{Anzeige} Mit BRITA gefiltertem Wasser zum eiskalten Kaffeegenuss

Sommerzeit, viel zu tun, im Garten, bei der Arbeit und das bei nahezu tropischen Temperaturen. Da muss ein Päuschen sein, um sich wieder etwas in Schwung zu bringen: Ein Kaffee oder Tee, gerne eiskalt!

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Am liebsten Cold Brew Coffee, neudeutsch für kaltausgezogenen Kaffee. Aber es darf gern etwas mehr sein, oder? Sommerfeeling – mit Kokos-Mandel- und Haselnuss-Nougat-Geschmack!

Mama hatte mir doch da einen Kaffee mitgebracht, der schmeckte bei ihr so lecker! Aber hier? Pustekuchen! Irgendwie schal und fade. Kann das nur die fehlende Mutterliebe beim Kaffee kochen sein?

Nein, das kennt wohl jeder, der mit hartem Wasser zu tun hat. Die im Leitungswasser gelösten Carbonate sorgen für eine negative Veränderung des Geschmacks. Neben den für die Wasserhärte verantwortlichen Calcium- und Magnesiumcarbonaten können aber,  je nach Region und Wasserversorgung, andere Stoffe, wie Schwermetalle enthalten sein. Auch diese beeinträchtigen den Geschmack. Die lokale Wasserhärte und andere gelöste Stoffe kann man entweder mit einem Testset, wie es auch für Aquarien genutzt wird, selbst ermitteln oder beim zuständigen Wasserversorger erfragen – meistens sogar online.

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Darüber hinaus  kann man hartes Wasser aber auch am Kalkfilm erkennen, der sich auf gebrühtem Tee oder Kaffee bildet. Und auch an Küchengeräten wie Wasserkochern, Kaffeemaschinen und Töpfen können sich unschöne Ablagerungen von Kesselstein (das ist eine Mischung aus abgeschiedenem Calcium- und Magnesiumcarbonat, welches sich im heißen Wasser schlechter löst und daher ausfällt) zeigen.

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Diese Rückstände sind aber nicht nur ein optisches Ärgernis. Sie führen auch dazu, dass die Lebensdauer der Geräte verkürzt wird und diese bei der Nutzung mehr Energie verbrauchen. Das ist natürlich gerade bei eher teuren Küchengeräten alles andere als wünschenswert.

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Man kann, zumindest was die Geräte angeht, natürlich auf regelmäßiges Entkalken zurückgreifen, oder man nutzt von Anfang an entkalktes und gefiltertes Wasser! Denn das kann auch pur oder eben für kalte Getränke verwendet werden.

Um zu Hause gefiltertes Wasser zum Trinken und Kochen nutzen zu können, braucht man keine Filteranlage, die zumal in Mietwohnungen schwierig umzusetzen wäre, sondern einfach einen Tischwasserfilter von BRITA.

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Wie der funktioniert? In der Filterkartusche befinden sich Aktivkohle – dem ein oder anderen Foodie vielleicht aus dem Tonicregal bekannt – und ein Ionentauscher.

Hä?

Ok, ganz einfach gesagt: Aktivkohle besteht aus feinem Kohlenstoff mit großer Oberfläche, an die (Schad-)Stoffe gebunden werden (Aktivkohle wird als Tablette bei Vergiftungen eingenommen und in vielen Filtersystemen für Wasser und Luft genutzt). Für die Filterkartuschen nutzt BRITA Kokosnussschalen. Und Ionentauscher machen genau das, was der Name sagt: Sie tauschen die Ionen, die für die Wasserhärte verantwortlich sind (also hier Calcium und Magnesium) gegen andere (z.B. Natrium) aus und entkalken damit das Leitungswasser.

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Klingt gut? Ist es auch! Denn BRITA gefiltertes Wasser sorgt nicht nur für einen besseren Geschmack und langlebigere Haushaltsgeräte. Es spart auch Geld und ist gut für Gesundheit und Umwelt, da man so das eigene Leitungswasser nutzen und genießen kann, nicht literweise Wasser kaufen und schleppen!

Dazu kommt, dass die Tischwasserfilter einfach zu bedienen sind und inzwischen auch eine Anzeige haben, die verrät, wann eine Kartusche ersetzt werden muss. Im Schnitt liegt die Nutzungsdauer bei einem Monat. Bis auf den Deckel sind alle Teile im Geschirrspüler zu reinigen.

So, jetzt habt ihr euch etwas verdient!

Zum einen die Rezepte für die eiskalten Kaffeegetränke, zum anderen darf ich von BRITA einen Marella Tischwasserfilter verlosen. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr am Ende des Beitrags.

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Eiskalter Kokos-Mandel-Kaffee

für ein großes Glas, etwa 400ml

Eiswürfel in das Glas geben. Kokosmilch mit Mandelsirup und Milch mischen und darüber gießen, anschließend den Kaffee zugeben. Strohhalm rein – fertig! Nach Wunsch noch etwas stärker mit Sirup süßen oder mehr Kaffee zugeben.

