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Eine Sache, die mir am Herzen liegt, weil ich oft höre „ich möchte gar nicht wissen, wie mein Essen produziert wird“, „ich möchte gar nicht sehen, wie Tiere gehalten und geschlachtet werden“, „die Lebensmittelindustrie ist so weit weg von mir – zum Glück, ich würde es gar nicht anders ertragen“.

Aber so geht es nicht. So darf es nicht sein. Wir müssen hinsehen, müssen wissen und ertragen unter welchen Umständen unsere Lebensmittel auf den Tisch (oder in den Export, im schlechtesten Fall in den Müll) gelangen.

Dass zuviel produziert wird (Deutschland exportiert ein Vielfaches von dem, was hierzulande benötigt wird), ist kein Geheimnis. Zu Lasten der Tiere, die in Massentierhaltung ihr Dasein fristen müssen, zu unseren Lasten aber auch, da wir unnötig Ressourcen verschwenden.

Greift der Mensch aber auch noch übermäßig in natürlich bestehende Systeme und Nahrungsnetze ein, wird das Ausmaß besonders deutlich. Ein schon seit Jahren bekanntes Problem ist die Fischerei.

Zu kleine Maschen in den Netzen, Schleppnetze, die den Untergrund zerstören und auch Organismen einfangen, die gar nicht verwertet werden können und sollen und generell zu hohe legale Fangquoten sorgen dafür, dass sich die Meere unabhängig von Verschmutzung immer schlechter regenerieren.

Dadurch, dass auch kleine Fische eingefangen werden, die den Netzen nicht entkommen können, fehlt der Nachwuchs. Sie können das fortpflanzungsfähige Alter nicht erreichen.

Die Fische, die zu klein sind und wieder zurückgeworfen werden, sind oft verletzt, werden leichter Beute der wartenden Seevögel. Bodenlebende Organismen wie Seesterne und Seeigel, die gar nicht Ziel der Fischer sind, ebenso.

Letztlich werden diese Lebewesen wie Abfall behandelt.

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Insbesondere dann, wenn Bestände durch jahrelange Ausbeutung und Überfischung gefährdet sind, kann dieses Verhalten der Industrie zum Artensterben führen. Langfristig wird damit nicht nur die Erhaltung der Meere als Lebensraum, wichtiger Kohlenstoff(dioxid)speicher und Arbeitsplatz für die Küstenfischer schwierig, sondern natürlich auch die Versorgung mit Fisch als Lebensmittel.

Wie weitreichend die Auswirkungen wären, ist kaum absehbar. Die Meere und die in ihnen lebenden Organismen beeinflussen unsere Welt, unser Klima stark.

Mit Gesetzen über Fangtechnik und -quote versucht man die schädlichen Folgen der Fischerei zu verringern.  Schon länger, aber nicht konsequent genug, wird ein Wandel dieser Industrie gefordert.

Vielleicht erscheint es schwer, sich als Einzelner für ein so wichtiges Thema, das uns letztlich alle angeht, zu engagieren. Aber es ist wie immer: Jede Stimme zählt, jeder Schritt bringt einen voran. Die illegalen Fischrückwürfe sind ein Teilaspekt zum Schutz der Meere, aber ein wichtiger.

Die Deutsche Umwelthilfe hat eine Petition eingereicht, um diese Rückwürfe für Nord- und Ostsee sowie den europäischen Raum zu stoppen. Da im Oktober neue Fischfangquoten festgelegt werden, ist es wichtig diese noch jetzt zu zeichnen und ein Zeichen zu setzen, den Druck auf die Politiker zu erhöhen, damit hier einfach richtig entschieden wird.

Jede Stimme zählt, also macht bitte selbst mit, werbt bei Freunden und Verwandten für deren Stimmen und zeichnet unter:

www.change.org/stopptrueckwuerfe/?&wc=FA

damit die illegalen Rückwürfe gestoppt, stärker kontrolliert und geahndet werden.

