scheiben
  • 30g Butter oder etwas Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200g Radieschengrün (gewaschen, trocken geschleudert, die Reste der Radieschenköpfe können dran gelassen werden, alle gelben/verwelkten Blätter entfernt) oder Basilikum, Bärlauch, Möhrengrün,…
  • 50g Pinienkerne
  • nach Belieben Feta (für 6 Brötchen etwa 50g)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Mehl, Zucker, Salz in eine große Rührschüssel geben und die Hefe darauf zerbröseln. Ei, Milch und Butter zufügen und alles zunächst kurz bei kleiner Stufe, dann bei mittlerer bis höchster Stufe zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten lassen.

Den Teig etwa 5 Minuten gehen lassen.

Anschließend auf leicht bemehlter Arbeitsfläche auf eine Größe von etwa 40×25 cm ausrollen. Die Hälfte der Fläche (20x25cm) mit den dünnen Butterscheiben belegen und dabei etwa 1cm Platz zum Rand lassen. Die zweite Teighälfte darüberlegen und an den Rändern andrücken. Mit einem Teigholz sanft auf den Teig klopfen, sodass die Butter weicher wird und sich leichter verteilen lässt.

Nun den Teig erneut auf die ursprüngliche Größe (40x25cm) ausrollen. Von der kurzen Seite her zur Mitte falten, von der anderen kurzen Seite her ebenso verfahren und dieses Teigpaket erneut an der entstandenen „Naht“ übereinander legen, so dass vier Lagen aufeinander liegen. In Frischhaltefolie, oder besser: Bienenwachstuch einschlagen und für 20 Minuten in den Kühlschrank geben.

Diesen Vorgang (ausrollen auf 40x25cm, zweimal falten, einschlagen, kühlen) noch ein weiteres Mal wiederholen.

Für die Füllung die Radieschenblätter fein hacken. Butter schmelzen. Knoblauch schälen und fein hacken, mit der Butter vermengen.

Den Teig auf etwa 60x40cm ausrollen und in zwei Portionen 30x40cm teilen. Das kann auch nacheinander passieren, dann den Teig quer in zwei Portionen aufteilen und jede auf 30x40cm ausrollen.

Zerlassene Butter auf den Teig pinseln und mit Radieschengrün bestreuen. Mit Pinienkernen und ggf. Käse bestreuen. Mit Pfeffer würzen.

Zwei Backbleche mit Backpapier oder -folie auslegen.

Die Teigfladen aufrollen und in je sechs gleich große Stücke schneiden. Den Teig vorsichtig mit einem leicht bemehlten Messerrücken oder dünnen Kochlöffelstiel in der Mitte eindrücken, so dass die offenen Enden sich leicht nach oben richten. Die Enden in der Mitte leicht zusammendrücken und vorsichtig auf den Backblechen verteilen.

Etwa 30-45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sie sich merklich vergrößert haben. Währenddessen den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Franzbrötchen 15-17 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Franz möchte jetzt übrigens öfter mal herzhaft auftreten 😉 Ideen mit Kräutern gibt es ja genug..Blog-Event CLIII - Foodwaste, Misfits und saisonal in Kooperation mit IKEA (Einsendeschluss 15. Juni 2019)

Ikea Deutschland und kochtopf.me setzen sich ebenfalls für nachhaltige Produkte und gegen Lebensmittelverschwendung ein. Die von Ikea gezeigten Produkte (Glasform mit Bambusdeckel und Geschirrtücher sind aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt).

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Mit Hilfe der Ikea Better Living App könnt ihr selbst zu einem nachhaltigen Leben beitragen. Sie macht euch bewusst, was im Alltag dazu gehört (z.B. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen, den Geschirrspüler nur voll anstellen) und bietet auch Challenges und zeigt auf, wie ihr euren ökologischen Fußabdruck verbessert.

Einige Rezepte zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung findet ihr auch schon bei mir: Aus Brokkolistielen, aus hartem Brot I, II und III, und reifen Bananen.

Im Rahmen des Blogevents findet ihr noch viele weitere Ideen und Rezepte bei den anderen Teilnehmern – schaut auch dort einmal vorbei!