Eiskalter Haselnuss-Nougat-Kaffee

für ein großes Glas, etwa 400ml

Eiswürfel in das Glas geben und das Haselnussgetränk zufügen. Die Nougatcreme in einem Schälchen mit etwas heißem Wasser verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Ins Glas geben und anschließend den Kaffee zugießen. Strohhalm rein und genießen!

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Wenn ihr diese und andere leckere Getränke mit dem Marella Tischwasserfilter mit 2,4l Fassungsvermögen (inkl. Kartusche) von BRITA ausprobieren wollt, nehmt an der Verlosung teil!

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Was ihr dafür tun müsst:

Schreibt mir einen Kommentar mit dem Händler vor Ort, der euch am nächsten ist!

Dazu nutzt ihr am besten die Händlersuche von BRITA.

Die Teilnahmefrist endet am 25. Juni 2018 um 22 Uhr. Am 26.Juni 2018 gebe ich den Gewinner hier im Blogpost bekannt.

Achtung: Die Teilnahme ist leider nur für Deutschland möglich. Der Preis ist nicht umtauschbar oder übertragbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Kochbuchchallenge 8.3: Bought, Borrowed & Stolen

Dieses Mal noch zwei Rezepte, die ich ausgesucht habe und mit gleichbleibendem Erfolg: Noch zwei Perlen aus diesem Reisekochbuch*. Und ich denke, diese Konstanz von guten und sehr guten Ergebnissen – unserem Geschmack nach – wird dazu führen, dass wir noch viel daraus ausprobieren werden.

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Hier haben wir zwei Länder kombiniert: Türkei & Italien. Erstere lieferte einen knackigen Hirtensalat mit viel frischem Gemüse und den typischen Kräutern Minze und Petersilie, die italienischen Spieße mit knusprigem Ciabatta und Schweinefilet haben Jan richtig gut geschmeckt. Einzige Kritik: Es hätte mehr Knoblauch aufs Brot gemusst. So 5-6 Zehen. Mindestens.

Aber: Auch ohne Fleisch werden die in Schmalz & Öl getunkten Brotwürfel sehr aromatisch und knusprig – das auszuprobieren lohnt sich auch für Vegetarier!

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Lombo di Maiale alla Spiede – Schwein-Rosmarin-Spieße

für 4-8 Spieße (2 Portionen)

  • idealerweise 4-8 lange verholzte Rosmarinzweige, alternativ auch Schaschlikspieße, gewaschen, abgetupft
  • 200g Schweinefilet
  • Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen (oder dezent mehr, s.o.)
  • 125g Schweineschmalz oder (und so habe ich es auch gemacht) Schmalz und Olivenöl im Verhältnis 1:1 mischen. Ich habe aber Butterschmalz verwendet.
  • etwa 150g Ciabatta
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • nach Wunsch Zitronenspalten

Rosmarinblättchen bis auf eine kleine Palme an der Spitze von den Stengeln streifen und fein hacken. Knoblauch putzen und ebenfalls fein hacken.

Schweinefilet nach Bedarf waschen, trocken tupfen und parieren. In etwa 3cm große Würfel schneiden und mit einem großzügigen Spritzer Öl, je der Hälfte des Rosmarins und Knoblauchs in eine Schüssel geben und vermengen. Etwa eine Stunde im Kühlschrank marinieren.

[In der Zwischenzeit kann der Salat s.u. zubereitet werden.]

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.Währenddessen Schmalz (mit Öl) in einer kleinen Pfanne erhitzen und bei geringer bis mittlerer Hitze den restlichen Knoblauch und Rosmarin darin frittieren. Mit Salz würzen und etwas abkühlen lassen.

Das Ciabatta in etwa 3cm große Würfel schneiden und in die Schmalzmischung geben, so dass sie sich etwas vollsaugen. Die Schweinefleischwürfel aus der Marinade nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Abwechselnd mit den Brotwürfeln aufspießen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die restliche Marinade und Schmalzmischung darüberträufeln und 12-15 Minuten brutzeln lassen. Bei mir war das Fleisch nach 14 Minuten im Kern rosa und insgesamt sehr zart. Zum Servieren auf eine Platte/Teller geben und den Bratensaft darauf verteilen. Nach Wunsch mit Zitronenspalten anrichten.

Coban Salata – Hirtensalat

für 2-3 Portionen

  • 300g reife Tomaten
  • 1/2 grüne Paprika (ich: gelb)
  • 1 kleine rote Zwiebel (ich: 1 kleine rosa Schalotte)
  • 1 grüne Chili
  • 1/4 Salatgurke
  • 5-6 Stengel Petersilie
  • 4-5 Stengel Minze
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30g Oliven ohne Kern
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 35ml Olivenöl
  • 50g Feta
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Tomaten, Paprika, Gurke, Chili und Kräuter waschen. Tomaten vierteln, die Kerne mit einem Löffel entfernen und auch den Stielansatz herausschneiden. Tomate fein würfeln. Paprika putzen und fein würfeln, Gurke längs vierteln, Kerne mit einem Löffel herausschaben und in das übrige Fruchtfleisch in feine Scheiben schneiden. Chili halbieren und Kerngehäuse und Stielansatz entfernen, fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und die Zwiebel fein würfeln. Knoblauch fein hacken.