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Daneben könnt ihr mit eurem Konsumverhalten natürlich auch dazu beitragen: Fischhändler geben meist schon durch Kennzeichnung der Ware darüber Auskunft wo und mit welchen Methoden (Langleinen, Stellnetze, Baumkurren etc.) der Fisch gefangen wurde. Ansonsten habe ich bisher immer auf Nachfrage Antwort bekommen.

Seid ihr euch unsicher, was den Einkauf und die Bewertung bestimmter Arten und Methoden angeht, verweise ich auch hier nochmal auf den Fischratgeber des WWF. Dieser wird jährlich aktualisiert und ist auch als App verfügbar. Neben der einfachen Einschätzung per Ampelsystem findet ihr hier auch Informationen zu den jeweiligen Speisefischarten, den Fanggründen und – methoden.

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung.
Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos:
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Dänen lügen nicht

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Zuletzt hörten wir Otto im Auto mit genau diesem Lied. Das war quasi der Startschuss, denn für das letzte Wochenende habe ich eine Idee für ein kulinarisches Partymitbringsel abseits von Nudelsalat und Käsespießen gesucht und bin bei lecker.de fündig geworden.

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Da der Mann sowieso Hot Dog Fan ist, hatte ich freie Bahn und glücklicherweise bekam ich zudem noch die originalen dänischen Røde Pølser (rote Würstchen). Die mit Cochenille, einem Farbstoff, der aus den Cochenille-Läusen gewonnen wird, eingefärbt sind. Warum? Keine Ahnung, Theorien gibt es mehrere: Ein Fehler des Metzgers bei der Herstellung, Kennzeichnung von qualitativ schlechterem/älterem Fleisch. Inzwischen ist die rote Wursthaut ein untrügliches Erkennungszeichen für die dänische Variante eines Wiener Würstchens, die gerne für ein National, den Hot Dog verwendet werden.

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So viel zum Fleischanteil, von mir, dem Nichtfleischesser. Nichtsdestotrotz: Die Kommentare am Wochenende sind ein Grund, das Rezept hier zu teilen. Kaum angeschnitten war die Rolle ratzfatz weg. Das und die einfache und schnelle Zubereitung sind Nutzenmaximierung at its best. Hier können wir Otto beim Wort nehmen: Dänen lügen nicht!

Hot Dog Rolle 

für 2 Rollen (besser ist das!), also etwa 16-18 Stücke

  • 2 Packungen Blätterteig auf der Rolle (Kühlregal)
  • 1 Glas dänischer Gurkensalat (ca. 670g)
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • 12 dänische Würstchen oder Wiener (lang) oder 16 kurze Wiener
  • 200g Gouda
  • 1 Ei
  • 2 TL Petersilie, getrocknet
  • 2 EL Öl

Blätterteig etwa 15 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, dann mit Backpapier auf zwei Bleche ausrollen. Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.

Gurkensalat abtropfen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und fein würfeln. Würfel von etwa 1/2 Zwiebel beiseite legen. Gouda reiben.

Blätterteig mit Senf bestreichen, dabei etwa 2cm Rand lassen. Je 4 ganze und 2 halbe Würstchen (oder 8 kleine) eng beieinander in die Mitte der Rolle legen, den Gurkensalat darauf verteilen und anschließend die Zwiebelwürfel darauf geben. Käse darüberstreuen.

Den Blätterteig an der kurzen Seite mit je zwei Schnitten zum kurzen Ende hin versehen und die langen Seiten je alle 1,5-2cm bis zu den Würstchen einschneiden. Die Enden hochklappen und zur Mitte legen, die längeren Abschnitte der Seiten abwechselnd in die Mitte legen, so dass eine Art Zopfmuster entsteht. Dabei möglichst „blickdicht“ arbeiten.

Den Teig mit etwas verschlagenem Ei bestreichen und mit Petersilie bestreuen.

Etwa 18 Minuten im Ofen goldbraun und knusprig backen.

Die verbliebenen Zwiebelwürfel in einer Pfanne in heißem Öl knusprig braten und anschließend auf die Rollen verteilen.

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Geschickt eingerädelt

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Macht man Ravioli selbst, hat man schon ein wenig Arbeit: Teig und Füllung vorbereiten, ausrollen, füllen und unbedingt ganz dicht verschließen.

