Wenn dir die Mama Brombeeren gibt…

… mach Eis draus!

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Und das ist bei diesen Beeren wirklich nach dem frisch vom Strauch Naschen eine gute Idee! Die Brombeeren wachsen bei meinen Eltern im Garten. Aus einer Pflanze mit fünf über 2€-dicken Trieben wachsen Beeren, die ebenfalls größer im Durchmesser sind als ein 2€-Stück. Und der Geschmack! Unheimlich saftig, nicht zu süß oder zu sauer. Da nehme ich gerne welche mit. Oder bekomme welche gebracht, tiefgefroren, auch, wenn das dann heißt, dass ich zu Ostern spontan aus den 3kg Beeren Marmelade kochen muss, weil wir nur ein kleines TK-Fach haben.

Seit diesem Sommer habe ich aber auch das Eiszubehör* für die KitchenAid und das musste ich natürlich testen. Begonnen habe ich mit diesem Brombeereis, das mit dem Eisbereiter schön cremig wird und zum jetzt-sofort-ab-in-die-Waffel oder ach-was-sag-ich-Waffel!-direkt-vom-Löffel-in-den-Mund!-Vernaschen einlädt.

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So ein bisschen Abkühlung ist ja bei diesen Temperaturen auch ganz dringend nötig!

Habt ihr keine Eismaschine, könnt ihr das Eis dennoch zubereiten – dazu muss die Masse im Behälter aber regelmäßig über einige Stunden durchgerührt werden, damit sie cremig bleibt.

Um die Waffeln etwas aufzumotzen, braucht es nicht viel: Fertige Waffeln in geschmolzene Schokolade und anschließend in Schoko- oder Zuckerstreusel, Krokant oder Kakaonibs tauchen.

Oder ihr habt die Möglichkeit, auch diese selbst zu machen. Dann könnt ihr zum Beispiel bei Madame Dessert vorbeischauen, sie hat ein Rezept dafür.

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Hier nun aber das Rezept für das leckere Eis:

Cremiges Brombeereis mit Frischkäse

für etwa 8 Portionen

  • 400g Brombeeren (frisch oder TK)
  • Saft von 1 Zitrone
  • 50g Puderzucker
  • 125g Frischkäse, natur oder Ziegenfrischkäse
  • 2 Eigelb
  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 8g Vanillezucker
  • 400g Sahne

Frische Brombeeren waschen und verlesen. (Aufgetaute) Beeren mit Zitronensaft und Puderzucker in einen Topf geben und verrühren. Aufkochen, dann 5 Minuten auf der heißen aber ausgeschaltetem Herdplatte mit aufgesetztem Deckel ziehen lassen. Anschließend fein pürieren, durch ein feines Sieb streichen und den Frischkäse unterrühren. Abkühlen lassen und kalt stellen.

Ei, Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Sahne über einem heißen Wasserbad in einer Schmelzschale oder einem Topf cremig aufschlagen. Die Mischung zieht dabei etwas an, wird also dicker und cremiger. Dann vom Wasserbad nehmen und weitere 5 Minuten aufschlagen. Dann mit der Brombeermasse verrühren und mindestens 1 Stunde abgedeckt kalt stellen.

In etwa 30 Minuten in der Eismaschine cremig zubereiten oder wie oben beschrieben in einem Gefäß im TK über mehrere Stunden. Nach dem Zubereiten in der Eismaschine können übrige Portionen auch in geeigneten Behältern ein gefroren werden. Vor dem Genießen sollte das Eis dann wieder etwas antauen.

Quelle:

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Sieben auf einen Streich

Dieser Beitrag wird durch Werbung für Schweizer Käse unterstützt.

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Käse – das ist für uns eine echte Leckerei. Von Reisen, Messen oder anderen Ausflügen bringen wir gerne welchen mit oder probieren zumindest. Allerdings darf nicht jeder mit, denn die Qualitätsunterschiede sind immens.

Bei dem Käsepaket, das hier vor einiger Zeit gut gekühlt landete, gibt es da allerdings keine Bedenken. Bei den sieben Schweizer Käsesorten (Appenzeller Mildwürzig, Le Gruyère AOP, Schweizer Emmentaler AOP, Tête de Moine AOP, Sbrinz AOP, Vacherin Fribourgeois AOP und Tomme Vaudoise) stimmt alles, vor allem auch der Geschmack!

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Wer sich jetzt fragt, was dieses AOP hinter dem Namen zu bedeuten hat, den kann ich aufklären: Es kürzt Appellation d’Origine Protégée ab, das ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Das heißt, dass in diesem Fall die Milch in der jeweiligen namensgebenden Region verarbeitet wird und auch der Reifeprozess in diesem Gebiet stattfindet. Viel Interessantes und auch tolle Rezepte findet ihr hier.