Petersilie trocken tupfen und fein hacken, Minzeblättchen von den Stengeln zupfen und ebenfalls fein hacken.

Oliven abgetropft grob hacken. Gemüse, Chili, Knoblauch und Kräuter in einer Schüssel vermengen, Zitronensaft zugeben und das Öl darüberträufeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Feta darüberkrümeln.

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Aus:

Kochbuchchallenge 8.2: Bought, Borrowed & Stolen

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Banana Kampai! Prost, Banane! Würden Hemingway und die Minions sich treffen, könnten sie sich so passend zuprosten. Der Autor soll in Kuba ja regelmäßig diesen Rumcocktail genossen haben. Ohne die Minions zu kennen, könnte er dennoch diesen Drink mögen, den ich aus dem Buch von Allegra McEvedy* etwas abgewandelt habe. Ein Bananendaiquiri ist eine Erfrischung an heißen Tagen, die schon Dessertcharakter hat.

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Die Stärke kann natürlich nach Belieben variiert werden und ihr könnt auch noch einen fancy-schmänzi Zuckerrand ans Glas kleistern, denn die Zubereitung ist denkbar einfach:

Bananen, Rum, Zucker und Limettensaft mit Crushed Ice zusammen eine Runde im Standmixer zerkleinern und fertig ist der Erwachsenen-Minion-Cocktail.

Für diese Variante eignen sich gut reife Bananen am besten. Bei mir lagen zwei schon aromatisch duftende Exemplare in der Küche, nachdem wir am Wochenende unterwegs waren und die wurden hier gleich bestens verwertet.

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Bananendaiquiri

für zwei Gläser

  • zwei vollreife Bananen (Original: 1)
  • eine gute Handvoll Crushed Ice
  • 100ml Rum, am besten mild (ich habe hier im Gegensatz zum für Daiquiri typischen weißen Rum auf braunen zurückgegriffen)
  • 1 TL brauner Zucker
  • Saft von 1 Limette
  • (nach Belieben noch Minzzweige zum Dekorieren)

Alle Zutaten zusammen in einen Standmixer geben und bei voller Power bis zu einer Minute zerkleinern. In zwei flache Gläser füllen und nach Wunsch dekorieren. Sofort servieren.

Aus:

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Gepfeffert

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Eine volle Zeit. Neben Arbeit, Garten (und auch der Umsetzung der DSGVO – ich hoffe, ich habe alles, wer noch etwas regelwidriges findet: Bitte Bescheid geben, ich bin für Hinweise dankbar.) soll natürlich auch die restliche Freizeit mit Freunden und Familie nicht zu kurz kommen.

Das ist gerade gar nicht so einfach. Fast an jedem Wochenende steht etwas an. Eine kleine Reise, Freizeitarbeit im Garten, der Mann ist mit dem Auto oder Rad unterwegs. Und dazu dieses schöne Wetter, was man ja nutzen möchte! Aber was auch bedeutet: Recht wenig Hunger. Zumindest auf schwere Speisen.

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Gut, dass der Salat im Garten soweit ist, dass er geerntet werden kann. Neben asiatischen Schnittsalaten gibt es auch Kopf- und andere Schnittsalatsorten. Und die Aussicht auf mehr Erdbeeren in diesem Jahr (die hoffentlich nicht wieder die Amseln stibitzen) pflanzte mir eine Idee ein: Salat mit Erdbeeren, die in Pfeffer und Obstessig eingelegt sind.

Damit ein frisch-scharfes Aroma entsteht, habe ich Langpfeffer und Timutpfeffer verwendet. Beide Sorten werden gerne auch für Desserts und Süßspeisen eingesetzt, da die Schärfe eher dezent ist. Langpfeffer sorgt für einen fast süßlichen warmen Geschmack, Timutpfeffer für eine frische Zitrusnote.

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Dazu passen salziger Feta und der leicht senfige Salat. Für die Fleichesser gab es in Kräutern mariniertes Hähnchen dazu. Abwandlungen sind sicher denkbar: Halloumi statt Feta, Rucola oder andere Schnittsalate anstelle der asiatischen Mischung.

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Salat mit marinierten Erdbeeren

für 3 Portionen

  • 100g Erdbeeren
  • 3 EL Himbeeressig*
  • 1/4 Stange Langpfeffer*
  • 8 Kapseln Timutpfeffer*
  • 1 TL Agavendicksaft
  • ca. 100g Salat (etwa 3 Handvoll)
  • 200g Feta
  • 1/2 Gurke
  • 3 TL Olivenöl
  • Salz, grob gemahlen

Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben von etwa 3mm Stärke schneiden. Mit Essig, dem fein geriebenen Langpfeffer und den im Mörser zerstoßenen Timutpfefferkapseln und Agavendicksaft in eine Schale geben und 30min – 1 Stunde ziehen lassen.