Denn sich im Wasser öffnende Ravioli sind der absolute Supergau. So ähnlich wie zerfallende Klöße. Zack – Arbeit umsonst! Nicht nur, dass die Teigkissen wenig präsentabel auf dem Teller sind – sie schmecken auch nicht mehr, eben ganz verwässert.

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Für das Ausrollen des Teiges habe ich seit einem Weilchen Hilfe. Da nutze ich den Aufsatz für die KitchenAid. Per Hand ging das früher aber auch, wie man an den älteren Raviolirezepten sieht. Die Maschine bekommt das schneller und gleichmäßiger hin.

Zum sicheren Verschließen habe ich jetzt auch ein Gerät, aber dazu gleich mehr!

Für die Füllung habe ich mir dieses Mal Fisch ausgesucht: Seelachs, da der festes Fleisch besitzt und auch dem Mann schmeckt, der ja kein ausgesprochener Fischesser ist. Dazu kommen Ricotta und Gewürze.

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Zu den Ravioli gab es den ersten Kürbis aus dem Garten als Püree zusammen mit Kartoffeln. Darüber nur etwas mit Orange und Langpfeffer aromatisierte Butter. An den Beilagen kann ich noch feilen, dem Mann hätte da eine sahnigere Sauce besser gefallen.

Nun zu meinem neuen Helfer: Ich habe mir ein Teigrädchen bestellt, eines das gleichzeitig verschließen und schneiden kann und nebenbei noch ein schönes Muster in den Rand prägt. Und davon bin ich wirklich begeistert, deswegen noch kurz das: Die Prägung ist stark genug, die Ravioli sicher zu verschließen (da ging auch beim Garen nichts kaputt), aber man kann die zwei Teigschichten dennoch händisch recht leicht voneinander abziehen, wenn man die Teigreste neu ausrollen möchte z.B. So sind Raviolis in mehreren geometrischen Formen denkbar (Drei- und Viereck habe ich ausprobiert) und schnell gemacht.

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Und nebenbei habe ich dann auch noch die vielen Rezepte entdeckt, von denen ich ein paar sicher testen werde. Diese Ziegenkäsecreme zum Beispiel ist ganz nach meinem Geschmack und ich lass den Schinken dann einfach weg!

So, jetzt aber zum Rezept für die Fischravioli:

Seelachsravioli

für etwa 24 große Ravioli, also 2-3 Portionen als Hauptgericht ohne Beilage und 5-6 Portionen mit Beilage

  • 200g Mehl Type 405
  • 2 Eier
  • 1/4 TL Salz
  • nach Bedarf etwas Wasser
  • 3/4 l Gemüsebrühe, am besten selbstgemacht
  • ca. 250g festes Fischfilet, z.B. Seelachs (gute Alternativen am besten hier nachschlagen)
  • 125g Ricotta
  • 2 Stengel Petersilie
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, gerne auch mit Langpfeffer kombiniert
  • 1 TL Olivenöl

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Eier und das Salz hineingeben. Alles miteinander vermengen und gute 5-10 Minuten verkneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ist der Teig zu krümelig, etwas Wasser zugeben.

In Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten lang in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe zum Köcheln bringen, den Fisch waschen, trocken tupfen und in größere Stücke schneiden. Zur Brühe geben und sanft etwa 10 Minuten köcheln lassen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Petersilie waschen, trocken tupfen, Blättchen abzupfen und diese fein hacken. Zum Ricotta in eine Schale geben. Öl und Fisch dazugeben und mit einer Gabel vermengen (nicht zerdrücken). Mit Salz und Pfeffer(n) würzig abschmecken.

Teig in mehrere Portionen teilen, ggf. fein mit Mehl bestäuben und ausrollen. Ich habe bis auf Stufe 6 von 8 ausgerollt, also etwa 1mm dick.

Etwa teelöffelgroße Portionen auf die Teigplatten verteilen, eine zweite Teigplatte darüberlegen und den Teig sanft andrücken. Dabei darauf achten, dass möglichst wenig Luft mit der Füllung eingeschlossen wird. Dann zu Ravioli rädeln. Möchte man noch mehr auf Nummer sicher gehen, kann auch Eistreiche zwischen den  Teigplatten verwendet werden.