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Auf eine gute Käseplatte gehören Käsesorten für jeden Gaumen und so war es auch hier: Vom milden Tomme bis zum kräftigen Vacherin. Dazu gehört aber ebenso frisches Brot und würzige Beigaben wie Chutneys oder Senfe, frisches Obst und/oder Gemüse und für den Mann auch etwas Fleischiges: Salami und Schinken.

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Für die Käseplatte habe ich zum einen Physalischutney und Bacon Jam gekocht, zum anderen Schüttelbrot gebacken und Käsekügelchen zusammengemischt.

Da davon viel aus unserem Garten kommt, war der Anteil regionaler Zutaten sehr hoch 😉

Natürlich könnt ihr nach Geschmack auch frisches Weiß- oder Mischbrot verwenden, aber das kräftige Schüttelbrot passt ebenso sehr gut. Es kann lange gelagert werden, da es schnell trocknet, wird aber dadurch auch recht hart. Das ist nicht für jeden Gaumen – oder jedes Gebiss etwas.

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Wenn ihr diese Käseplatte so zubereiten wollt, solltet ihr auch mit dem Brot beginnen, denn es braucht eine Weile zum Gehen. Die richtige Schütteltechnik zum Herstellen der Fladen ist mir nicht gelungen, daher habe ich ganz fix Fladen durch Ausziehen des Teiges geformt. Beachtet bitte auch: Käse sollte Raumtemperatur haben, wenn er gegessen wird und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen! Daher könnt ihr gerne vor dem Ansetzen des Brotteiges auch den Käse aus dem Kühlschrank nehmen. Es kann dann zwar passieren, dass der kleine Weichkäse Tomme dann etwas zerfließt, das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

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Und unsere Lieblingskäse? Ich mag Gruyère, Tête de Moine und den Vacherin sehr gern, Jan bevorzugt Tomme Vaudoise und den Appenzeller.

Südtiroler Schüttelbrot

für 4-5 handgroße Brote

  • 20g Hefe (1/2 Würfel)
  • 375g Roggenmehl 1150 und Mehl zum Formen
  • 125g Weizenmehl 405
  • 550ml lauwarmes Wasser
  • 10g Salz
  • 2,5g Fenchelsamen
  • 2,5g Kümmelsamen
  • 2,5g Bockshornklee (gibt es z.B. auch in türkischen Lebensmittelläden)

Für den Vorteig 10g Hefe, 125g Roggenmehl und 125g Wasser zu einem Teig verrühren und bei etwa 30°C eine Stunde lang aufgehen lassen.

(In der Zwischenzeit könnt ihr das Chutney, Bacon Jam und die Käsekugeln vorbereiten s.u.)

Dann die restlichen Zutaten in einer großen Schüssel mit dem Vorteig mischen und weitere 15 Minuten gehen lassen. Spätestens jetzt sollte der Ofen mit Backstein oder Backblech auf 220°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu Fladen formen und noch weitere 10 Minuten gehen lassen. Auf den Backstein/auf Backpapier legen und etwa 15 Minuten knusprig backen.

Von hier.

Das fruchtige Chutney aus Physalis ist ein idealer Begleiter für würzige und milde Käsesorten, besonders aber zu harten und mittelharten Käsen. Zudem ist es sehr unkompliziert zuzubereiten.

Physalischutney

für ein Gläschen von etwa 200ml

  • 200g Physalis
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 rote Chili
  • 1 TL neutrales Öl
  • 50g brauner Zucker
  • 1 TL Amchur* (Mangopulver), ersatzweise Senfpulver
  • 60ml Aceto balsamico bianco
  • 1/4 TL Salz

Physalis aus den Fruchthüllen entfernen, waschen und halbieren. Zwiebel schälen und würfeln, Chili waschen, entkernen und fein würfeln.

Die Zwiebeln im Öl in einem Topf glasig dünsten. Zucker zugeben und die Zwiebeln etwas karamellisieren lassen, dann mit dem Essig ablöschen und die Hitze reduzieren. Übrige Zutaten zugeben und bei geringer Hitze so lange köcheln lassen, bis die Physalis weich sind und beginnen zu zerfallen, das dauert etwa 20 Minuten. Falls die Flüssigkeit dabei zu schnell verdampft, etwas Wasser zugeben. Wenn das Chutney haltbar sein soll, noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und verschließen. Vor dem Genießen vollständig abkühlen lassen.

Für den Mann gab es etwas, dass er sich schon länger gewünscht hatte: Bacon Jam. Nachdem das schon verbloggte Gegenstück mit Chorizo schon in großen, ich meine wirklich großen 2-l-Gläsern, gewünscht wurde, jetzt also die Speckvariante.

Bacon Jam

für etwa 600ml

  • 550g Frühstücksspeck
  • 1 süße Zwiebel
  • 160g Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa 2/3 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen,
  • 1 TL Habanerosenf
  • 2/3 TL Pimentón de la Vera
  • etwas Salz
  • 40ml Balsamico
  • 40ml Ahornsirup
  • 40ml Single Malt Whisky

Speck, Zwiebel, Schalotten und Knoblauch fein würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und anschließend knusprig braten. Das dauert seine Zeit.