Salat waschen und verlesen, trocken schleudern. Feta grob würfeln, Gurke waschen, längs vierteln und in Scheiben schneiden.

Salat auf Tellern anrichten, Feta und Gurke darüber geben, die Erdbeeren mit der Flüssigkeit darauf verteilen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz bestreuen.

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Synchrones Butterballett

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Blätterteig selbst herstellen ist ja tatsächlich schon etwas arbeitsintensiv. Eine Herausforderung wird das Ganze bei sehr sommerlichen Temperaturen, die natürlich auch vor der Küche nicht haltmachen.

So geschehen am Pfingstsonntag. Der Anlass: Synchronbacken mit Zorra vom Kochtopf und Sandra von From snuggs kitchen. Ich glaube, sonst wäre ich auch nicht drauf gekommen. Neben gut gekühlter Butter sollte man auch etwas Geduld und Zeit mitbringen. Der Teigansatz muss nämlich über Nacht oder zumindest einige Stunden gehen und auch das Verarbeiten selbst dauert ein Weilchen.

Das Ergebnis: Leckere Schokobrötchen und Croissants, die am Backtag richtig lecker sind. IMG_8817

Also, wie bekommt man die Butter unter Kontrolle und die Choreographie von Gare und Tourieren mit dem Nudelholz hin? Mit einem ausgefuchsten Rezept nach Julia Child, die vielen vielleicht durch den Film Julia & Julia bekannt ist, in dem sie durch Maryl Streep verkörpert wird.

 

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Croissants oder Schokobrötchen (Pain au chocolat) nach Julia Child

für 6 große Croissants oder Schokobrötchen

  • 7 g Frischhefe oder 3 g Trockenhefe
  • 30 ml lauwarmes Wasser
  • 15 g Zucker
  • ca. 225 g Weizenmehl 550 & mehr zum Bearbeiten
  • 10 g Zucker
  • 9 g Salz
  • 120 g lauwarme Milch
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • für Schokobrötchen noch 12 Schokoriegelchen, z.B. diese* oder schnittfeste Nougatmasse

Zunächst die Hefe mit 5g Zucker und dem Wasser in einer Schüssel vermengen und etwa 10 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.

In der Zwischenzeit die Milch lauwarm erwärmen, Zucker und Salz einrühren und darin auflösen. Mehl, die Milch sowie das Öl zur Hefemischung geben und auf kleinster Stufe 4 Minuten mit der Küchenmaschine kneten. Ist der Teig zu feucht noch etwas Mehl zufügen. Weitere 4-5 Minuten auf kleinster Stufe kneten.

Bei etwa 23°C den abgedeckten Teig 3 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich in der Zeit verdreifachen. Anschließend den Teig aus der Schüssel nehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen in ein Rechteck von etwa 20x30cm drücken. Den Teig falten: Dazu das obere Drittel über das mittlere Drittel klappen und dann das untere Drittel darauflegen.

Den Teig wieder in die Schüssel geben und abgedeckt weitere 1,5 Stunden bei Zimmertemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Während der Teig geht, kann die Butterplatte zubereitet werden. Ich habe dazu kalte Butter in etwa 3mm dünne Scheiben geschnitten, nebeneinander auf einen Bogen Backpapier gegeben und einen zweiten Bogen daraufgelegt. Die Butterstücke sollen nun mit einem Nudelholz sanft zu einer Fläche von etwa 25x20cm gedrückt werden. Dann in den Kühlschrank oder besser den Gefrierschrank legen und wieder fest werden lassen.

Hat der Teig sein Volumen verdoppelt, kann die Butter eingearbeitet werden:

Damit der Teig etwas entspannt, aus der Schüssel nehmen, auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und 2-3 Minuten ruhen lassen. Mit den Händen zu einer Fläche von 35x20cm drücken. Die eine Seite des Backpapieres vorsichtig von der Butterplatte lösen, auf die obere Teighälfte legen, so dass noch etwa 1cm zu den Seitenrändern frei bleibt und vorsichtig den zweiten Bogen Backpapier abziehen.

*Erneut falten: Das untere Drittel des Teiges über das mittlere Drittel klappen und anschließend das obere Drittel darauflegen. Den Teig um 90° drehen und nun vorsichtig zu einem Rechteck von 35x20cm ausrollen. Dabei darf die Butter nicht aus dem Teig herausgedrückt werden! Den Faltvorgang wiederholen: Das obere Drittel über das mittlere legen, dann das untere darüber.*

Den in Folie oder Backpapier eingewickelten Teig für 2 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Dann auf die bemehlte Arbeitsfläche legen, die längere Seite zeigt zu dir. Den Teig mit dem Nudelholz vorsichtig etwas flach drücken.