In simmerndem Salzwasser etwa 4-5 Minuten garen, bis die Ravioli an die Oberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle herausheben, abtropfen lassen und wie gewünscht servieren.

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Geburtstagsbrötchen

Kein Geburtstagskuchen? Nee, nee. Wer Zorra vom Kochtopf kennt, kann sich vorstellen, dass Brot auch eine große Rolle zum 14. (!) Bloggeburtstag spielen kann. Schließlich hat sie jahrelang den Bread Baking Day, auch den World Bread Day organisiert und auch beim Synchronbacken stehen oft Brote und herzhaftes Gebäck auf dem Plan.

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Da ist es verwunderlich, dass Brötchen nach ihrer Aussage als Angstgegner gelten. Vielleicht kann da eine Sammlung von Geburtstagsbrötchenrezepten helfen. Ich stelle jedenfalls ein Körbchen Elsässer auf den Gabentisch.

Mir liefen gerade pünktlich zum Eventbeginn die Elsässer von Ketex über den Weg, Weizenbrötchen mit toller Kruste und großporiger Krume. Das Rezept ist unkompliziert, braucht aber ein wenig Zeit, da der Vorteig einen ganzen Tag zur Reife benötigt.

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Ich habe sie etwas abgewandelt und zur Hälfte Dinkel- und Weizenmehl gemischt. Das Ergebnis: 12 recht große Brötchen, die zwar meist keinen so schönen Ausbund hatten, wie die Vorlage, aber innen locker und außen knusprig geraten sind. Vom Duft zu Hause ganz zu schweigen!

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Elässer halb-und-halb

für 12 Brötchen

Vorteig:

  • 150g Weizenmehl 405
  • 150g Dinkelmehl 1050
  • 1g frische Hefe
  • 330ml Wasser

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 350g Weizenmehl 405 und etwas zum Arbeiten
  • 350g Dinklmehl 1050
  • 15g frische Hefe
  • 20g Salz
  • 350ml Wasser

Für den Vorteig alle Zutaten zu einem klumpenfreien Teig verkneten und abgedeckt 24 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Am nächsten Tag den Vorteig mit den restlichen Zutaten für den Hauptteig mischen und 8 Minuten bei geringer, 12 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten lassen. Der Teig sollte sich oben vom Schüsselrand lösen und leicht sehr dünn ausziehen lassen.

Weitere 100 Minuten abgedeckt in einer mit Öl ausgestrichenen großen Schüssel gehen lassen, dabei nach 30 Minuten einmal falten.

Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche stürzen und Teigportionen von etwa 150g abstechen. Sanft etwas platt drücken, die Mitte mit etwas Mehl bestreuen und den Rand von oben und unten jeweils zur Mitte hin einschlagen. Mit dem Schluss nach unten in ein Backleinen geben und 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei zwei Backbleche mit heiß werden lassen. (Ich habe wiederverwendbare Silikonbackmatten verwendet, da bäckt definitiv nichts an.) Dabei eine ofenfeste Schale mit Wasser hineinstellen, damit Dampf erzeugt wird.

Teiglinge anschließend mit dem Schluss nach oben auf die Backbleche geben und nacheinander (idealerweise gleichzeitig, vielleicht funktioniert auch Heißluft bei geringerer Temperatur) 25 Minuten bei 250°C backen, dann die Ofentür öffnen, um den Dampf zu entlassen und bei 200°C weitere 10-15 Minuten knusprig goldbraun backen.

Bild oben links: Vorteig nach 24 Stunden, rechts: Hauptteig nach 100 Minuten, unten: Teiglinge
Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)So, jetzt fehlt nur noch die Kerze auf dem Brötchen, oder? Happy Bloggeburtstag, Zorra! Oder Pflaumenmus 😉

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Halva nice day!

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Ein schönes Spätsommerwochenende wünsch ich euch! Während wir die Sonne genießen, ein paar Pflanzen pflanzen, zurückschneiden, Kürbis und Tomaten ernten habt ihr vielleicht Regenwetter, kuschelt euch mit einem Buch ein, macht einen Serienmarathon oder ihr lasst euch die Haare vom Wind zerzausen bei einem Spaziergang.