Den Speck anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die Zwiebeln, Schalotten und den Knoblauch in der gleichen Pfanne ggf. mit etwas Öl glasig dünsten und dann die Gewürze zugeben.Kurz mitbraten. Mit Balsamico, Ahornsirup und Whisky ablöschen und die Speckwürfel wieder zugeben. Bei kleiner Hitze bis zu marmeladiger Konsistenz einköcheln lassen und noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und verschließen.

Die Käsebällchen schmecken wunderbar auf Brot und sind dazu schnell gemacht. Mit den essbaren Blüten bringen sie außerdem Farbe auf den Tisch.

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Käsebällchen

für etwa 6, tischtennisballgroß

  • 50g Appenzeller
  • 100g Frischkäse, z.B. Ziegenfrischkäse
  • 1,5 EL Kürbiskerne
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Salz
  • 4-5 frische essbare Blüten (ich habe Ringelblume und Kapuzinerkresse verwendet)
  • 1 EL frische Kräuter,z.B. Basilikum, Oregano, Thymian

Den Käse in feine Würfel schneiden und mit Frischkäse, Kürbiskernen und Gewürzen mit einer Gabel vermengen. Kräuter und Blüten gut waschen und auf eventuelle Besetzer untersuchen, gut trocken abtupfen, Blättchen abzupfen und grob hacken. Untermengen, nochmals abschmecken. Mit zwei Löffeln zu Bällchen formen.

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Ich hoffe, euch gefällt diese Käseplatte! Weitere Inspirationen findet ihr bei Zorra, die dieses Event ausrichtet.

Blog-Event CXLIII - Kreative Chäsplättli mit Schweizer Käse gesucht  (Einsendeschluss 15. Juli 2018)

{Werbung} Knusprig gebettet

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Wie schön es doch ist, in Kissen zu versinken. In kleinen knusprigen Kissen. Natürlich sind diese hier gebacken und mit einer schokoladigen Mischung aus Neapolitanerwaffeln gefüllt und mit Puderzucker bestäubt. Ein Träumchen!

Einfach gemacht sind die Kissen zudem auch noch. Der Teig muss ein wenig ruhen, dann kann es losgehen. Entweder mit der kleinen Küchenhilfe, die bei Meine Backbox beilag, oder mit Ausstechern, Ravioliform, einem Teigrädchen.. das bleibt euch überlassen!

Dann die Füllung dazu und ab in den Ofen!

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Neapolitaner-Kissen

je nach Ausstechergröße für 40-50 Stück

  • 480g Mehl
  • 75g Zucker
  • 1 Ei und etwas für die Eistreiche
  • 2 EL neutrales Öl
  • 200g Wasser
  • 150g Neapolitanerwaffeln
  • 50g flüssige Butter
  • 3-4 TL Milch
  • Puderzucker

Zuerst Mehl, Zucker, Ei, Öl und Wasser verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Waffeln grob zerbrechen und in einer Küchenmaschine fein mahlen oder im Mörser fein zerstoßen. Mit flüssiger Butter und etwas Milch zu einer streichfähigen Masse verrühren.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ausrollen und ausstechen. Auf die Hälfte der ausgestochenen Teilchen in der Mitte etwa 1/2 TL Neapolitanermasse geben und ein weiteres Teigteilchen daraufsetzen. An den Rändern mit den Ringerspitzen festdrücken. Ggf. etwas Wasser als „Kleber“ verwenden.

Auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und 18-10 Minuten goldbraun und knusprig backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Das Rezept stammt auch aus der Maibox von MeineBackbox.

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Dirnendessert

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Wiebittewas? Was soll das denn sein?

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Tjaja, mir wären da noch ganz andere Namen eingefallen, aber belassen wir es dabei. Das Dessert heißt im Original „leichtes Mädchen“. Nach einer Stammkundin im hamburgischen Café Schmidt. Soso! Weitere etymologische Ausführungen konnte ich nicht finden.

Was ich aber sagen kann: Uns hat es sehr gut geschmeckt. Dem Mann insbesondere. Und: Wir konnten Himbeeren verbrauchen, denn da haben wir täglich gut 1/2 kg zu ernten. Und man kann ja nicht immer Marmelade kochen..

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Gut, hier also ein leichtes Mädchen, das aus knusprigem Mürbeteig und einer intensiven Himbeercreme, die durch Rote Bete eine tiefere Note bekommt. Leicht zu machen? Schon! Sieht toll aus? Ja!