 

Waffeln für den Frühling

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Frühling! Endlich mehr Sonne, mehr Licht, Vogelzwitschern und die Möglichkeit (und Notwendigkeit) für Gartenarbeit. Das heißt hier auch die Hochbeete vom Wintergemüse „befreien“ und für das neue Jahr planen.

Dank des milden Winters haben wir noch reichlich Feldsalat, bunte Bete und Portulak ernten können. Klar, dass die dann auch verarbeitet werden!

Portulak oder Postelein gehört ja zu den weniger bekannten Gemüsesorten und wird auch nicht so häufig verkauft. Er lässt sich aber leicht selbst anbauen. Für den Winterportulak habe ich die letzten milden Tage im Oktober genutzt. Der im Sommer wachsende Portulak hat bis auf den Namen und die Verwendung als Gemüse und Salatkraut keine botanische Verwandtschaft aufzuweisen.

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Und wie wird der Winterportulak nun verwendet? Ganz einfach: Entweder frisch und gut gewaschen als Salat oder gedünstet wie Spinat. Und in letzterer Form wandert er dann in Bratlinge, Aufläufe oder auch in Waffeln!

Also fort mit dem Wintergemüse, damit Platz für Neues ist!

Mein Waffeleisen ist für dicke runde Waffeln geeignet, ähnlich wie für belgische Waffeln. Demnach ist die Anzahl natürlich auch geringer, als wenn Herzwaffeln gebacken würden. Ich schätze, dass etwa doppelt so viele Herzwaffeln mit der gleichen Menge erhalten werden können.

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Waffeln mit Winterportulak

für etwa 4 dicke Waffeln und 8 Herzwaffeln

  • 300g Winterportulak (ersatzweise Blattspinat)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Öl
  • 150g zimmerwarme Butter
  • 4 Eier
  • 250g Weizenmehl (405) oder helles Dinkelmehl (630)
  • 1 TL Backpulver
  • 150ml Milch
  • 12g frisch geriebener Parmesan oder anderer Hartkäse (kann auch weggelassen werden)
  • Salz
  • Pfeffer
  • ggf. etwas Fett für das Waffeleisen

Den Winterportulak gründlich waschen und putzen. Die Stiele können mitgedünstet werden. Knoblauchzehen putzen und fein hacken. Im erhitzten Öl in einer Pfanne etwas anrösten. Der Knoblauch soll dabei nicht dunkel werden!

Knoblauch herausnehmen und beiseite stellen. In einer großen (Wok)Pfanne nun den Portulak mit etwa 100ml Wasser dünsten, bis er in sich zusammenfällt. Das dauert etwa 3 Minuten. Dabei ab und an rühren. Zuletzt den  Knoblauch zugeben und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

Mit dem Rührbesen die Butter schaumig aufschlagen und die Eier nach und nach unterrühren. Portionsweise Mehl zugeben, dann Backpulver und Milch zufügen. Portulak gut mit den Händen ausdrücken und mit dem Parmesan zum Waffelteig geben. Mit einem Kochlöffel unterrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Waffeleisen vorheizen und nach Bedarf (ich brauchte bei diesem Teig kein zusätzliches Fett) etwas einfetten.

Portionsweise knusprige und goldbraune Waffeln ausbacken.

Dazu gab es bei uns einen pi-mal-Daumen-Dipp aus etwa zwei Teilen Magerquark, einem Teil Frischkäse, Chiliflocken, Honig, Salz und Pfeffer.

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Kochbuchchallenge 10.2: Minimalist Baker’s Everday Cooking

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Es ist ja alles irgendwie Geschmackssache, nicht zuletzt beim Essen. Während der Mann nicht so Fan von Zimt in herzhaften Gerichten ist, finde ich das bereichernd und abwechslungsreich. Schließlich wird Zimt in unseren Breiten eher für süßes Gebäck und Eierspeisen verwendet. Eine Ausnahme bildet da vielleicht die – sehr, sehr, regionale Variante von Milchreis, mit der ich aufgewachsen bin: Der wird nämlich mit Zucker, Zimt, Butter und! Bratwurst (für die Omnivoren zumindest) gegessen.