So oder so, die Regentage kommen. Und ab und zu ist es dann schön, zum Kaffee oder Tee noch einen kleinen süßen Begleiter zu haben. Und damit meine ich jetzt ausnahmsweise mal nicht den Mann.

Also versüßt euch die Zeit mit ein paar Cookies und etwas Konfetti!

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Die Idee für die Halva-Cookies kam mir vor nicht allzu langer Zeit und bevor ich vor lauter anderen Einfällen und Dingen, die sowieso gemacht werden müssen, noch alles vergesse, musste ich sie gleich testen. Wer diese zuckrige Süßigkeit aus der Türkei, Griechenland und vielen anderen Gegenden mag, wird diese Cookies auch lieben!

Ich habe türkisches Helva (so heißt es da nämlich eigentlich) verwendet, das aus Sesammus, viel Zucker und in diesem Fall auch Kakao besteht. Ihr könnt sicher auch andere Varianten benutzen.

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Halva/Helva-Cookies

für etwa 3 Bleche, also 28-30 Cookies

  • 125g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • 120g brauner Zucker
  • 8g selbstgemachter Vanillezucker (= 1 Päckchen gekauft)
  • 1 Ei
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100g Halva/Helva

Ofen auf 150°C Umluft vorheizen. Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Das Ei zugeben und unterschlagen, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mehl und Backpulver dazusieben. Halva/Helva in kleine Würfel (etwa 0,5cm Kantenlänge) schneiden und unterheben. Aus dem Teig mit zwei Löffeln oder den Händen Kugeln von etwa 2cm Durchmesser formen, auf mit Backpapier belegte Bleche legen und etwa platt drücken. Auf genug Abstand zwischen den Cookies achten.

10-12 Minuten goldbraun backen. Die Cookies sind dann noch weich und werden beim Auskühlen fest.

Genießt die Herbsttage mit Sonne und Regen!

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Kochbuchchallenge 9.2: Kochen. Grundtechniken, Rezepte und Profitipps internationaler Meisterköche

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Die Wochen fliegen gefühlt nur so dahin. Schon wieder Herbst, schon wieder nicht so viel geschafft, wie man sich vorgenommen hat. Ab und zu mal abtauchen für einen halben Tag, nach Dänemark, nach Hamburg…

Puh.

Bei so wenig Ruhe fehlt mir oft nicht nur die Zeit, sondern auch die Muße zum Kochen und Ausprobieren. Und so kommt es, dass ich dieses Gericht schon in den Ferien gekocht, aber jetzt erst aufgeschrieben habe.

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Es stammt aus dem Kapitel Käse des aktuellen Kochbuchs der Kochbuchchallenge. Eine kleine Vorspeise oder mit Salat und etwas Brot ein leichtes Abendessen.

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Gratinierter Ziegenkäse-Bohnen-Salat

für 4 Portionen

  • 200g getrocknete Flageolet-Bohnen, über Nacht eingeweicht (oder 400g aus der Dose. Ich habe Tigerbohnen aus der Dose verwendet)
  • 1 Selleriestange
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Sherryessig
  • 2 Minzweige
  • 2 Petersilienzweige
  • ca. 150g (Vorspeise) bis 300g (alleiniges Gericht) Salat nach Wunsch
  • 100g Tomaten
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Bei Verwendung der eingeweichten Bohnen diese abgießen, abtropfen und in einem mittleren Topf mit reichlich frischem Wasser bedecken. Sellerie, Möhre und Zwiebel putzen, dabei bei der Zwiebel die Schale behalten/dran lassen. Grob in Stücke schneiden, Zwiebel halbieren. Alles zu den Bohnen geben und aufkochen lassen. Bei geringer Hitze zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. Dann 1 TL Salz zufügen und weitere 30 Minuten köcheln, bis die Bohnen sehr weich sind. Gemüse entfernen, Bohnen abgießen, dabei die Brühe auffangen.