Nach 10 Minuten Ruhezeit und wiederum zu einer Fläche von 35x20cm ausrollen. Anschließend die Schritte * bis * wiederholen.

Auch jetzt muss der Teig entweder für weitere 2 Stunden in den Kühlschrank oder aber über Nacht. Um zu verhindern, dass der Teig zu stark aufgeht, muss er allerdings mit einer Platte o.ä. beschwert werden.

Nach dieser letzten Gare wird der Teig verarbeitet. Dazu den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auspacken und etwa 20 Minuten Temperatur bekommen lassen. Zu einem Rechteck von 40×15 cm ausrollen. Für Croissants nun quer dritteln und diese Drittel jeweils diagonal in zwei etwa gleiche Dreiecke teilen. Von der langen Seite her aufrollen und halbmondförmig auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.

Für die Schokobrötchen ebenfalls drei mal quer teilen und anschließend jedes Drittel in zwei etwa gleiche Quadrate schneiden. Eine Stange Schokolade oder Nougat an den Teigrand legen, den Teig umschlagen und mit der anderen Seite und einem zweiten Riegel Schokolade/Nougat ebenso verfahren. So entsteht ein Schweineohr, formmäßig. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Zugedeckt 2-3 Stunden zur dreifachen Größe aufgehen lassen. Zum Ende der Gare hin den Ofen auf 250°C vorheizen. Das Ei mit 1 TL Wasser verschlagen und mit einem Pinsel auftragen.

10-12 Minuten backen, dabei öfters mal einen Blick in den Ofen werden. Die Gebäcke sollen knusprig goldbraun werden.

Mit dabei waren neben

Zorra mit klassischen Croissants

und Sandra mit Croissants und Schokobrötchen

noch Steffi mit Dinkelcroissants die ganz toll aussehen

Birgit, Dagmar, Tina  und Caroline sowie Simone ebenfalls klassisch unterwegs

Conny und Manuela haben wie ich auch beide Varianten probiert

Es war wieder eine Freude und eine Herausforderung!

Ayayay!

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Ayayay, da habe ich sofort Lambada (bei 2:50) im Kopf! Dieser Ausruf kommt euch vielleicht auch über die Lippen, wenn ihr in die leckeren Enchiladas beißt. Vielleicht ist er auch beim Rühren der scharfen Sauce zu hören, das Füllen und Rollen der Tortillas dauert kaum länger und mit einem ayayay kann man voll Vorfreude einen Blick in den Ofen werfen, wenn man den Enchiladas beim Überbacken zuschaut.

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Da wird euch kein Fleisch fehlen, das Gericht ist als vegetarische Variante mindestens genau so gut und kann auch gut in größeren Portionen zubereitet werden. Die Sauce lässt sich auch gut einfrieren.

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Doch nun zur Sache:

Enchiladas mit Blattspinatfüllung

für 4 Enchiladas

für die Sauce

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • 1/4 TL Chili-Flocken
  • 1/4 TL Cayenne
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1,5 TL brauner Zucker
  • 1/2 Dose stückige Tomaten

für die Füllung & zum Überbacken

  • 1/2 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • gut 125g Blattspinat
  • 100g Ricotta
  • 50g Saure Sahne
  • 100g Gouda
  • 4 Tortillas aus Maismehl oder Weizen-/Maismehl gemischt
  • Enchiladasauce s.o.
  • Muskat
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Um die Sauce zuzubereiten Öl in einem kleinen Topf erhitzen, Mehl zugeben und kurz unter Rühren anschwitzen. Sämtliche Kräuter und Gewürze zugeben und mit den Tomaten ablöschen. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Ist die Sauce zu stark einreduziert, etwas Wasser oder Gemüsebrühe zugeben. Scharf-würzig abschmecken.

In der Zwischenzeit Spinat waschen und trocken schleudern und Gouda grob reiben.

Den Ofen auf 190°C vorheizen.

Für die Füllung die Schalotte schälen, fein würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in einer großen Pfanne im erhitzten Öl bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Blattspinat zugeben und unter gelegentlichem Rühren zusammenfallen lassen. Etwa 5 Minuten dünsten. Pfanne vom Herd nehmen und Ricotta, saure Sahne und die Hälfte des Goudas zufügen. Unterrühren, bis alles gut vermischt ist. Mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken.

Die Tortillafladen nacheinander befüllen. Dazu etwa 2 EL der Spinatmischung längs in der Mitte verteilen und den Fladen von den Seiten her zuklappen und aufrollen. (Ich habe das untere Ende noch ein paar Zentimeter über die Füllung geklappt, dann eine Seite zur Mitte umgeschlagen und anschließend aufgerollt, wie man es auch bei Wraps macht.) Nebeneinander in eine ofenfeste Form legen, mit der Sauce übergießen und mit dem restlichen Käse bestreut für 20 Minuten im Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.

Lecker, sag ich euch! Auch hier war das Rezept von Springlane ohne Fehl und Tadel.