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Leichtes Mädchen – Mürbteigtörtchen mit Himbeercreme

für 8-10 Stück in Muffingröße (12er Blech)

  • 60g weiche Butter
  • 125g kalte Butter in Stücken & etwas zum Einfetten (oder Backtrennspray)
  • 160g Zucker
  • 1/2 TL abgriebene Zitronenschale
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150g Mehl & etwas zum Ausrollen
  • 150g frische Himbeeren
  • 2 gestrichene EL Vanillepuddingpulver (gerne selbstgemacht)
  • 100ml Rote Bete Saft
  • zum Dekorieren: ungesalzene Pistazien, Baiser oder weiße Schokolade

Für den Teig die weiche Butter mit 40g Zucker, Zitronenschale, Vanillemark und Salz cremig aufschlagen. Ei zufügen und dann 125g Mehl kurz unterrühren. Das restliche Mehl mit den Händen unterkneten. In Frischhaltefolie eingewickelt mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Muffinblech verkehrtherum hinlegen. Die Mulden von Außen fetten (ich habe Backtrennspray benutzt, das hat prima geklappt). Alternativ können kleine Tarteletteförmchen verwendet werden (Durchmesser etwa 10cm).

Den Teig 2-3mm dünn ausrollen und etwa 9-10cm große Kreise ausstechen. Die Teigkreise auf die Muffinmulden legen und leicht andrücken. Etwa 15-17 Minuten goldbraun und knusprig backen. (In Tarteletteförmchen müssen die Teigkreise zum Rand hochgezogen, mit Backpapier abgedeckt und mit Hülsenfrüchten oder Tonkugeln zum Blindbacken versehen werden.)

Teigschalen abkühlen lassen und dann von den Mulden abheben.

In der Zwischenzeit Himbeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen. Pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit 100g Zucker und dem Rote Bete Saft in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Währenddessen Puddingpulver mit 20g Zucker und 3 EL kaltem Wasser anrühren. Diese Mischung zu den Himbeeren geben und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen.

Dann vom Herd nehmen und die kalte Butter nach und nach einrühren, bis alles geschmolzen ist. In die Förmchen füllen und etwa 2 Stunden kalt stellen.

Mit Pistazien und Baisers bzw. Schokolade dekorieren.

Quelle: Lecker Bakery 1/2013

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{Werbung} Salatergänzung

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Wie versprochen möchte ich euch noch zwei weitere Rezepte aus Meine Backbox vorstellen, die uns gut gefallen haben. Als Snack zu mächtig, als Ergänzung zum Salat aber genau richtig sind die Blätterteigröllchen mit Frischkäse.

Mit einem schnellen Blätterteig, der leicht zu verarbeiten ist, je nach Wunsch auf Zucchini oder Bacon aufgebacken und dann mit einer würzigen Frischkäsefüllung versehen wird.

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Im Gegensatz zum Blätterteig aus dem vorletzten Synchronbacken, wird die Butter in Stücken nur grob eingearbeitet, so dass die Frickelei mit der Butterplatte wegfällt. Das sorgt für weniger Arbeitszeit, aber natürlich auch für eine geringere Lamination, d.h. Blättrigkeit. Nichtsdestotrotz sind diese Röllchen schön knusprig und halten sich -ungefüllt- auch noch einen weiteren Tag.

Etwas knifflig war das Umwickeln der Zucchinischeiben. Obwohl diese sehr dünn waren, hielt der Teig auf dem Gemüse recht schlecht, im Gegensatz dazu gut auf dem Bacon.

Dazu gab es einen frisch geernteten Salat mir fruchtigem Dressing und frischen Himbeeren.

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Meine Backbox hat dazu nicht nur das Rezept, sondern auch die Schaumrollenformen sowie die Pfeffer Orange Mayonnaise geliefert. Und, was ich gerne noch ergänzen möchte, da ich solche Startups gerne unterstütze: Meine Backbox ist derzeit ein Dreimannbetrieb und kümmert sich seit Ende 2016 um fertige Boxen, die fast alles beinhalten, um sofort mit dem Backen loszulegen!

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So, auf zum Rezept für die Rollen:

Blätterteigrollen mit Frischkäsefüllung

für 8-10 Rollen

  • je Rolle etwa 2 dünne Zucchinischeiben (z.B. mit dem Sparschäler) oder 1 Scheibe Frühstücksspeck (Bacon)
  • 170g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 100g kaltes Wasser
  • 135g kalte Butter in Stücken
  • 1 Ei & etwas Milch (oder übrige Eistreiche/Sahne)
  • 300g Frischkäse
  • 80g Pfeffer Orange Mayonnaise
  • Salz
  • Pfeffer
  • ggf. noch frische Kräuter

Mehl, Salz und kaltes Wasser verkneten, dabei entweder mit der Maschine/Mixer arbeiten oder schnell arbeiten, da sich der Teig nicht zu sehr erwärmen darf. Butter kurz unter den Teig kneten, sie soll stückig bleiben.

In eine mit etwas Mehl bestäubte Frischhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten einfrieren.