Bei Verwendung der Dosenbohnen: Geputzten Sellerie, Möhre und Zwiebel (Schale dran lassen) in größere Stücke schneiden, Zwiebel halbieren. Alles in reichlich Wasser aufkochen lassen, dann bei wenig Temperatur abgedeckt eine Stunde köcheln lassen, so dass eine intensive Brühe entsteht. Mit Salz abschmecken. Abseihen, die Brühe auffangen. Bohnen abgießen und abspülen.

In der Zwischenzeit Knoblauch und Kräuter putzen, alles getrennt fein hacken.

Salat waschen, putzen, ggf. in mundgerechte Stücke zupfen. Tomaten waschen, entkernen, nach Wunsch häuten, hacken und mit Salz und Pfeffer würzen.

Bohnen mit etwa 120ml der Brühe pürieren, es muss dabei nicht ganz glatt werden.

Restliche Brühe einfrieren oder anderweitig verwenden.

In einem kleinen Topf 2 EL Olivenöl erwärmen und den Knoblauch kurz anschwitzen. Bohnenpüree zugeben und unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Ziegenkäse in einer mittleren Schüssel mit dem Schneebesen cremig rühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Für das Dressing Essig, 5 EL Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer verschlagen (oder in einem kleinen Schraubglas schütteln), in einer großen Schüssel mit Salat und Tomaten gut vermengen.

Den Backofengrill auf mittlere bis starke Hitze vorheizen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech vier Servier- oder Dessertringe mit etwa 7cm Durchmesser legen. Dahinein zunächst Salat etwa 1cm hoch verteilen, anschließend ebenfalls ca. 1cm hoch das Bohnenpüree und obenauf den Ziegenkäse geben. Die Käseschicht unter dem Grill bräunen.

Anmerkung: Ich habe auf den Grill verzichtet und alles wie beschrieben (das Bohnenpüree sollte warm sein), in die Ringe geschichtet. Den Ziegenfrischkäse habe ich dann mit einem Brenner abgeflämmt.

Ringe mit einem Spatel oder breiten Messer auf die Teller zum Anrichten heben, mit einem dünnen Messer am Rand anlösen und nach oben heben. Mit restlichem Salat anrichten und mit verbliebenen Öl beträufeln.

Aus:

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An jeder Ecke

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Eine alte Bloggerweisheit lautet: Je mehr offline los ist, desto weniger ist online los. Und genau so ist das gerade auch hier, auch, wenn ich euch damit nichts Neues erzähle. Die Arbeit geht wieder los, damit auch reichlich Termine, dann sind wir an den Wochenenden auch gut verplant… An jeder Ecke lauert Ablenkung. Naja, es wird wieder ruhigere Zeiten geben!

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Immerhin kam ich durch Zorras BlogEvent zum Thema Brötchen endlich mal wieder dazu, welche zu backen. Eine schnelle Variante, die schon lange auf meiner to-do-Liste stand und die uns beide begeistert hat: Dattel-Cheddar-Ecken. Lecker! Sowohl pur, als auch belegt und da passen Käse (ja, noch mehr Käse!), Salat und Frischkäse oder einfach etwas Butter und Salz wunderbar.

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Der Cheddar schmilzt zu kleinen würzigen Bläschen im Teig, die Datteln sind als süße Komponente ein schöner Gegensatz dazu.

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Die Ecken sind so schnell fertig, dass man sie auch vor dem Frühstück noch backen kann, solange einem der Magen noch nicht in den Kniekehlen hängt, schmecken aber auch am nächsten Tag noch.

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Dattel-Cheddar-Ecken

für 8 Brötchen

  • 500g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz (ich: 1/4)
  • 200g Datteln (Softdatteln)
  • 100g kalte Butter
  • 80g würziger Cheddar
  • ca. 325ml Milch
  • etwas Sahne oder Eistreiche

Den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen.

Mehl, Salz und Backpulver in eine große Schüssel sieben und die Datteln grob hacken. Zugeben und unterheben, so dass alle Stücke gut mit Mehl ummantelt sind. Die Butter grob würfeln und mit den Fingerspitzen ins Mehl einarbeiten, bis eine streuselartige Konsistenz entsteht. Den Cheddar reiben und mit dem Teig vermengen.