Und so wie diese Zusammenstellung bei einigen Kopfschütteln auslösen wird, so war das Kichererbsen Fesenjan des Mannes Sache nicht. Meine aber schon. Und wegen oder trotz dieser Diskrepanz möchte ich euch das Rezept aus Everday Cooking* vorstellen.

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Es ist eines der vielen Hauptgerichte des veganen Kochbuchs und wird entweder zu Reis oder pur als eine Art Eintopf gegessen. Ob es in euer Beuteschema – rein geschmackstechnisch – passt, müsst ihr selbst entscheiden!

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Kichererbsen Fesenjan – Chickpea Fesenjan

für 4 Portionen (reichlich, wenn man Reis dazu serviert)

  • 180g Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel (etwa 150g)
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 70ml Granatapfelsirup (im türk. Lebensmittelhandel oder bei den Cocktailzutaten)
  • 2-4 EL Ahornsirup, Agavensirup oder Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • ca. 4 EL Petersilie
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • ggf. 180g Reis

Die Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne anrösten, bis sie aromatisch duften (alternativ bei 175°C auf einem Backblech 5-10 Minuten unter Beobachtung rösten). Abkühlen lassen.

Zwiebel würfeln und im heißen Öl in einem schweren Topf 4-5 Minuten unter Rühren glasig dünsten. Dabei je eine Prise Salz und Pfeffer zugeben.

Die Walnüsse in der Zwischenzeit in einem Zerkleinerer zu grobem Mehl verarbeiten. Zu den Zwiebeln geben. Kichererbsen, Gemüsebrühe, Granatapfel- und Ahornsirup sowie Gewürze zufügen. Mit je 1/4 TL Salz und Pfeffer würzen, verrühren und aufkochen lassen. 10-15 Minuten leise köcheln lassen, bis die gewünschte dickflüssige Konsistenz erreicht ist.

Nach Belieben den Reis in der Zwischenzeit zubereiten.

Mit Granatapfelkernen und Petersilie servieren.

Aus:

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Variabel

Heute mal wieder ein Rezept, dass absolut alltagstauglich, fix zubereitet und nach Jahreszeit und Belieben sehr variabel ist: Eier-Ragout.

Meistens gibt es das bei uns als klassisches Senfei mit Kartoffeln, ein Gericht, dass wir beide lieben. Hier wurde in der Bechamel aber neben den hartgekochten Eiern auch noch Gemüse zugegeben.

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Ich habe braune Champignons, Erbsen und Frühlingszwiebeln verwendet. Ihr könnt aber gern den Tiefkühler plündern, euch an Konserven und frischem Gemüse nach Saison bedienen, wie es euch passt. Zu der mit Curry gewürzten Variante passen auch Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Zucchini, Kohl und Kürbis. Möchtet ihr die Bechamel gerne mit Senf oder Meerrettich, Orangensaft aromatisieren, ergeben sich wieder neue Möglichkeiten. Dazu noch eine Beilage nach Wahl: Reis (man bedenke auch hier die Auswahl), Quinoa, Kartoffelstampf,… Ich sag ja: Das Stichwort hier ist variabel!

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Eierragout mit Gemüse

für 4 Portionen

  • insgesamt etwa 500g Gemüse (ich habe 250g Champignons, 200g Erbsen und ein Bund Frühlingszwiebeln verwendet)
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Curry (auch hier gilt: Curry ist wahnsinnig vielfältig. Die Menge richtet sich nach euren Vorzügen – scharf, würzig, fruchtig?)
  • 1/2 l heiße Gemüsebrühe
  • 125ml Milch (oder Kokosmilch)
  • 6-8 Eier
  • 1 Bund frische Kräuter (ich habe Petersilie verwendet, aber Schnittlauch und Koriander funktionieren auch prima)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Chiliflocken nach Belieben
  • als Beilage: pro Portion etwa 50g Reis oder 100-150g Kartoffeln

Beilage nach Belieben vorbereiten, Reis oder Kartoffeln garen, während das Ragout zubereitet wird.