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Die Ideen, die vom Mann in Sachen mexikanisches Essen noch kamen, konnte ich gar nicht alle umsetzen. Tacos, bitte! Und richtiges Chili mit klein gewürfeltem Rindfleisch. Und..

Aber zum Glück ist das ja auch ohne BlogEvent bei Zorra und Simone möglich. Gerade an etwas kühleren Tagen, die es ja auch ab und an gibt.

Auch die vegetarischen Enchiladas sind deftig und gut für Regentage geeignet.

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

Gütesiegel Geisterkrank

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Wie man seit gut zwei Jahren merkt, hat der Mann den Blog doch nachhaltig beeinflusst. Vorher vorwiegend vegetarisch, ab und an Fischgerichte, so erscheinen nun doch einigermaßen regelmäßig auch fleischhaltige Rezepte.

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Natürlich nur dann, wenn der Mann die als blogtauglich abgesegnet hat. Die Steigerung von blogtauglich gibt es allerdings auch. In Form von Aussprüchen: Das muss auf den Blog! Dass er mich damit auch sehr unterstützt, das Fotografieren beim Zubereiten, vor dem Essen und manchmal auch dabei nicht nur mitmacht, sondern auch gerne mal dabei hilft, sich Rezepte aus den Kochbüchern aussucht, Ideen bei den BlogEvents liefert, und und und… das nehme ich natürlich dankbar an und möchte ihm daher jetzt auch gern noch einen weiteren Platz hier einräumen:

Der Mann bekommt sein eigenes Gütesiegel.

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Wer ihn kennt, weiß, dass er seinen Gefühlen jeglicher Art oft mit sehr viel Pathos Ausdruck verleiht und nicht mit einer gängigen Formulierung wie „sehr lecker“, „schmackhaft“ oder ähnlichem, sondern gerne mit: Das ist geistes- oder eben auch gerne geisterkrank! Daher:

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Das folgende Rezept ist ein solches. Das Fleisch fand so großen Anklang, dass ihm zusammen mit dem schon bekannten Hühnchencurry mit Nudeln das Gütesiegel verliehen werden musste.

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

Simone hat passend zum strahlenden Sonnenschein auch ein feuriges Thema für Zorras BlogEvent rausgesucht: ¡Fiesta Mexicana! Das passt großartig und daher kam ich bei der Recherche auch an folgendem Rezept nicht vorbei:

Ofenpommes, mexikanisch inspiriert mit Carnitas für den Mann und Käsesauce sowie einer scharfen Mango-Salsa. Gefunden habe ich beide Rezepte bei Springlane, die für Grundrezepte, wie z.B. die verschiedenen Arten Pommes zuzubereiten, eine gute Quelle sind!

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Carnitas mit Ofenpommes, Mango-Salsa und Käsesauce

für zwei Portionen

für das Fleisch

  • 500g Schweineschulter oder -nacken
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Paprikapulver, ich habe 1 TL scharfes und 1 TL süßes gemischt
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Chiliflocken
  • 1 Tl Oregano, getrocknet
  • 1/4 TL Cayenne
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1/4 TL Zimt
  • 60ml Wodka (im Original Tequila, aber das ist meins nicht..)
  • 60ml Orangensaft
  • 180ml Wasser
  • 1 TL Chipotle Chilipulver (ich habe Pimentón de la Vera* in der scharfen Variante verwendet)
  • 2 EL Agavensirup oder Honig
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für die Mango-Salsa

  • 1/2 Mango
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Tomate oder 4-5 kleine Cherrytomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 rote Chili
  • 1 TL Agavensirup oderHonig
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

für die Käsesauce

  • 90ml Milch
  • 90ml Sahne
  • 60g Frischkäse
  • 2 Stengel frischer Koriander
  • 150g Cheddar

für die Ofenpommes

  • ca. 500g mehligkochende Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Salz
  • 1 TLChiliflocken
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1/8 TL Kreuzkümmel
  • 1/8 TL schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
  • dazu nach Wunsch: Aioli, z.B. von Zorra

Zunächst das Schweinefleisch waschen, trocken tupfen und ggf. von zu dicken Sehnen befreien.

Paprikapulver, Oregano, Zimt, Chiliflocken und Cayenne mit Knoblauch und Kreuzkümmel sowie je 3/4 TL Salz und Pfeffer mischen und das Schweinefleisch mit 1/3 der Mischung gut einreiben.

Öl in einem Bräter oder einer ofenfesten Pfanne mit Deckel erhitzen. Ofen auf 175°C Heißluft vorheizen. Fleisch von allen Seiten etwa 2 Minuten scharf anbraten. Mit der restlichen Gewürzmischung bestreuen, Alkohol, Orangensaft, Wasser und Honig/Agavensirup sowie das Chilipulver zugeben. Mit geschlossenem Deckel je nach Flesichdicke 2-3 Stunden schmoren lassen. Schweinenacken ist da oftmals etwas dünner, ich habe die Nackensteaks etwa 2 Stunden im Bräter gelassen. Ggf. muss noch etwas mehr Flüssigkeit zugefügt werden, damit das Fleisch nicht zu trocken wird. Es sollte sich mit zwei Gabeln leicht zerzupfen lassen.