Milch zufügen, bis alles gerade zu einem Teig zusammenkommt, der ohne zu bröseln ausgerollt werden könnte.

Auf einem leicht bemehlten Untergrund zu einem Zylinder von etwa 25cm Durchmesser und 2cm Höhe formen und mit einer Teigkarte oder einem Messer in acht etwa gleichgroße Stücke teilen. Diese mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit Sahne oder Eistreiche bepinseln.

15-18 Minuten goldbraun backen.

Von hier.

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Mehr Brötchenideen und Infos zum Blogevent findet ihr hier:
Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)

Synchronwurzeln

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Sowohl Finanzexperten als auch (Mikro)Biologen wissen, dass synchrones Wachstum begrenzt ist. Irgendwann sind die Ressourcen erschöpft, die Konkurrenz zu groß und dann wars das mit der Vergrößerung des Vermögens oder der Kolonie.

Anders der (Synchron)Bäcker. Der weiß: Wenn wir (mehr oder weniger) synchron nach einem Rezept backen, kommt da viel Gutes bei raus, wobei sich dieser Effekt auch bei mehr Teilnehmern nicht umkehrt.

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Da hier schon wieder Zeitnot an der Frau ist, stelle ich euch das Rezept nur kurz vor, was die Qualität desselben aber auf keinen Fall schmälern soll, denn das ist eine absolut Empfehlung, mit der man auch als Brotbackneuling kaum Probleme haben sollte.

Ein Stangen-Wurzelbrot, das als Pain Paillasse sogar patentiert wurde, mit krachender Kruste und luftiger Krume, welches noch mit weiteren Zutaten wie Röstzwiebeln, Baconwürfeln, getrockneten Tomaten oder Oliven ergänzt werden kann (entsprechende Varianten findet ihr bei den Links).

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Pain Paillasse – Wurzelbrot

für 2 mittlere Brote

für den Vorteig

  • 55g Mehl
  • 35g Wasser
  • 0,5g Frischhefe
  • 0,5g Salz

Levain

  • 100g Weizenmehl
  • 20g Vollkornweizenmehl
  • 60g Wasser

für den endgültigen Teig

  • 600g Weizenmehl
  • 200g Vollkornweizenmehl
  • 2 TL Backmalz oder Honig
  • 590g Wasser
  • 6g Frischhefe
  • 12g Salz (bei Zugabe von Bacon oder Käse weniger)
  • nach Belieben: pro Brot z.B. 3 EL getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten, Baconwürfeln, Röstzwiebeln,…

Zur Herstellung des Vorteiges am Morgen des Vortages alle Zutaten verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur 8-12 Stunden gehen lassen.

Nach abgelaufener Zeit sollte der Teig das Volumen stark vergrößert haben und Blasenbildung zeigen. Am Abend die Zutaten für den Levain zum Vorteig geben, alles gut verkneten und zugedeckt über Nacht (9-15 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Für den endgültigen Brotteig am Morgen des Backtages Weizen- und Vollkornweizenmehl mischen, ca. 560ml Wasser zugeben und 5 Minuten kneten (lassen). Abedecken und 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Frischhefe mit dem verbliebenen Wasser verrühren. Mehlmischung und Hefewasser zum Levain geben und 15 Minuten kneten (lassen).

Restliche Zutaten zugeben und unterkneten falls gewünscht. Mit Frischhaltefolie abgedeckt 2,5 Stunden gehen lassen, dann den Teig in der Schüssel falten (den Teig vom Rand nach Innen klappen, am besten mit einer Teigkarte oder einem Schaber), erneut abdecken und weitere 1,5 Stunden gehen lassen

Zum Ende der Gare hin den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen, dabei entweder einen Backstein oder ein Blech mit aufheizen. Für eine schöne Kruste eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Rost oder den Ofenboden stellen.

Den Teig aus der Schüssel heben und in zwei Portionen teilen (Teigkarte) und etwas in die Länge ziehen (ggf. etwas Mehl verwenden), dabei leicht zwirbeln, sodass die typische Wurzelbrotform entsteht. (Daran kann ich noch arbeiten…)

Die Brote auf das heiße Backblech bzw. den Backtstein setzen und 15 Minuten backen, dann den Dampf durch Öffnen der Ofentür entlassen und weitere 15 Minuten knusprig goldbraun backen.