Den Teig nun in eine Richtig ausrollen, ein Drittel von der Seite zur Mitte falten, das zweite Drittel von der anderen Seite darüber und erneut ausrollen (zur offenen Seite hin). Diesen Vorgang weitere 4  Male wiederholen, dabei immer zur offenen Seite hin ausrollen. Falls der Teig inzwischen zu warm und klebrig wird, in Folie eingewickelt erneut kurze Zeit einfrieren.

Nach dem letzten Ausrollen soll der Teig etwa 3mm dick sein und eine Breite von etwa 45cm haben. Nun den Teig der Länge nach in etwa 1,5cm breite Streifen schneiden.

Den Ofen auf 180°C Heißluft vorwärmen.

Die Schaumrollenformen mit Zucchini oder Bacon umwickeln und anschließend die Teigstreifen darumwickeln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Eistreiche (ein verschlagenes Ei mit etwas Milch verquirlt) bepinseln. 15-18 Minuten goldbraun backen. Anschließend etwas abkühlen lassen und die Formen entfernen. Für die anderen Rollen ebenso verfahren.

Inzwischen die Frischkäsefüllung zubereiten. Dazu Frischkäse und Mayonnaise verrühren, mit Gewürzen und Kräutern abschmecken und mit einem Spritzbeutel oder einem an der Ecke aufgeschnittenen Gefrierbeutel in die Röllchen füllen.

Sollen die Blätterteigrollen vorbereitet werden, dann kurz vor dem Servieren füllen.

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{Werbung} Anpfiff zum Snacken

Man bemerkt es schon im Straßenbild: Irgendetwas ist anders. Überall Fahnen und überzogene Seitenspiegel an den Autos, Flaggen auch in den Fenstern von Restaurants und Kneipen.

In Whatsappgruppen erscheinen zusammenhangslose Nachrichten wie „JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA“ an Spieltagen und bei den Kollegen ist es lebenswichtig, dass zur jetzigen Konferenzzeit eine Leinwand mit Liveübertragung steht.

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Ok, man kann es gar nicht nicht mitbekommen: Es ist WM, inzwischen leider ohne die deutsche Nationalmannschaft

Für alle, die dieses sportliche Großereignis aktiv verfolgen, ist das insbesondere während der Spiele ein echter Kraftakt. So viel Emotionen werden erlebt, so intensiv wird gestikuliert, so laut gejubelt. Da braucht man eins: Nervennahrung!

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Für alle Backbegeisterten und solche, die es werden wollen, gibt es liebevoll zusammengestellte Boxen, die alles an Spezialzutaten und -gerät beinhalten, was man für solche Snacks braucht. Die Box von Meine Backbox war eine echte Überraschung für mich!

Die Maibox enthält zum Thema Fingerfood & Snacks folgendes:

  • Muffinförmchen mit Fußballmotiv von Staedter
  • kleine Deutschlandfähnchen von Fackelmann
  • eine Backmischung für leckeres Stockbrot von Kathi
  • Cupcakesticks von Demmler
  • Blütenhonig Delikatesssenf von Thomy
  • Pfeffer Orange Delikatess Majonaise von Thomy
  • Schaumrollenformen von Zenker
  • Original Neapolitanerschnitten von Manner
  • XL-& Snackboxen von Demmler
  • Querbeet Bio Feinschmecker Gewürz von Herbaria
  • Snack’N Roll von Silikomart

Alles war nicht nur sicher, sondern auch kreativ verpackt: Die Fußballfeldbanderole könnt ihr gleich als Untersetzer/Tischläufer für eure Mitfieberrunde verwenden!

Mit diesen Zutaten könnt ihr probieren, was auf vier übersichtlichen Rezeptkarten erklärt wird:

  • Stockbrot mit Schinken oder Paprika, welches ich euch hier vorstellen möchte,
  • Zucchinirosen
  • Rollen, die im nächsten Blogbeitrag gezeigt werden
  • Neapolitanerkissen (kommen auch demnächst!)

Die Karten geben sowohl den Zeitaufwand, die Schwierigkeit als auch die wichtigsten Schritte zusätzlich bebildert an. Damit kommen auch Backmuffel oder -beginner ins Snackfinale!

Auch, wenn ich selbst gar keine Backmischung (mehr) kaufe, habe ich das Stockbrot von Kathi als erstes probiert. Stockbrot erinnert mich an Lagerfeuer zu Klassenfahrten und ich habe es ewig nicht mehr gegessen. Hier kommen eine italienische Gewürzmischung und nach Wahl Paprika- oder Schinkenwürfel dazu. Eine schöne Idee! Zum Dippen gibt es zum Beispiel die Pfeffer Orangen Mayonnaise aus der Box.

Der Mann war begeistert. Wir beide lieben frisches Brot und dann noch als Fingerfood serviert – perfekt für den Fußballabend!