In der Zwischenzeit kann die Mango-Salsa zubereitet werden. Dazu die Mango waschen, schälen, das Fruchtfleisch fein würfeln. Tomate waschen, Fruchtfleisch ausschaben, fein würfeln. Geputzte, entkernte Chili und geschälte Knoblauchzehen fein hacken und mit Mango, Zitronensaft, Tomatenwürfeln, Honig oder Agavensirup und Öl in eine Schüssel geben, gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Kühl stellen.

Wenn das Fleisch fertig ist, kann mit den Pommes begonnen werden.

Das Fleisch aus dem Bräter/der Pfanne nehmen und mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zupfen. Warm stellen. Den Ofen auf 200°C einstellen.

Für die Pommes die Kartoffeln entweder gut abbürsten (nur bei Bio-Kartoffeln, bei anderen sind keimhemmende Mittel aufgespritzt, daher sollten diese dann geschält werden) oder schälen und in etwa gleich große Achtel/Spalten schneiden.

Kartoffelstücke gut mit Wasser waschen, damit sich die Stärke ablöst, danach gut mit einem sauberen Küchentuch trocken tupfen.

Olivenöl mit Gewürzen und Kräutern in einer großen Schüssel vermengen, Kartoffelspalten zugeben und gut mit dem Öl vermischen, damit die Pommes gleichmäßig überzogen sind. Auf ein mit Backfolie oder ein leicht eingefettetes Backblech geben, so, dass sich die Pommes nicht berühren (ggf. mehrere Bleche verwenden). Etwa 30 Minuten knusprig backen.

Währenddessen die Käsesauce zubereiten. Dazu Cheddar reiben. In einem Topf Sahne und Milch zusammen bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, Frischkäse und Cheddar zugeben und rühren, bis sich alles zu einer cremigen Sauce verbindet.

Koriander waschen, trocken tupfen und die abgezupften Blättchen hacken. Zum Großteil in die Sauce rühren, den Rest oben darauf streuen.

Fleisch mit Mango-Salsa und etwas darüber gegossener Sauce und den Pommes servieren.

Weitere tolle, mexikanische Rezepte (oder solche, die davon inspiriert sind,) findet ihr bei der Zusammenfassung des Events, nach dem 15.Mai!

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Handgemacht

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Nudeln habe ich ja schon länger nicht mehr selbst gemacht. Pasta ist bei uns oftmals auf dem Tisch, wenn es schnell gehen soll. Ein Pesto lässt sich da noch schnell zubereiten, aber Nudeln oder Maschine oder Aufsatz für die KitchenAid dauert eben doch etwas länger.

Dabei macht die Zubereitung Spaß und lässt – wie immer bei Handgemachtem – Freiheit für die eigenen Ideen.

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So wollte ich dieses Mal unbedingt Bärlauchpasta herstellen, aber nicht mit pürierten Kräutern im Teig, sondern mit ganzen eingearbeiteten Blättern. Da die Pasta so schon ein kräftiges Aroma bekommt, sollte das Pesto eher zurückhaltend sein, um dem Bärlauch Raum zu lassen. Pesto bianco war also die Lösung. Pesto bianco? Weißes Pesto? Tja, das ist neben den ganzen grünen Kräutervarianten und den roten Pesti mit Tomate oder Paprika gar nicht so bekannt!

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Pesto bianco besteht zum Großteil aus Ricotta und Nüssen. Ich habe Mandeln gewählt, weil der Mann ja gegen Walnüsse gewisse Aversionen hat. Dazu kommen Zitronenabrieb, Knoblauch, Salz und Pfeffer und fertig ist das Pesto!

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Übrigens, wenn euch die Eier etwas grün vorkommen, dann liegt das einfach daran, dass die Schale grün ist, die stammen von sogenannten Grünlegern und wurden von der Mama des Mannes gespendet. Die Pasta ist aufgrund der vielen Eigelbe dann aber auch schön golden. Die auf dem Foto gezeigte Knoblauchrauke wäre eine Alternative zum Bärlauch, wenn ihr mit Wildkräutern arbeitet. Ich habe sie fein geschnitten zum Pesto gegeben.

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Bärlauchpasta mit Ei und Pesto bianco

für 2 kleine Portionen

  • 100g & etwas zum Bearbeiten Mehl 00 – gibt es in gut sortierten Supermärkten, wir haben es tatsächlich aus Italien mitgebracht
  • 25g Hartweizengrieß
  • 4 Eier (davon nur die Eigelbe)
  • 1,5 EL kaltes Wasser
  • 1 guter EL +3 EL Olivenöl
  • etwa 10 Blätter Bärlauch
  • 125g Ricotta
  • 50g Mandeln mit oder ohne Haut
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Zitronenschale (Biozitrone)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Pasta das Mehl, mit dem Grieß mischen, die Eier trennen und die Eigelbe zugeben. Wasser und 1 EL Öl zufügen und alles zunächst mit einer Gabel vermengen, dann auf leicht bemehlter Arbeitsfläche mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Ist er zu trocken, etwas Wasser zufügen, ist er zu klebrig, etwas Mehl zufügen.