Gemüse putzen, in Scheiben, Ringe, Viertel,.. schneiden. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen und härteres Gemüse etwa 5 Minuten unter Rühren darin andünsten (hier die Pilze, sonst auch Kohl, grüner Spargel, Möhren, Kürbis). Mehl zugeben und gut unterrühren. Wenn Curry dazukommt, auch dieses zugeben und 1-2 Minuten mit anrösten.

Mit Gemüsebrühe und (Kokos)Milch ablöschen. Gut verrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Das Gemüse, das zarter ist (hier Erbsen und Frühlingszwiebeln) oder bissfest bleiben soll zufügen.

Einmal aufkochen lassen und bei geringer bis mittlerer Hitze 5-8 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Eier anpieksen und hart kochen (etwa 10 Minuten). Dann abschrecken und schälen, längs halbieren.

Die Kräuter waschen, die Blätter hacken und zum Großteil unter das Ragout mischen, den Rest für die Garnitur aufbewahren.

Die Sauce mit Salz, Pfeffer, etc. abschmecken.

Ragout mit Beilage, Eierhälften und restlichen Kräutern anrichten.

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Viele andere Huhn oder Ei-Rezepte findet ihr beim Blogevent von Zorra. Das hier ist schon Event Nummer 150 – Wahnsinn!

Da passt so eine grundsätzliche Frage wie: Was kam zuerst, Huhn oder Ei doch wie die Faust aufs Auge! Biologisch geprägt sage ich natürlich: Das Ei! Eier gibt es ja schon bei Fischen, Amphibien und Reptilien. Ist das nicht stichhaltig genug für euch? Dann schaut mal, was die anderen dazu schreiben 😉

Blog-Event CL - Huhn oder Ei (Einsendeschluss 15. März 2019)

Wie der Lachs in den Pudding kam

Beim Schweden war ich schon relativ oft, wenn auch nicht so häufig zum Essen.In Schweden war ich dagegen noch nicht und da ist es natürlich schön, dass man sich viele Länder ja relativ einfach über typische Gerichte zu sich nach Hause holen kann.

Und das hat sich auch Tina von Küchenmomente gedacht, die oft schwedisch kocht und deshalb dieses Thema für das aktuelle Blogevent bei Zorra vom Kochtopf gewählt hat.
Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)

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Hier gab es aber nicht die vielleicht sofort assoziierten Köttbullar oder Zimtschnecken, sondern einen Kartoffel-Lachs-Auflauf. Warum das jetzt „Pudding“ heißt, weiß wahrscheinlich nur der Schwede. Das, was wir mit Pudding verbinden, trifft hier jedenfalls nicht zu. Man würde eben eher Gratin oder Auflauf sagen.

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Einfacher als die Erklärung des Namens ist da die Zubereitung. Der Lachs kann schon über Nacht marinieren (viele Rezepte verwenden auch Räucherlachs, ich habe frisches Lachsfilet genommen), die Kartoffeln können vorgekocht werden, dann braucht der Auflauf etwa eine Stunde in der Zubereitung inklusive der Backzeit.

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Laxpudding – schwedischer Kartoffel-Lachs-Auflauf

für 2-3 Portionen als Hauptgericht

  • ca. 300g Lachsfilet
  • 1 TL brauner Zucker
  • Saft und Zesten von 1 Biozitrone
  • Meersalz/grobes Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 600g Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Butter, etwas mehr zum Einfetten und zum Servieren
  • 2 Eier
  • 1 Bund Dill
  • 150ml Milch
  • 60ml Sahne
  • zum Servieren nach Belieben noch Zitronenschnitze, frischer Dill und Butterflocken

Den Lachs kalt waschen, nach Bedarf die Haut abziehen und in mundgerechte Stücke würfeln. In einer Schüssel mit Zucker, Zitronensaft und -zesten vermengen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag kann hier auch schon die Hälfte des Dills gehackt zugeben. Nochmals vermengen und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht abgedeckt im Kühlschrank marinieren lassen.

Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser gerade eben gar kochen.

Die Zwiebel schälen, würfeln und in 1 TL zerlassener Butter glasig anschwitzen.

In der Zwischenzeit den Dill waschen, trocken schütteln und hacken.

Die Kartoffeln abgießen und abkühlen lassen, so dass sie sich schneiden lassen.

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und eine Schicht recht dünner Kartoffelscheiben (ca. 3mm dick) auf den Boden legen. Einige Lachswürfel (ohne die übrige Marinade) auf die Kartoffeln geben, dann wieder mit Kartoffelscheiben bedecken. So weiter verfahren, bis alles aufgebraucht ist. Mit Kartoffeln abschließen.

Für den Guss Eier, Sahne, Milch, Dill und etwas Salz und Pfeffer verrühren und über die eingeschichteten Zutaten geben.

Etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Zum Servieren frischen Dill, Zitronenschnitze und Butterflocken reichen.

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Wieder mal was Neues!

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Ja, es gab hier eine ganz schön lange Pause auf dem Blog und auch vor dem letzten Beitrag war einige Zeit nicht besonders viel los.

Aber, ich denke, ich kann hier wieder durchstarten und zeigen, was uns so auf die Teller kommt. Und natürlich auch erklären, warum ich so lange nichts geschrieben habe.

Zum einen ist es der so oft genannte Faktor Zeit, der gerade in der Vorweihnachtszeit wirklich begrenzt ist und mit reichlich Terminen im November und Dezember bleibt da leider nicht mehr für den Freizeitanteil übrig.

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Zum anderen gibt es einen sehr schönen Grund, der mich Ende des vergangenen Jahres aber doch heftig gequält hat. So sehr, dass ich nicht mal mehr an Essen denken wollte. Kochen war absolut lästig und hatte nichts mit Muße zu tun, sogar meinen Instagram-Feed, der nun mal hauptsächlich aus Foodie-Beiträgen besteht, konnte ich nicht mehr anschauen. Dazu kam noch eine bis dahin kaum gekannte Müdigkeit. Ich bin kein Mittagsschläfer, aber inzwischen brauche ich mehr Ruhephasen und so ein kleines Nickerchen zwischendurch war sehr willkommen.

Das kann alles natürlich nur eines bedeuten: Im Sommer sind wir zu dritt! Wir freuen uns sehr und seit etwa dem Jahreswechsel geht es mir auch wieder deutlich besser.

Zum Start gibt es eine unkomplizierte Winterpasta. Und das beste: Ein Topf reicht!

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Rosenkohl-One-Pot-Pasta

für 3 Portionen

  • ca. 350g Rosenkohl
  • 125g braune Champignons
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 TL Olivenöl
  • 250g Pasta (ich habe Vollkorn-Penne verwendet)
  • 500ml Gemüsebrühe (ggf. etwas mehr)
  • 100 ml Kochsahne (kann auch fettreduziert sein)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL getrocknete Kräuter (ich habe italienische Kräuter gemischt, also Rosmarin, Thymian, Oregano und ein wenig Chiliflocken)
  • Parmesan nach Belieben

Zunächst Rosenkohl und Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln.

Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen und die Zwiebel glasig andünsten. Gemüse zugeben und kurz anbraten.

Nun Pasta, Brühe, Sahne sowie Kräuter und Gewürze zugeben und unter regelmäßigem Rühren etwa 10 Minuten köcheln lassen. Bei Bedarf etwas mehr Brühe zugeben. Die Pasta sollte al dente, die Sauce cremig sein. Abschmecken, bei Bedarf nachwürzen.

Nach Belieben mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

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Den Rosenkohl könnt ihr gerne auch mal durch Brokkoli ersetzen. Den dann in Röschen und den Strunk in Würfel schneiden, aber erst etwa 5-7 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben, damit er noch Biss hat.