Meine Backbox gibt es im Abo, als Probierbox oder aber zum Verschenken für alle, die gerne süß oder herzhaft backen. Alle zwei Monate erscheint eine neue Box zu einem Themenschwerpunkt, der oft einen aktuellen Trend aufgreift. So kann man neue Produkte und Rezepte ohne großen Aufwand kennen lernen. Zudem kann man in der Community Tutorials und Tipps in Foren bekommen.

Aber jetzt erstmal zum Stockbrotrezept, ausnahmsweise mit Backmischung:

Stockbrot mit Paprika- oder Schinkenwürfeln

für etwa 20 Brote

  • 1x Kathi Backmischung für herzhaftes Stockbrot
  • 1 Ei
  • 70g Sonnenblumenöl
  • 250g Magerquark
  • für je 10 Brote: 25g magere Schinkenwürfel und 1/4 rote Paprika (bzw. Menge verdoppeln)
  • etwas Eistreiche (Ei mit etwas Milch verquirlt) oder Sahne

Die Backmischung mit Ei, Öl, der Kräutermischung und Quark 2-3 Minuten verkneten. Die Hälfte des Teiges mit Schinkenwürfeln, die andere mit feinen Paprikawürfeln verkneten.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizenund zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Stockbrote lassen sich aber auch auf dem Grill zubereiten. Den Teig portionsweise auf leicht bemehlter Unterlage zu fingerdicken Röllchen formen und entweder um Cakepopsticks oder Schaschlikspieße wickeln. Alternativ kann man die Röllchen auch gerade auf das Backblech legen oder aber zu Schnecken aufgerollt.

Mit etwas Abstand auf die Backbleche verteilen und leicht mit einem Pinsel mit Eistreiche oder Sahne bestreichen. Etwa 18 Minuten goldbraun backen.

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung.
Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos:
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Heißes Flädle

Wir backen Fladenbrot hieß die Aufgabe für das letzte Synchronbacken am Wochenende. Nicht irgendeines, sondern ein Kartoffelfladenbrot vom Plötzblog. Prima! Diese Veranstaltung ist immer eine Anregung, immer eine Einladung zum Entdecken von Neuem und zum Ausprobieren.

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Und mit einem Rezept von Plötz, wie es Zorra und Sandra herausgesucht haben, ist man immer gut aufgehoben.

Die Kartoffelfladen sind die optimale Beilage zum Grillen oder zum Salat. Die Fladen können in beliebiger Größe geformt werden und ihr könnt die Teigmenge auch gerne halbieren. Für uns zwei war die Menge zuviel, selbst als „Hauptgericht“.

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Damit die Fladen schön knusprig werden, ist ein Backstein zu empfehlen. Wenn ihr keinen habt, ist das nicht wild, dann solltet ihr aber das Backblech unbedingt vorheizen.

Belegen könnt ihr die Fladen ganz klassisch mit Salz und Kräutern, aber der Mann hat sein Geisterkranksiegel seiner Lieblingsvariante mit Schinken und Zwiebeln gegeben:

Doch egal, wie das Brot belegt war, egal, ob es uns verrutscht ist oder nicht, es war immer saulecker! Und es ist so einfach – also traut euch ran! Perfekt für den nächsten Grillabend!

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Kartoffelfladen

für 4 mittlere Fladen bzw. 2 große

  • 600g Mehl 550er
  • 150g gekochte, geschälte Kartoffeln
  • 360g lauwarmes Wasser
  • 3,5g Frischhefe
  • 12g Salz
  • 1-2 TL Olivenöl
  • als Belag nach Wunsch: frische Kräuter,grobes Salz, Pfeffer, Zwiebeln in Ringen, Schinkenwürfel, Oliven in Scheiben, getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten in kleinen Stücken, frische Tomaten….

Mehl, Hefe, Salz und Wasser mit den zerstampften Kartoffeln zu einem homogenen Teig verkneten. Dabei 5 Minuten auf kleinster Stufe und 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten.

Abgedeckt etwa 20-24 Stunden lang im Kühlschrank gehen lassen.

Dann herausnehmen, kurz Temperatur bekommen lassen und in zwei bzw. vier Fladen teilen und vorsichtig, ohne zuviel Volumen zu verlieren, zu Fladen formen.

Nach 30 Minuten Ruhezeit auf gut bemehlter Arbeitsfläche mit etwas Olivenöl beträufeln und mit den Fingerspitzen reihenweise Richtung Körper etwas flachdrücken. Zwischen den Reihen sollten sich Luftblasen bilden.

Wiederum 30 Minuten gehen lassen, dann nochmals sanft in die Länge und Breite ziehen. Weitere 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen den Ofen (mit Backstein bzw. Blech) auf 280°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Fladen auf Backpapier geben und nach Wahl belegen.

Nacheinander 12-15 Minuten knusprig backen.