Den Teig in Frischhaltefolie eingepackt 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen und trocken tupfen. Die Stengel abschneiden und beiseite legen.

Für das Pesto die Mandeln ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie duften und leichte Röstspuren haben. Mit einem Pürierstab so zerkleinern, dass keine großen Stücke mehr vorhanden sind, sie aber noch nicht fein gemahlen sind. Ricotta, in feine Würfel geschnittenen Knoblauch, fein abgeriebene Zitronenschale, Öl zufügen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Pastateig auf leicht bemehlter Arbeitsplatte dünn ausrollen. Die Oberfläche der Platte sollte zu sehen sein. Dann Bärlauchblätter darauf legen und die Teigplatte darüberklappen, so dass die Kräuter bedeckt sind. Wieder dünn ausrollen. Ich habe den Teig in vier Teilen bearbeitet, bis alles verbraucht war.

In Streifen zu Bandnudeln schneiden oder nach Belieben ausstechen. In kochendem Salzwasser 2-3 Minuten kochen, bis die Nudeln wieder oben schwimmen. Abtropfen lassen und sofort mit dem Pesto servieren.

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Mit einem Whoops! sind sie im Mund

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Also mit einem ganz großen Whoops versteht sich. Bei diesen Whoopies sollte man besser öfter zubeißen. Umso schöner!

Passend zum Frühsommer hat sich zwischen die Vanillekekse dann aber auch noch eine Rhabarbersahnecreme und -kompott geschlichen. So wird ein richtiger kleiner süß0er Burger daraus! Ob ihr die Cookies dann doch wie einen Doppelkeks wieder löst und einzeln knuspert, oder doch kleinere Kekse backt, die man im Ganzen  weghapsen kann, ist euch überlassen! In jedem Fall kommt ihr zu einem knusprig-cremigen, süß-säuerlichem Geschmackserlebnis.

Die Creme solltet ihr zuerst, am besten sogar am Tag zuvor vorbereiten. Sie eignet sich auch wunderbar, um mit zerbröselten Keksen und Rhabarberkompott im Glas serviert zu werden, zum Füllen von Windbeuteln und Baisers,…

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Rhabarber-Sahnecreme

für etwa 500ml

  • 250g Rhabarber (etwa 2-3 dünne bis mittlere Stangen)
  • 50g selbstgemachter Vanillezucker
  • 10g brauner Zucker
  • 100ml Wasser
  • 2 Gelatineblätteroder 1 Packung Gelatinepulver
  • 175g Schlagsahne

Rhabarber putzen und die Schale in Streifen abziehen. Fein würfeln oder in dünne Scheiben schneiden. Mit Wasser und Zucker für 5 Minuten sanft köcheln lassen. Etwas abkühlen lassen, pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen.

Währenddessen die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen und dann ausdrücken. In die lauwarm abgekühlte Masse rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Im Kühlschrank etwas gelieren lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Rhabarbermasse heben. Erneut kühl stellen, bis die Creme fest genug geworden ist.

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Rhabarberkompott

  • 100g Rhabarber
  • 15g brauner Zucker

Rhabarber wie oben putzen und schälen, in dünne Scheiben oder feine Würfel schneiden. Mit wenig Wasser und dem Zucker zusammen im Topf 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber beginnt zu zerfallen. Abschmecken und ggf. mit etwas mehr Zucker verrühren.

Vanillecookies

für etwa 40 Stück mit 5cm Durchmesser

  • 2 Eier
  • 300g Zucker
  • 2 EL selbstgemachter Vanilleextrakt
  • 125g zerlassene Butter
  • 2 TL Backpulver
  • 480g Mehl

Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Eier und Zucker weißschaumig schlagen. Vanilleextrakt und zerlassene (aber nicht heiße!) Butter zugeben und anschließend das Mehl mit dem Backpulver unterrühren.

Aus dem Teig Bällchen formen, die etwas kleiner als Tischtennisbälle sein sollten. Für Miniwhoopies sollten sie maximal 1,5 cm Durchmesser haben.

Mit Abstand auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und etwa 16 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

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Für Whoopies

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und ringförmig auf einen Keks aufspritzen, so dass in der Mitte eine freie Stelle bleibt, in die etwas Kompott gegeben wird. Einen zweiten Keks daraufsetzen.

Für ein Dessert im Glas

Die Gläser zu etwa drei Vierteln mit Creme füllen, etwas Kompott darauf geben und mit zerkrümelten Keksen auffüllen (den Trick mit den Keksen im Gefrierbeutel und dem Nudelholz kennt ihr ja sicher). Nach Belieben noch etwas Creme darauf spritzen.

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Genießt die Sonne! Und den freien 1. Mai.