Für kleinen Einsatz

Kulinarischer Adventskalender 2018 - Tuerchen 13Ok, ich weiß: Weihnachten ist für viele ein Fest, bei dem man geschenketechnisch mal so richtig auf den Putz hauen kann. So wird es schließlich ja auch gezeigt, so soll es sein, wenn man der Werbung glaubt. Aber mal ehrlich, ist es wirklich die volle Kommerzdröhnung, die man zur Bescherung möchte?

Für mich nicht. Ich gebe zu, eine Budgetreduzierung wie in diesem Jahr ist zunächst gar nicht so leicht. Im letzten Jahr gab es in der Familie schon mal so mehr oder weniger leichte Anwandlungen, man müsse doch die Geschenke mal irgendwie reduzieren. Nicht, weil wir geizig wären, absolut nicht – es geht uns dankenswerterweise gut und besser. Aber da ist doch auch eine spontane oder geplante Einladung zum gemeinsamen Restaurantbesuch, einem Wochenendausflug, den Eintrittsgeldern und und und über das Jahr schon genug, oder nicht?

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In diesem Jahr kamen die Forderungen wieder auf: Es sollte weniger werden. Eigentlich könnte man die Schenkerei doch ganz lassen! Schließlich haben wir sowieso alle vor Weihnachten viel um die Ohren und das Zusammensein ist doch am wichtigsten. Nach etwas Bedenkzeit kamen dann aber der Mehrheit der Beteiligten Zweifel an der Umsetzbarkeit eines komplett geschenklosen Weihnachtens. Und ich sah mich da auch vor einer Herausforderung: Weihnachten ohne jede kleine Aufmerksamkeit? So richtig, so ganz ohne? Nee. Dann doch lieber ein kleines Budget, ein kleiner Einsatz.

Nun denn. Wir haben uns auf 20€ beschenkt. Aber fällt es einem jetzt leichter? Mir zumindest bisher nicht. Man macht sich dennoch Gedanken, ob das Geschenk gefällt und was man Schönes für diesen Betrag (wie für jeden anderen Betrag auch) finden könnte.

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Es ist wohl eher noch etwas mehr Muße nötig, mehr Freilauf für kreative Gedanken, um auch hier die passenden Geschenke, die noch fehlen, zu finden. Und das ist unabhängig von Kommerz, Konsum und vom Budget.

Auf dass mich die Inspiration noch findet! In der Küche wird es zumindest langsam wieder. Auch wenn in diesem Jahr noch kein Plätzchen gebacken, noch kein Stollen vorbereitet wurde. Hier widerspricht ein kleiner Einsatz auch nicht dem guten Gelingen oder einem tollen Essen!

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Und dieses ist wirklich gelungen. Ich sage euch, ich habe den Mann mal wieder überzeugt. Er: Isst kein Sauerkraut. Mag er nicht. Er: Probiert das Rahmsauerkraut. Mag er! Und die Kürbisschupfnudeln dazu – was will man mehr?

An diesem Gericht hat man mit etwas Einsatz von Zeit (den Kürbis kann man aber zum Beispiel schon am Vortag kochen) ein herrliches Winteressen vor oder nach den Feiertagen. Und damit ihr auch probieren könnt, lasse ich euch natürlich das Rezept da!

Das Rahmkraut ist etwas abgeändert aus Deutschland vegetarisch.

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Kürbisschupfnudeln mit Rahmkraut

für 3-4 Portionen

  • ca. 400g Hokkaido, ungeputzt
  • 2 EL Butter
  • 1 rote oder gelbe Zwiebel
  • 500g Sauerkraut
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3-4 Wacholderbeeren
  • 2 EL Rohrohrzucker
  • 250ml Apfelsaft
  • 350ml Gemüsebrühe
  • 200ml Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 200g gemahlene Mandeln
  • ca. 150g Mehl und etwas zum Arbeiten
  • 1/2 verschlagenes Ei
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/8 TL Muskat
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 2 EL Olivenöl

Für die Schupfnudeln zunächst den Kürbis waschen, Strunk und Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch mit Schale grob würfeln. Mit wenig Wasser in einem kleinen Topf mit aufgesetztem Deckel weich garen. Das dauert etwa 15 Minuten.