Und damit ihr seht, was ich mit „verrutscht“ meine, unser – dennoch leckerer Fauxpas mit Zwiebeln und Vanillesalz:

Beim Synchronbacken waren dieses Mal dabei:
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Anna & Martin von Die Küchenwiesel
Nora von Haferflocke
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Conny von Mein wunderbares Chaos
Lynn von Küchenkränzchen
Yvonne von Yvonne’s Rezept Tagebuch
Christina von The Apricot Lady
Franzi von DynamiteCakes.de
Tamara von Cakes, Cookies and more
Caroline Kaiser von Linal’s Backhimmel
Dagmar von Dagmars brotecke
Bettina von homemade & baked
Simone von zimtkringel
Soni von Soni-Cookingwithlove
Tina Scheu von Küchenmomente
Ingrid von auchwas
Britta von Backmaedchen1967
Susi von
und
Steffi von dulcipessa.

Hände hoch! Ich habe eine Waffel!

Mund auf! Hier kommt eine Gemüsewaffel!

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Seitdem ich zu Weihnachten ein Waffeleisen für dicke belgische Waffeln bekommen habe, nutzen wir es vor allem für herzhafte Varianten. Der Mann war zunächst skeptisch, er kann sie nur süß. Aber – zum Glück – er hat sie alle probiert und konnte überzeugt werden.

Die letzte Waffel allerdings muss er seltsam auf der Arbeit beschrieben haben, denn sie wurde danach als „bewusstseinserweiternd“ bezeichnet. Wahrscheinlich hat der Mann etwas gesagt wie „keine Ahnung, sie hat da irgendein Kraut aus dem Garten reingetan“. So in etwa stelle ich mir das jedenfalls vor, denn.. Auflösung: Es handelt sich um eine Mangold-Waffel.

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Ja, die Zuständigkeit für Auswahl, Pflege und Ernte liegt bei mir. Wir arbeiten daran.

Zur Waffel gab es eine Paprikacreme, die prima dazu passt und genau so gut mit der Waffel in die Lunchbox oder den Picknickkorb wandern kann. Mir schmeckt die Waffel ganz frisch zubereitet aber am besten.

 

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Mangold-Waffel mit Paprikacreme

für etwa 5 dicke (belgische) und 8 dünne Waffeln (Herzwaffeln)

  • etwa 300g Mangold ohne die dicken Stiele
  • 150g weiche Butter + 1 EL
  • 4 Eier
  • 200g Weizenmehl
  • 50g Kichererbsenmehl (oder mehr Weizenmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • 150ml Milch + 1 EL
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat
  • etwas Cayenne
  • Fett für das Waffeleisen (ich habe Backtrennspray verwendet)
  • 100g Crème légère
  • 100g Saure Sahne
  • 1/2 rote Paprika
  • 1 kleines Bund frische Kräuter (nach Belieben Minze, Schnittlauch, Basilikum…)
  • 1 TL Zitronensaft
  • nach Wunsch Schinkenwürfel

Mangold waschen und grob zerkleinern. 1 EL Butter in einer großen Pfanne zerlassen und den Mangold hineingeben. Zusammenfallen lassen und unter Rühren leicht andünsten.

Die restliche Butter schaumig aufschlagen und die Eier nach und nach zugeben. Mehle, Backpulver und Milch zugeben und unterrühren. Mangold zugeben und ebenfalls einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Cayenne abschmecken.

Waffeln nacheinander im leicht gefetteten und vorgeheizten Eisen goldbraun und knusprig backen.

In der Zwischenzeit Paprika waschen, putzen und in feine Würfel schneiden. Kräuter waschen, trocken schütteln oder tupfen und in feine Ringe schneiden. Crème légère und Saure Sahne mit 1 EL Milch cremig rühren. Paprikawürfel und Kräuter unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Nach Belieben noch Schinkenwürfel zufügen.

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{Anzeige} Mit BRITA gefiltertem Wasser zum eiskalten Kaffeegenuss

Sommerzeit, viel zu tun, im Garten, bei der Arbeit und das bei nahezu tropischen Temperaturen. Da muss ein Päuschen sein, um sich wieder etwas in Schwung zu bringen: Ein Kaffee oder Tee, gerne eiskalt!

Brita01

Am liebsten Cold Brew Coffee, neudeutsch für kaltausgezogenen Kaffee. Aber es darf gern etwas mehr sein, oder? Sommerfeeling – mit Kokos-Mandel- und Haselnuss-Nougat-Geschmack!

Mama hatte mir doch da einen Kaffee mitgebracht, der schmeckte bei ihr so lecker! Aber hier? Pustekuchen! Irgendwie schal und fade. Kann das nur die fehlende Mutterliebe beim Kaffee kochen sein?

Nein, das kennt wohl jeder, der mit hartem Wasser zu tun hat. Die im Leitungswasser gelösten Carbonate sorgen für eine negative Veränderung des Geschmacks. Neben den für die Wasserhärte verantwortlichen Calcium- und Magnesiumcarbonaten können aber,  je nach Region und Wasserversorgung, andere Stoffe, wie Schwermetalle enthalten sein. Auch diese beeinträchtigen den Geschmack. Die lokale Wasserhärte und andere gelöste Stoffe kann man entweder mit einem Testset, wie es auch für Aquarien genutzt wird, selbst ermitteln oder beim zuständigen Wasserversorger erfragen – meistens sogar online.