Herzlichen Dank für die Organisation wie immer an Zorra und Sandra!

Die weiteren Teilnehmer und ihre Rezepte:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Tanja von Tanja’s „Süß & Herzhaft“
Steffi von dulcipessa
Sylvia von Brotwein
Ingrid von auchwas
Katrin von Summsis Hobbyküche
Jutta von Jutt-ah!
Tina von Küchenmomente.de
Manuela von mrsflax.net
Anna von teigliebe
Dagmar von Dagmars brotecke
Petra von Obers trifft Sahne
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Sandra von From Snugs Kitchen

Ohne Schäfchen

Der in der aktuellen Kochbuchchallenge gezeigte Shepherd’s Pie hat seinen Namen ja nicht ohne Grund. Im Normalfall besteht die Füllung aus Lammhack. Hat der Schäfer ja genug von. Ironie? Wer weiß, vielleicht einfach nur sehr pragmatische Namensgebung.

Aber so ein Auflauf mit Kartoffelpüreehaube kommt auch ganz ohne Fleisch in der Füllung aus und ist so für Vegetarier, mit einigen Kniffen (bei der Zubereitung des Pürees) auch für Veganer ein schönes herbstliches Gericht.

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Deftig wird das Ganze durch eine Mischung von Möhren, Linsen und Erbsen sowie Pilzen, die würzig angemacht sind und auch unter der schützenden Püreedecke saftig bleiben.

Das Kartoffelpüree habe ich wie schon beschrieben zubereitet, ich liste es der Vollständigkeit halber hier aber auf.

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Vegetarische Shepherd’s Pie

für 2-3 Portionen

  • 400g mehlig kochende Kartoffeln
  • 80ml Milch
  • 2,5 EL Butter
  • 3-4 große Knoblauchzehen
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 kleine Schalotte
  • 1-2 Möhren
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 2 Stengel Petersilie
  • 100g TK-Erbsen
  • 125g braune Champignons (ich mag die lieber, weiße sind natürlich auch geeignet)
  • 60g rote Linsen
  • 2 TL Tomatenmark & 1-2 TL Barbecue-Sauce (z.B. diese)  nach Geschmack
  • 80ml Gemüsebrühe (ggf. etwas mehr bereithalten)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Muskat, gerieben
  • ggf. etwas Zucker, Chili, Cayenne

Zunächst die Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen.

In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Möhre schälen und fein würfeln.

In einer Pfanne Öl erhitzen und Schalotten, Knoblauchzehen und Möhre zugeben und anschwitzen. Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stielen zupfen. Grob hacken und in die Pfanne geben. Erbsen zufügen.

Bei geringer Hitze und bei gelegentlichem Rühren einige Minuten weiter braten.

Währenddessen die Champignons putzen, dazu die Stielenden abschneiden, die Köpfe mit Küchenkrepp sauber reiben und anschließend würfeln. Zusammen mit den Linsen zu den Möhren hinzufügen. Dann Tomatenmark zugeben und unter Rühren kurz anrösten. Mit Gemüsebrühe bei kleiner Hitze einköcheln lassen.

Für das Kartoffelpüree die Kartoffeln abgießen, zerstampfen, Milch und Muskat zugeben und cremig rühren. In einer zweiten Pfanne die restliche Butter zerlassen und schaumig werden lassen. Knoblauch zugeben und bei geringer Hitze anbraten, bis er aromatisch duftet – er darf dabei nicht zu dunkel werden!

Zum Püree geben und unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Muskat abschmecken.

Ofen auf 190°C Heißluft vorheizen.

Mit Salz, Pfeffer und Barbecue-Sauce (alternativ mit Chili/Cayenne, etwas Zucker) abschmecken.

Die Füllung in eine flache ofenfeste Form geben. Das Püree darauf verstreichen, nach Wunsch mit einem Wellenmuster verzieren.

30 Minuten goldbraun backen.

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