In der Zwischenzeit für das Rahmkraut die Zwiebel schälen, würfeln. In einer größeren Pfanne die Butter zerlassen und erhitzen, bis sie leicht Blasen schlägt und schaumig wird. Nun die Zwiebeln zugeben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren andünsten, ohne, dass sie bräunen. Lorbeer, Wacholderbeeren und das Sauerkraut zugeben und einige Minuten mit andünsten. Mit Zucker bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun den Apfelsaft und die Gemüsebrühe zugeben und gut einrühren. Das Kraut etwa 25 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.

Während dessen den Kürbis abgießen und gut ausdampfen lassen. Die Masse zerstampfen und auf etwa Handwärme abkühlen lassen.

Sahne mit der Speisestärke klümpchenfrei verschlagen und zum Kraut geben. Gut einrühren. Dann alles einkochen lassen, bis das Kraut die gewünschte Konsistenz und Rahmigkeit erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Schupfnudeln nun das verschlagene Ei, die Mandeln und das Mehl zur Kürbismasse geben. Mit etwas Salz und Pfeffer, Muskat und Chili würzen. Der Teig sollte glatt sein und sich ohne groß zu kleben zwischen bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu etwa fingerdicken Würsten formen lassen. Ist der Teig zu klebrig, war zu viel Wasser im Topf bzw. in der Kürbismasse. Hier hilft nun löffelweise Mehl unterrühren und erneut die Konsistenz prüfen, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt.

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Schupfnudeln portionsweise darin garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Die Schupfnudeln mit einer Schaumkelle herausnehmen und kurz abtropfen lassen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Schupfnudeln zugeben. Unter Schwenken von allen Seiten anrösten. Auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen und dann auf das heiße Rahmkraut geben und servieren.

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Ich hoffe, euch schmeckt es und ihr findet tolle Geschenke für eure Lieben – sofern ihr euch etwas schenkt. Denn: Die Zeit zusammen finde ich immer noch am wichtigsten.

Frohe Weihnachten und besucht gerne auch die anderen spannenden Türchen in Zorras kulinarischem Adventskalender!

Kulinarischer Adventskalender 2018

Neu aufgelegt

Es ist ja nicht so, dass jeder Klassiker eine Verbesserung bräuchte. Bei Rezepten lohnt sich das ebenfalls nicht immer. Wenn man aber einen besseren Geschmack, eine schönere Konsistenz oder Farbe erreichen kann, weil andere Methoden oder früher nicht (gut) verfügbare Zutaten eingesetzt werden, dann entsteht zumindest eine nicht schlechtere Neuauflage. Ein Rezept 2.0 .

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Dazu gehört auch der Marmorkuchen, den ich euch heute zeigen möchte. Auf die herkömmliche Art bereite ich den mit Milch als flüssigen Bestandteil zu und ersetze gern einen Teil durch frisch gepressten Orangensaft.

Bei dieser Variante wird Buttermilch verwendet. Zudem wird nicht nur Vollei, sondern auch zusätzlich Eigelb eingerührt. Das Ergebnis: Ein saftiger, schokoladiger Kuchen! Der schmeckt nicht nur frisch gebacken, sondern auch noch Tage später (wenn er denn so lange überlebt!). Marmorkuchen 2.0! Zertifikat: Megalecker!

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Marmorkuchen mit Buttermilch

für eine Kranz- oder Gugelhupfform oder eine Springform mit ca. 20cm Durchmesser

  • 3 Eier
  • 2 Eigelb
  • 375ml Buttermilch
  • 225g weiche Butter und etwas zum Fetten der Form
  • 240g Mehl
  • 65g Kakaopulver zum Backen
  • 3 TL (=1 Päckchen) Backpulver
  • 360g Rohrohrzucker oder brauner Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • Abrieb von 1 Zitrone
  • Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen und die Form mit Butter einfetten.

Für den Teig die Eier, Eigelbe und etwa 3/4 der Buttermilch miteinander verschlagen. Die weiche Butter zugeben und anschließend portionsweise unter ständigem Rühren Mehl, Zucker, Backpulver und Salz zugeben.