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Darüber hinaus  kann man hartes Wasser aber auch am Kalkfilm erkennen, der sich auf gebrühtem Tee oder Kaffee bildet. Und auch an Küchengeräten wie Wasserkochern, Kaffeemaschinen und Töpfen können sich unschöne Ablagerungen von Kesselstein (das ist eine Mischung aus abgeschiedenem Calcium- und Magnesiumcarbonat, welches sich im heißen Wasser schlechter löst und daher ausfällt) zeigen.

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Diese Rückstände sind aber nicht nur ein optisches Ärgernis. Sie führen auch dazu, dass die Lebensdauer der Geräte verkürzt wird und diese bei der Nutzung mehr Energie verbrauchen. Das ist natürlich gerade bei eher teuren Küchengeräten alles andere als wünschenswert.

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Man kann, zumindest was die Geräte angeht, natürlich auf regelmäßiges Entkalken zurückgreifen, oder man nutzt von Anfang an entkalktes und gefiltertes Wasser! Denn das kann auch pur oder eben für kalte Getränke verwendet werden.

Um zu Hause gefiltertes Wasser zum Trinken und Kochen nutzen zu können, braucht man keine Filteranlage, die zumal in Mietwohnungen schwierig umzusetzen wäre, sondern einfach einen Tischwasserfilter von BRITA.

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Wie der funktioniert? In der Filterkartusche befinden sich Aktivkohle – dem ein oder anderen Foodie vielleicht aus dem Tonicregal bekannt – und ein Ionentauscher.

Hä?

Ok, ganz einfach gesagt: Aktivkohle besteht aus feinem Kohlenstoff mit großer Oberfläche, an die (Schad-)Stoffe gebunden werden (Aktivkohle wird als Tablette bei Vergiftungen eingenommen und in vielen Filtersystemen für Wasser und Luft genutzt). Für die Filterkartuschen nutzt BRITA Kokosnussschalen. Und Ionentauscher machen genau das, was der Name sagt: Sie tauschen die Ionen, die für die Wasserhärte verantwortlich sind (also hier Calcium und Magnesium) gegen andere (z.B. Natrium) aus und entkalken damit das Leitungswasser.

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Klingt gut? Ist es auch! Denn BRITA gefiltertes Wasser sorgt nicht nur für einen besseren Geschmack und langlebigere Haushaltsgeräte. Es spart auch Geld und ist gut für Gesundheit und Umwelt, da man so das eigene Leitungswasser nutzen und genießen kann, nicht literweise Wasser kaufen und schleppen!

Dazu kommt, dass die Tischwasserfilter einfach zu bedienen sind und inzwischen auch eine Anzeige haben, die verrät, wann eine Kartusche ersetzt werden muss. Im Schnitt liegt die Nutzungsdauer bei einem Monat. Bis auf den Deckel sind alle Teile im Geschirrspüler zu reinigen.

So, jetzt habt ihr euch etwas verdient!

Zum einen die Rezepte für die eiskalten Kaffeegetränke, zum anderen darf ich von BRITA einen Marella Tischwasserfilter verlosen. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende des Beitrags.

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Eiskalter Kokos-Mandel-Kaffee

für ein großes Glas, etwa 400ml

Eiswürfel in das Glas geben. Kokosmilch mit Mandelsirup und Milch mischen und darüber gießen, anschließend den Kaffee zugeben. Strohhalm rein – fertig! Nach Wunsch noch etwas stärker mit Sirup süßen oder mehr Kaffee zugeben.

Eiskalter Haselnuss-Nougat-Kaffee

für ein großes Glas, etwa 400ml

Eiswürfel in das Glas geben und das Haselnussgetränk zufügen. Die Nougatcreme in einem Schälchen mit etwas heißem Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Ins Glas geben und anschließend den Kaffee zugießen. Strohhalm rein und genießen!

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Wenn ihr diese und andere leckere Getränke mit dem Marella Tischwasserfilter mit 2,4l Fassungsvermögen (inkl. Kartusche) von BRITA ausprobieren wollt, nehmt an der Verlosung teil!

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Was ihr dafür tun müsst:

Schreibt mir einen Kommentar mit dem Händler vor Ort, der euch am nächsten ist!

Dazu nutzt ihr am besten die Händlersuche von BRITA.

Die Teilnahmefrist endet am 25. Juni 2018 um 22 Uhr. Am 26.Juni 2018 gebe ich den Gewinner hier im Blogpost bekannt.

Achtung: Die Teilnahme ist leider nur für Deutschland möglich. Der Preis ist nicht umtauschbar oder übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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