Den Teig nun auf zwei Schüssel und etwas gleiche Portionen aufteilen. Zunächst den hellen Teig fertigstellen und den Zitronenabrieb sowie die Hälfte der verbliebenen Buttermilch einrühren, dann den dunklen Teig durch Unterrühren des Kakaopulvers und der restlichen Buttermilch.

Den Teig abwechselnd in die Form geben, damit ein schönes Marmormuster entsteht. Wer nachhelfen möchte, kann das auch durch kreisende Bewegungen mit einer Gabel im Teig machen, aber nicht zu viel, sonst ist einfach nur alles vermischt.

Im Ofen etwa 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!), dann etwas abkühlen lassen, bevor er aus der Form gestürzt wird. Mit etwas Puderzucker durch ein Tee- oder Haarsieb bestäuben und vor dem Anschneiden möglichst auskühlen lassen.

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Was vom Sommer übrig blieb

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Unsere Beete sind noch nicht abgeerntet. Da finden sich noch (leider grüne) Tomaten, die noch verarbeitet werden, Kürbisse, Beten und Mangold. Neu ausgesät sind Feldsalat und Portulak. Da unsere Gefrier-Kapazitäten leider gering sind, muss das meiste eingeweckt oder eben frisch verwendet werden.

Da stehe ich zudem noch sehr alleine da: Der Mann mag keine Beten und Mangold ist auch nicht unbedingt sein Favorit. Dieses Rezept für Crespelle mit Ricotta und Mangold hat uns aber beiden geschmeckt.

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Crespelle, das klingt so leicht und zart. Die Crêpes sind das auch. Die Mahlzeit ist dennoch sehr sättigend. Klar bei der Füllung und der Paprikasahne, mit der die Crêpes überbacken werden.

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Mangold-Crespelle

für 5 Crêpes, also 4 Portionen

  • 100g Mehl
  • 125ml Milch
  • 2 Eier
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 5 große Mangoldblätter
  • 250g Ricotta
  • 80g Mandeln
  • 1/2 TL Thymian frisch oder getrocknet
  • 2 EL Butterschmalz
  • 200g Schlagsahne
  • 3 EL Ajvar oder 3 eingelegte Paprika, abgetropft
  • Chiliflocken
  • Muskat
  • ggf. ca. 30g Schinkenwürfel oder je Crêpe 1 Scheibe Schinken

Mehl, Milch, Eier und etwas Salz zu einem klümpchenfreien, glatten Teig verarbeiten, mit Pfeffer würzen und etwa 20 Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit den Mangold putzen. Dazu Stiele entfernen, dicke Blattrippen entfernen, dazu flach über der Blattfläche abschneiden. In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Mangoldblätter darin etwa 2 Minuten nacheinander blanchieren, abtopfen lassen und anschließend gut mit Küchentüchern oder Geschirrtüchern abtupfen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie aromatisch duften. Frischen Thymian waschen, Blättchen abstreifen und grob hacken. Mit Ricotta in einer Schüssel mischen.

Mandeln etwas abkühlen lassen, dann recht fein hacken (geht auch im Zerkleinerer), mit dem Ricotta vermengen. Die Creme mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sahne mit Ajvar verrühren und mit Muskat und Chili würzig abschmecken, bzw. eingelegte Paprika mit etwas Sahne pürieren, dann mit dem Rest vermischen und abschmecken.

Butterschmalz portionsweise in einer Pfanne zerlassen, darin nacheinander aus dem Teig 5 Crêpes ausbacken. Etwas abkühlen lassen. Mit Ricottacreme bestreichen (nach Wunsch hier noch eine Scheibe Schinken darauflegen oder ein paar Schinkenwürfel darüber streuen), ein Mangoldblatt darauflegen und den Crêpe recht fest aufrollen.

In Stücke schneiden, die aufrecht gestellt nicht höher als die verwendete Auflaufform sein sollen. Die Stücke dicht nebeneinander in die Form stellen, mit der Paprikasahne übergießen und etwa 15 Minuten bei 175°C im vorgeheizten Backofen (Umluft) backen.

 

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